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September 2018

Schon wieder ein Monat vorbei und immer ist es noch warm und trocken.Nach dem 1 Regenschauer im Juli/August haben wir noch einmal 1 Tag lang Landregen gehabt. Es hat aber nicht viel bewirkt,außer das die Blätter an den Bäumen sich wieder etwas aufgerichtet haben und durch die dann folgende Luftfeuchtigkeit etwas mehr Fliegen da waren.Somit konnten meine „Sommergäste“,die Schwalben,ihre letzte Brut versorgen.Das war das Gute für das fröhliche,zwitschernde Volk .Inzwischen kommen sie nur noch sporarisch in den Stall,sie werden jetzt bald wieder von dannen ziehen. Richtig traurig ist es,es ist sehr still ohne sie im Stall. Die Maisfelder sind auch schon abgeerntet und Kraniche ziehen umher auf der Suche nach Futter .Zwischendurch kommt sogar einer von ihnen an meine Kuhtränke..- Das alles ist schon Anfang September.! und nicht wie sonst im Oktober.

Für die Esel ist das Wetter weiterhin super.Die Weide gleicht einer afrikanischen Steppe.       Täglich geht es dann im Gänsemarsch nach Hause.Auch wird immer erst noch ein Sandbad genommen.

Die Stuten bekamen das Weidestück ,was für die Kühe im Winter sein sollte..Eine Woche hatten sie etwas zum knabbern,viele gesunde Disteln,aber inzwischen —- 
               .Die Esel können jetzt von Mittag bis Abend draußen sein,kommen aber gerne zwischendurch rein,um ein paar Happen Stroh oder Heu zu nehmen. Das Futter auf der Weide ist so minimal,so dass ich seit einigen Wochen auch meine beiden Kühe füttern muß. Wenn sie, wie auch die Esel ,jetzt zu stark abnehmen würden,leidet das Immunsystem und Erkrankungen sind im Winter die Folge. Zudem muß ich auch das Heu jetzt „strecken“ ,denn die Ernte war nicht so enorm viel wie im Jahr davor. Dafür ist die Strohernte gut gewesen bzw das Stroh hat eine Qualität ,wie es die Esel lieben.   Die Halme sind nicht so extrem hart,also mit weniger Lingnin ,weil das Getreide durch die extreme Hitze früher reif war. Die Tiere fressen das Stroh wahnsinnig gern ,somit kann ich ohne Probleme die Heurationen damit strecken. Wie ich bemerkt habe,nehmen die Esel das Stroh auch gerne,weil sie zur Zeit auch Eicheln fressen. 🙂  .Diese sind in diesem Jahr 1 Mon früher abgefallen und die Tiere freuen sich. Also gibt es jetzt immer erst eine große Portion  Stroh,auch für die Kühe.Allen schmeckts und bekommt es gut.Sie sind alle voller Energie,was auf den Inhaltsstoffen der Eicheln .zurück zuführen ist. Die Eiche bzw Zweige der Eiche ist allgemein sehr beliebt,eben weil die Esel wissen,was gesund ist.Meine alte Peggy (28J)   frißt sie jetzt schon über 20J ,sie ist weder dick,noch krank davon geworden .Von den Eichenzweigen bzw den Eicheln ist bei mir noch kein Esel krank gewesen.Nur große Mengen wären krank machend. Alten Eseln,die schon unter Zahnverlust leiden,sollte man keine Eicheln geben,da sie diese nicht mehr zerbeissen können.Man könnte sie ihnen zerkleinert anbieten,aber in Maßen..
Dann gab es noch Disteln ,Haselnuß ,Wildrose (Hagebutte),Brennessel und Himbeersträucher – alles immer im Wechsel zur Eigenversorgung.So bleiben sie fit und bekommen noch einige Vitamine und Co extra..               -Disteln
  Haselnuss
    Wildrose

u immer wieder Holz,morsches Holz  

 

Ich habe ja meinem 17jährigen Hengst „Yukon“ wie im letzten Monat erwähnt,einen Zahn ziehen lassen müssen .Ich habe schon seit längerem bei ihm Pickel,Insektenstiche , Ekzem (?) ,auf jeden Fall Hauterscheinungen festgestellt ,die ich zu Anfang auf sein Zahnproblem zurückgeführt habe .Hat ein Esel Zahnprobleme ,kann er die Nahrung ja nicht so „aufschließen“ wie es sein sollte und der Körper bekommt nicht alle Nährstoffe. Aber auch nach der Zahnentfernung wurden die Hauterscheinungen nicht besser und somit ließ ich ein BB machen.Es war soweit alles in Ordnung bis auf – die speziellen Werte der amerik.Miniatur Esel .Es fiel auch meinem TA auf und nach dem wir mit den mir vorliegenden Werten verglichen haben, war an sich alles in Ordnung. Mein TA will noch einmal Laboklin kontaktieren,so dass sie ihre Werte erweitern bzw aktuellisieren,denn es gibt ja schon mehr der kleinen Amerikaner in Deutschland.. Die Hauterscheinungen  sind also geblieben und somit werde ich ihn jetzt mit „Schwefel “ behandeln. Schwefel habe ich schon bei meiner Peggy und ihrer Arthrose im Winter eingesetzt und bin total überzeugt davon. Es war für sie wie ein Jungbrunnen. Man kann es auch homöopathisch ,bekannt als Sulfur,anwenden. Ich werde auf jeden Fall über das Ergebnis berichten .Schwefel muß man,wenn man damit behandelt ,einige Wochen bis Monate geben als Kur.

Inzwischen habe ich dank der Unterstützung meines TA ,Kontakt mit einer Mitarbeiterin von Laboklin.Sie möchte im Herbst oder Frühling in Österreich einen Vortrag über die eseligen Blutwerte vor allem auch über die der amerik.Miniatur Esel halten.Dafür suchte sie jetzt die Daten und somit habe ich die,die mir vorliegen ,zugesand. Genaueres kann ich momentan nicht sagen,es ist also in „Arbeit“.

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