Januar / Februar 2015

 

Das Jahr 2014 ging leider nicht wie erhofft,  positiv zu Ende.

Im letzten Herbst 2014 hatte ich  2 tragende Stuten bei Lady Fisher UK gekauft. Die eine , „Marklyes Dawn“ ,sollte noch im Spät–Herbst ihr Fohlen bekommen , daher blieben sie vorerst in England. Sie bekam ihr Fohlen und zwar in einer Nacht,wo es erst geregnet  und danach gefroren hat . Das frisch geborene Fohlen bekam eine Lungenentzündung und verstarb. Es traf  mich hart. Jetzt wollte ich nur noch so schnell wie möglich die 2 englischen „Ladys“ zu mir holen. Einiges hatte ich aber  bei mir noch zu tun und so war der Februar 2015  für die Einreise von „Dawn“ und „Eleanor“ angedacht.

Zwischen Weihnachten und Neujahr fing „Star“ dann wieder  mit einer Kolik an. Weiteres kann man hier lesen. „Marklyes Little Star“ war genau 10 J bei mir – Anfang Januar 2005 kam sie als Fohlen mit ihrem Bruder Bruno aus England von Lord & Lady Fisher.Star und Bruno 2005.Jeder kann sich vorstellen,wie es mir ging, zu dem ich gerade jetzt große Pläne mit ihr hatte.

Dann im Januar 2015 meldete sich  eine Interessentin für Sabrina ,sie hätte gern auch eine 2.Stute ! Jetzt musste ich überlegen und eine Entscheidung treffen.  Ich wußte ,das eine Tochter von „Star“  – Rover Star Stella  –  in Österreich lebt und diese ein Stutfohlen von „Rover Star Little Jo“  2014 bekommen hat. Der  Vater von Little Jo ist Jackador´s Jamiroquai (Jock) ,mein 1.amerik.Miniature Hengst.  🙂   

"Jock" alias Jamiroqui,mein 1.amerik.Minieselhengst„Jock“ verstarb damals viel zu früh an einem Kehlkopftumor..    Die Kleine war bzw ist also aus meiner Zucht ,unter anderem mit „Star“ als Oma und „Jock“ als Opa.   Da beide sind einfach zu früh gestorben , so dass ich keine Nachkommen von ihnen hatte. Jetzt hatte ich die Chance ein Stutfohlen von beiden zu bekommen und habe mich kurzfristig von „Rst Yasmin“ getrennt.  Kurz und gut – die Interessentin bekam als zweite Stute „Rst Yasmin“ zu „Trails End Houdinis Sabrina“ und bei mir zog die Enkeltochter von „Star“ und „Jock“ ein .Sie hat von mir den Namen „Starlight“ bekommen,da sie ein Teil von Star ist.  Ich bin überglücklich, sie hier zu haben.  🙂  In ihr sehe ich alles, was „Star“ ausmachte. „Lale“, die Tochter von Sabrina, ist jetzt ihre beste Freundin. Sie sind jetzt „friends forever“ und gehen alle Wege gemeinsam.friends foreverStarlight ist noch recht dünn, aber hat einen gesegneten Appetit. Sie wird sich schon „runden“.    🙂   So ging nach anfänglichem schlechten Jahresbeginn  der Januar doch noch positiv zu Ende.
Die jetzige Besitzerin von Yasmin und Sabrina ist auch sehr zufrieden mit den beiden.
Mitte Februar hielten dann endlich auch
„Marklye´s Dawn“Dawn

und

„Marklye´s Eleanor“ Einzug. Eleanor Da sie eine etwas andere Haltung gewöhnt waren ,hatten sie leichte Umstellungsprobleme. Aber wirklich nur leichte, denn eine Woche später war  es,als wenn sie hier schon ewig sind. Ich bin auch bei den beiden sehr glücklich ,das sie bei mir sind und freue mich auf Eleanor´s Fohlen. 

Mit Star ist auch ihr ungeborenes Fohlen verstorben.Es sollte im März zur Welt kommen. Somit wird erst im Juli das erste  Fohlen  auf der RoverStar Eselfarm geboren werden.
So ging der Monat Februar ruhig zu Ende.                      

 

 

Oktober,November , Dezember 2014

EnglishFrenchGermanItalianPortugueseRussianSpanish

Das Jahr neigt sich inzwischen dem Ende zu .Die Tage sind durch das immer geringer werdende  Tageslicht  sehr kurz und vergehen so schnell. Die Arbeit bleibt aber die Gleiche.Der Oktober war noch sehr schön und die Esel haben ihren täglichen Ausflug auf die Weide noch genossen. Aber nach dem die Uhren Ende Oktober umgestellt wurden, zeigten sie kein so großes Interesse mehr. Gras war ja auch nicht wirklich mehr zu finden. Die Weidesaison war definitiv zu Ende.
Razzle,mein Micro-Miniesel hat sich super eingelebt. Mit 1.Jahr ,er hatte am 20.Oktober Geburtstag , hatte er eine Größe von 70 cm. 🙂   Razzle,1 J - 70 cm
Yasmin hat sich auch wieder erholt. Sie hatte sich das Hinterbein total verdreht gehabt – Kniescheibe und die dazu gehörenden Sehnen waren alle überdehnt. .Sie hat sehr lange gelahmt, aber durch homöopathische Behandlung ist wieder alles in Ordnung.
Witchy hat den ganzen Sommer immer zwischenzeitlich mal leichten Husten gehabt . Sie wurde tierärztlich untersucht – ohne Befund . Zum Ende des Sommers war es dann weg und ich dachte jetzt ist es ok. Aber dann Ende November zeigte sie  hochgradige Bauchatmung und ich ließ den Tierarzt wieder kommen . Der stellte dann eine starke Lungenentzündung fest..Ich war ziemlich schockiert, da ich nicht weiß, wo durch sie diese bekommen hat . Aus dem Grund hatte sie schon die Tannenzweige  „verschlungen“ .Tannenzweige enthalten viele Inhaltsstoffe, die sie wohl für sehr notwendig hielt. .Daran erkennt man, wie empfindlich und sensibel Esel sind. Nach dem sie dann  3 Wochen intensiv medizinisches versorgt wurde und wieder gesund war, hatte sie auch kein Verlangen mehr auf Tannenzweige. Instinktiv hat sie versucht, sich selber zu helfen.

RST Yang und RST Gina werden noch bis Weihnachten nach Österreich umziehen. Ihr neuer Besitzer erwartet sie mit Ungeduld.
So geht das alte Jahr (hoffentlich) positiv zu Ende. Ein paar Tage sind ja noch….   🙂

Ich wünsche allen Bloglesern  und Langohrbesitzern   ——

                      MINOLTA DIGITAL CAMERA                                  Merry Christmas

 

August / September 2014

 

Der August bis in den September war mit vielen Ereignissen gespickt. Für mich bedeutete es auch mit vielen Umstellungen,viel Arbeit und vielen Emotionen.

In den Eselstallungen tummelten sich  noch meine „Sommergäste“ – die Schwalben. Aber in diesem Jahr war alles etwas anders. Ich fand fast täglich ein aus dem Nest gefallenes Jungtier       

.Manche konnte ich zuordnen und auch retten,manche fand ich dann am nächsten Tag tot im Stall. Es hatte wohl mit dem Wetter zu tun, denn hier oben im Norden gab es wenig Fliegen und Co. Der Mensch braucht keine Fliegen ,aber manche Tiere leben davon ,wie eben auch die Schwalben.
Durch das doch recht trockene Wetter wuchsen hier auch die Kräuter sehr gut. Brennesel wucherten so stark, so dass ich sie mehrmals mähen mußte. Da drüber freuten sich natürlich die Esel. Sie wurden alle mit Wonne verspeist . DSCN2273 Auf der Weide wuchsen Mariendisteln   ,von denen  schon die Esel- Oldies  und Kühe naschten. Alle Tiere wissen instinktiv  schon,was ihr Körper braucht. Haben sie die Wahl ,nehmen sie das richtige in angemessener Menge. Den Rest der doch stacheligen Pflanze schnitt ich ab und servierte sie den Ministuten.


Bei den Hühnern gab es auch ausnahmsweise Nachwuchs- hoffen wir mal,das es Hühner und keine Hähne sind. DSCN2253 Auch die Wildtiere am Hof,unsere Igelfamilie hat Nachwuchs . Wieviel kann ich nicht sagen,gesehen haben wir, dank unserem Timmy, ein Igelbaby von gerade mal  10 cm Größe mit Stacheln. 🙂  Unsere Eichhörnchen sind auch schon fleißig am Haselnüsse sammeln. Unser Haselnussbusch ist schon  leer. Morgens kommt ein Hörnchen sogar bis zur Haustür. Leider gibt es keine Fotos von den Igeln und  den Eichhörnchen.
Bei den Eseln kam zum Ende des Monats August eine große Umstellung – meine beiden Großesel, Jack Frühling 2014Jack und Mickey Mouse DSCN1946 zogen um  in ihr neues Zuhause.Es war für mich seeehr schwer,denn Jack war hier immerhin fast 25 J  und  Mickey ist hier vor 15 J  geboren und war mein Flaschenfohlen. Es war für mich das erste Mal,das ich so lange hier gewesene Esel abgab.. Erst nach ein/zwei Wochen merkte ich die Arbeitserleichterung. Jetzt freue ich mich,wenn von den neuen Besitzern ab und an eine Mail mit neuen Nachrichten oder Fragen kommt. 🙂

Zum Ende des Monats August kam ja noch mein zuletzt importierter  Minieselhengst. 🙂
Nach längerer Suche und vielen Anfragen in Amerika habe ich mich dann an die mir schon bekannte Züchterin in Pennsylvania gewandt.Von ihr habe ich Trl´s End Sabrina und war nicht enttäuscht worden. Die meisten Fohlen bei ihr mußten noch geboren werden. Laura, die Züchterin hat mir dann einen Hengst angeboten ,den sie für ihre Zucht vorgesehen hatte. Geboren im Oktober 2013.Razzle mit 1 Mon Er vereinte die Vorfahren und Gene ,die ich mir vorgestellt hatte. Kurzfristig meldete sich bei mir dann noch eine Interessentin aus Österreich ,die Miniesel suchte oder auch  Hilfe beim  Import von Minieseln  ..Da ich keine Eselchen mehr zum Verkauf hatte, aber von Laura wußte ,das  sie reduzieren wollte , vermittelte ich zwischen der Österreicherin und Laura in Pennsylvania . Daraufhin  konnte  Laura noch 2 Stuten nach Österreich verkaufen. Mein Kleiner brauchte somit nicht allein zur Quarantäne ,in Quarantäne sein und nicht allein fliegen. So hatten 3 Länder Nutzen und Vorteil von einem gemeinsamen Transport der Esel. Aber es war auch nicht einfach,alles unter einem „Hut“ zu bekommen. Es hat geklappt und am 29.08 landete mein kleiner Trl`s End Razzle Dazzle mit den 2 Stuten in Luxemburg. Endlich konnte ich ihn „knuddeln“, denn 68 cm ist nicht viel für einen Esel, der schon 11 Mon. alt ist. Er wird nie die Größe von SA.Yukon  Jack oder RST Gypsy bekommen, denn er ist ein Micro-Miniesel. Er ist ein zierlicher kleiner Kerl,absolut nicht ängstlich.Vom Hengst-sein aber noch weit entfernt.

So kam er dann in die Stutenherde .Die waren natürlich zu Anfang sehr abweisend und haben ihm deutlich gezeigt,auf welchem Rang er steht. Er hat es schnell verstanden und fügte sich nach knapp einer Woche schon sehr gut ein.
Inzwischen ist „Razzle“ schon einige Wochen hier  – ich möchte ihn einfach nicht mehr missen und freue mich auf Fohlen von ihm..
 Auch im September gab es noch aufregende Momente – so hatte Witchy,die ihr Jährlingsstutfohlen entwöhnen wollte , eine Euterentzündung. Einige Zeit später dann noch starke Hauterscheinungen,welche durch eine bestimmte Fliegenart verursacht werden. Sie hatte etliche Knoten auf der Haut,die mit der Zeit aufbrachen und abheilten. Es sind Larven der Fliege ,die unter der Haut wachsen und dann die Haut aufbrechen lassen. Es entstehen sogenannte „Sommerwunden“.. Da die Fliegenlarven auch in den Esel gelangen, mußte ich mit Ivomec entwurmen.  Danach habe ich erst mal das Immunsystem  der betroffenen Esel gestärkt.Alles in Allem hat den Spuk so langsam zu Ende gehen lassen. Als nächstes krankes Eselchen kam die kleine Yasmin – —                Dazu  aber mehr im nächsten Bericht . 🙂

 

 

Juli 2014

 

Wie ich im Juni schon geschrieben habe , waren noch 2 Fohlen „angemeldet“. 🙂           Die „Chefin“ der Miniatur -Eselstuten ,GA Moshulu , bekam sehr pünktlich zum 21.06.2014  ihr Stutfohlen , RSt Gina .RST Gina Der glückliche Vater ist RST Gypsy.   „Shulu“ hat mich wieder mal mit einem gescheckten Fohlen überrascht .Gina ist super gelungen,fit und fidel und bekommt allem Anschein nach  langes Fell. Das scheint von Oma Lili´Star zu kommen ,also abwarten…                                                 Nach einer Wartezeit von ca 14 Tagen kam das zweite Fohlen  —           RST Yang.  Yang im Flug :-)

Auch er wurde Termingerecht von RST Lulu geboren und zwar  am 04.07.2014  . Ein „ganzer Kerl“    in einer wirklichen ,Miniaturausgabe. Für „Lulu“ ist es das erste Fohlen . Man sieht aber, das es Qualität  hat – klein,kompakt,kräftig und super gebaut.,Genau so sollten die Miniaturesel  in meinen Augen sein. Mit SA Yukon Jack SA Yukon Jack als Vater  und SA Black Luster  SA Black Lusterals Großvater ist es kein Problem.. Ich bin sehr stolz auf meine Süßen.  RST Lale ,letztes Fohlen von SA Black Luster und im März geboren, wirkt als älteste dann schon richtig erwachsen..Lale 3MonSie ist ein kleines  „Fellmonster“ , das immer noch einmal am Tag ihre Flasche bekommt. Ich mache es gerne,verständlich, nicht wahr ?   Zwischendurch hat  Rst Yogi einen schönen Platz bei 2 weiteren amerik.Minieselwallachen gefunden. Für RST Jack und RST Mickey Mouse war seit Juli 2013 eine Interessentin. Der Umzug der beiden sollte dann Ende August stattfinden.Alles lief so,wie ich es mir gewünscht hatte. Bei den Eseln sah so weit alles gut aus ,“DeDe“ (LN De Flames out) hatte in jedem Eierstock eine Zyste,eine bekam ich homöopathisch weg ,bei der anderen ,die größer war ,wie die eines Pferdes (4-5 cm) mußte sie Hormone haben. Danach lief alles normal.
Im Juli und August musste ich dann noch viel planen – mein  Hengstchen  sollte schon Ende August landen. 🙂   Es kommen große Veränderungen auf mich zu.

.

Januar bis Juni 2014

Endlich finde ich die Zeit und habe die innere Ruhe ,um im Blog von einigen Begebenheiten der letzten Monate auf der Rover Star Eselfarm  zu berichten.
Es war in diesem Winter bei den Eseln ruhig , nur ich war es nicht. Es war der erste Winter,in dem meine Minimädels einen Heurundballen in einem  Heunetz hatten. Die Maschenweite war mit 6 cm diagonal Durchmesser schon in Ordnung , bei dem Heu,welches ich hatte, sogar  super ,denn so konnten die Esel  Binsen und Co schön aussortieren. -Und die waren nicht wenig , das Heu schmeckte ihnen anscheinend auch nicht. Uberschwemmungsfelder im Sommer bzw erst Ende Juli gemäht, könnte leicht sauer schmecken.Sie wurden einfach nicht richtig satt.  Ich besorgte anderes Heu,Schnitt Ende Juni, Extensivfläche ,Preis / Leistung super und alle Eselchen sind begeistert.
Aber bevor es das neue Heu gab, gab es einige negative Wochen ,in denen sehr viel bei den Eseln passierte. Auch das war  ein Grund,den Heulieferanten zu wechseln.-  Es ging los mit einer Verstopfungskolik,2 weitere folgten , ein Hengstjährling sollte mit einem Wallach auf Wunsch der Käufer schon hier zusammen gebracht werden – der Wallach hätte den Kleinen fast gekillt,sein Hinterbein mußte über Wochen tierärztlich versorgt werden, eine Stute fohlte , hatte aber nicht ausreichend Milch, also muß das Baby noch zu gefüttert werden und zum  Schluß bekam eine hochtragende Minieselstute Durchfall, der nicht in den Griff zu kriegen war,wurde dann noch auf Grund falscher Blutwerte falsch behandelt und starb eine Woche vor dem Abfohltermin an Colitis X auch Schockdarm genannt.. (daraufhin habe ich die Blutwerte der amerik.Miniesel,die mir aus Amerika vorliegen, dem Labor ,Laborklin,mitgeteilt.)
Das waren 6 Wochen,die ich zu verdauen hatte.
Inzwischen ist wieder alles ruhig. Zur Frühlings- bzw Sommerzeit gibt es jetzt auch ein Heunetz mit Maschendiagonale von nur 4,5cm. Meine Süßen wurden luschig und sauten mit dem Heu rum. Ihr Bedarf  ist im Frühling nicht wie im Winter. Das Fell wird gewechselt, für die körperliche Wärme (Energie) besteht dann kein Bedarf mehr und somit wird mehr aussortiert.Zuerst war der Futterneid bei den kleinen Maschen  stärker,aber inzwischen haben sie sich daran gewöhnt und ich bin sehr zufrieden.Das Gras hat jetzt (erste Juniwoche) die perfekte Länge,so dass ich seit dem 31.05.alle Esel auf der Weide habe.31.05.14 WeideaustriebDSCN2009Die Minihengste sehensgelassenDie ältere Generation hat auch die Ruhe  Schon in den Wochen davor gab es Klebkraut, (gut für den Fellwechsel) auf dem Hof wurde zwischen durch  das Gras kurz gehalten, so dass der Darm schon vorher auf mehr Feuchtigkeit eingestellt war und es jetzt mit der Weide keine Probleme gibt..Es passte,da  das Wetter momentan trocken ist,so ist auch das Gras trocken ist .Bei zu viel Feuchtigkeit (nasses Gras ) ist Durchfall vorprogrammiert .So aber konnten sie gleich am ersten Tag  1 Std ,am 2.Tag 2,5 Std draußen bleiben.Die Freude war nicht zu übersehen. – und die Verdauung war top. Für mich beginnt jetzt der Sommer . Und als nächstes freue ich mich auf meine 2 Fohlen,die Ende Juni/ Anfang Juli  erwartet werden. 🙂

Bei den Themen hat sich auch etwas getan – bei der Eselzucht “ Die Genetik

 

 

Oktober,November,Dezember 2013

Die letzten 3 Monate des Jahres sind fast vorbei – es wird Zeit für mich,die letzten Neuigkeiten zu vermerken.Negative Neuigkeiten waren keine .Ein quer sitzender Pfurz oder ein vorüber gehendes Hinkebein ist für mich nicht dramatisch – es regt mich eher an zum Nachdenken – wieso es denn so ist,was ich vielleicht falsch machte .
Im Sommer habe ich aber schon über die Winterfütterung der Ministuten nachgedacht und kam zu dem Schluß – 14 Esel per Hand zugeteiltes Heu im Winter zu geben wird zu viel . Die alten Heuraufen waren Jahre lang sehr gut und nützlich

Alte Heuraufe

Alte Heuraufe

,  werden aber mittlerweile auch sehr eng , vor allem im

Alte Heuraufe  genutzt

Alte Heuraufe genutzt

Winter. .Fazit – eine neue Heuraufe mußte her. Nur Miniesel sind halt sehr klein. Was habe ich gemacht ? – Kopfbreiten der Minis gemessen  -:) dann Heuraufen online verglichen,überlegt und wieder verglichen und überlegt. Pferderaufen wären einfach zu groß und zu hoch für die Fohlen, es würde zu viel vertreten werden,somit habe ich bei den Schafraufen geschaut.Die Raufe sollte im Sommer nur zum dazufüttern von Heu und Stroh sein und im Winter für einen Heurundballen, auch sollte sie für alle Eselchen inklusive der Fohlen Platz haben. Es war wirklich sehr viel (Be)denkarbeit –
Im September stand dann eine Schafs-Heuraufe auf dem Hof –      Schafraufe.                                 Die Entscheidung war gefallen,aber sie mußte noch dem Platz,dem alleinigem Händling  usw angepasst werden . Ein weiteres Überlegen war angesagt. Esel sind nun mal besondere Tiere ,für die man immer kreativ denken muß.Da ich nicht mit dem Trecker auf dem Futterplatz komme,um die Heurolle in die Raufe zu tun , mußte die Heuraufe beweglich sein,um vorgezogen zu werden zum Befüllen. Somit bekam mein Sohn die Aufgabe,für die Heuraufe eine Holzplatte mit Rädern zu bauen.

Aus Schafsraufe wurde Heuraufe für Miniesel

Aus Schafsraufe wurde Heuraufe für Miniesel

Ein paar Tage später kam sie dann zum Ausprobieren und kennen lernen  zu den Ministuten.Wegen einem Punkt hatte ich Bedenken,die sich auch als richtig heraus stellten. Noch sollte sie nur zum zufüttern sein .Die Mädels probierten hier und da den Kopf durch das Gitter ,dass mussten sie ja auch,sie sollten ja auch das Heu fressen. Nur die untere Breite der Fressstäbe passte nur für die Fohlen. Aber das sah Lulu nicht so und quetsche ihren Kopf unten durch .Ich entdeckte sie recht bald danach. Zurück kam sie allein nicht , aber mit unserer Hilfe. Danach kam die Heuraufe wieder raus und mein Mann mußte das Zwischenstück herausflexen und das obere Gitter mit dem unteren Teil wieder zusammen schrauben. Ja,wir mußten für die Esel kreativ sein und ein neues Teil ,die Heuraufe, sogar zerteilen und verändern. Aber es hat sich gelohnt.Es war schön zu sehen, wenn ich Heu eingefüllt hatte und alle an einer Raufe standen und fraßen.

"Heubar" der Minieselstuten

„Heubar“ der Minieselstuten

Jetzt mußte der nächste Schritt ,der mit dem Heurundballen, durchdacht werden. Die Stuten sollten am Rundballen beim Fressen gebremst werden. Noch einmal investieren (Heunetz) oder improvisieren ?  Mit einem Anhängernetz hatte ich schon getestet,Mw  ca 10cm ,das war zu groß. Ich habe nämlich eine Stute,die eine Schnauze voll Heu nimmt ,es auf dem Boden legt und dort das beste aussucht.Der Rest wird „versaut“.
Das Wetter wurde schlechter,die Weide war kahl und ich entschloss mich ,einen Rundballen in die Raufe zu tun.Meine improvisierte Art wurde getestet.  Es funktionierte ,aber ich mußte täglich „nachregeln „,was
sich als sehr aufwendig heraus stellte.

Improvisierte Zuteilung an der Heurolle

Improvisierte Zuteilung an der Heurolle

Ich entschloss mich dann doch,ein Heunetz  zu kaufen,Maschenweite diagonal 6 cm.Es klappt wunderbar,die Maschenweite ist super,es wird sehr wenig  versaut .

Heurundballen im Heunetz

Heurundballen im Heunetz

Der Instinkt wird weiterhin gut genutzt beim Fressen ,was mir sehr wichtig ist. Ich kann nämlich bei einem Heurundballen von 1.35m nicht ins Innere schauen.So können die Esel selber den evtl Schimmel ,  evtl ein totes Tier (Botulismus),Ampfer etc aussortieren. Sie haben ihren feinen Instinkt,der dem menschlichen Wissen über die Nahrung,Inhaltsstoffe ,benötigte Nährstoffe etc.eben bei allem 100fach überlegen ist.
Meine Beobachtungen zur Non stop- Heufütterung werde ich unter Eselernährung/ praktische/ eigene Erfahrung als neues Thema einstellen.

Zum Abschluß meines kleinen „Romans“  wünsche  ich allen Besuchern meines Blogs

Frohe Weihnachten

 

Juli / August / September 2013

Der Monat Juni war für mein Seelenleben  recht belastend  ,aber im Juli wurde es nicht besser.Ende Juni war es schon ersichtlich,das die nächste meiner älteren Langohren krank war

Arnica kurz vor ihrer Erkrankung mit Bijou,ihrem letzten Fohlen.

Arnica kurz vor ihrer Erkrankung mit Bijou,ihrem letzten Fohlen.

Sie nahm kontinuierlich ab ,wollte kaum noch Rauhfutter fressen und so ließ ich eine Blutuntersuchung machen.Außerdem war mal wieder das Zähne raspeln angesagt.Die Blutuntersuchung ergab ein leichtes Leberproblem,die Zahnuntersuchung leichte Haken.Für das Leberproblem gab es Medizin, die Zähne wurden geraspelt. Erst danach ging es richtig bergab,14 Tage habe ich mit der Stute um ihr Leben gekämpft.Zum Schluß wollte sie gar nicht mehr fressen und ich mußte sie „gehen“ lassen.Der TA meinte dann auch,das es Hyperlipaemie war,es durch Stress so weit kommen konnte.Ansonsten wurde bei der Obduktion nichts gefunden.Sie war eine überaus sensible Stute.Aber das war noch nicht alles im Juli – meiner alten Highlandkuh hatten wir noch im späten Frühling vor Weidegang die Klauen in Narkose geschnitten .Sie hatte ja einen lahmen Hinterfuß.Sie hatte auch alles super verkraftet und konnte gut mit den 2 anderen Kühen,Seven und Marie ,mithalten.Bis zu dem Tag ,wo sie bullig wurde! Kühe machen es wie Eselstuten und bespringen sich gegenseitig.Ihre Tochter Marie hat sie dann auch besprungen und die „Mama“ ist zusammen gebrochen.Die Tochter ist doppelt so schwer gewesen. Wir konnten ihr 4 x wieder auf die Beine helfen,aber einmal kam sie dann in der Nacht zum liegen. Wenn Kühe zum Festliegen kommen und ihnen nicht sofort auf geholfen wird,sterben sie.So war auch bei meiner „Schwatten“,wie ich sie nannte.Ich fand sie am nächsten Morgen tot auf der Weiide

Meine "Schwatte"

Meine „Schwatte“

.Ich mußte einiges an Zeit vergehen lassen bis ich dies alles nieder schreiben konnte. Die restlichen Monatstage verliefen mit normalen Ablauf. Die Fohlen waren sehr gut drauf. Mitte August kam dann meine neue Minieselstute mit ihrem Hengstfohlen  aus England – LN Rose Petals und Marklye´s Erik the Red. Erik wird zukünftiger Zuchthengst bei mir.

Petals und Erik

Petals und Erik

August und September verliefen in normale Bahnen.Im August waren dann noch 4 Eselchen,die eine Kolik hatten und das innerhalb einer Woche ! Diese war verursacht durch das Heu,welches nicht für die Esel geeignet war. Im September wurde dann Luster kastriert .Es zeigte sich bei ihm eine große Wandlung.Vorher als Hengst hektisch , ungeduldig,laut,aggressiv,sehr dominant – jedes Kind wäre bei ihm in Gefahr gewesen. Seine neuen Besitzer waren schon sehr skeptisch,sie lernten ihn noch als Hengst kennen.Da sie kleine Kinder haben,verstand ich sie gut. Eselhengste sind sehr Hormon – gesteuert und die wurden ja jetzt mit der Kastration „entfernt“ . Luster kann jetzt ohne Probleme,ohne Gefahr mit Kindern zusammen sein. Er soll ein kleiner Kutsch-Esel werden.Das ist klasse und freut mich sehr für ihn. Mein Rat auch an dieser Stelle – kastriert die Hengste,so stellen sie für den Menschen keine Gefahr mehr da. Als Wallach haben sie selber auch mehr vom Leben ,sie können dann an allen Aktivitäten teilnehmen.
Der Monat ging langsam zu Ende und man spürte auch,dass das Jahr zu Ende geht. Der Herbst war im Kommen. Meine „Sommergäste“ ,die Schwalben

Sommergäste

Sommergäste

zogen wieder gen Süden- die letzte verließ am 26.September meinen Stall.

Kraniche

Kraniche

Die Kraniche und Gänse zieht es wieder in den Norden,in unser “ Moorland“. 🙂                                                              Die   ersten Blätter        färben sich auch schon.

 Herbststimmung

Herbststimmung

 

Juni 2013

Der Mai ging zu Ende und ich war noch voll dabei ,die Weiden für die Esel herzurichten. Für die Kühe das Eck war schon fertig,da mußten dann noch meiner Omimi- Kuh ,die ,die  im Winter 2 x festgelegen hatte, die Klauen gemacht werden (in Narkose) und dann konnten sie auf die Weide.Die Freude war groß ,die 2 –  10 jährigen,Marie und Seven,stoben erst mal über ihre Weide.

Kuhpower

Kuhpower

Inzwischen wurde dann noch RST Yaro geboren,was praktischerweise während der Fütterung geschah.Die Fohlen waren jetzt komplett

RST Yaro,das zuletzt geborene Minieselfohlen 2013

RST Yaro,das zuletzt geborene Minieselfohlen 2013

. Und da das Wetter besser wie im Mai war (ohne Regen) kam ich auch gut mit meinem Einzäunen voran.Am 6.Juni war es denn so weit,das Gras hatte inzwischen auch die richtige Länge – nicht kurz ,knackig grün und voller Proteine,sondern lang,blühend ,teilweise schon trocken und holzig.So waren auch keine Darmstörungen wie Durchfall und Blähungen zu erwarten. Ich konnte die Esel schon beruhigt 1 – 2 Stunden im Gras lassen. Bei allen erwachsenen Tieren gab es keine Probleme ,nur meine diesjährigen Fohlen hatten noch Angst vor dem unbekannten Gras und wollten nicht so richtig da hinein.Ich war froh,das eine Freundin hier war und mir bei den Kleinen geholfen hat. Die Eselmamas freuten sich nämlich auch und vergaßen ein wenig ihre Aufgabe als Eselmama. Aber mit 2 Personen haben wir es nach einiger Zeit geschafft,so dass dann  die Eselmütter wieder die Aufgabe der Fohlen-Aufsicht übernommen haben. Nach ca 2 Stunden  zurück zum Stall gab es in der Minieselgruppe keine Probleme mit den Fohlen Bei den anderen Gruppen gab es eh keine Probleme,sie kannten den Turnus noch aus den anderen Jahren und gingen teilweise auf Zuruf  zurück zum Stall. Ein paar Tage später gab es denn doch noch einen bzw zwei kleine  „Zwischenfälle“ bei den Ministuten –
Ich sitze gerade noch beim Tässchen Tee und wollte danach den „Weideabtrieb“ machen , kommt die Nachbarin – “ es laufen Esel auf der Strasse“!!   Ich hoch gesaust
und hin (es war 18 Uhr,2 Std um) – saust mir auf der Straße klein Yogi mit Mama
Cream  und Yasmin mit Mama Witchy  entgegen..Ganz aufgeregt –
denn die Pforte nach Hause war ja noch zu !.Die Nachbarin sagte – „sie sind schon ein paar Mal auf der Straße hin und her gerannt“. Ich vorne die Litze über die Straße gespannt (Yogi freute sich wie immer,wie er mich sah) zur Weide gegangen und mit der hinteren Litze dort die Straße abgesperrt und dann sausten alle nach Hause.

So sieht es aus,wenn Mama Cream mit Sohnemann Yogi nach Hause flitzt.

So sieht es aus,wenn Mama Cream mit Sohnemann Yogi nach Hause flitzt.

Passiert ist es wohl ,weil der Yogi mit Yasmin auf der Weide geflitzt ist und da zur Straße  kein langes Gras war als Grenze,sie die Litze noch nicht als Grenze sahen ,sind sie auf der Straße gelandet und die Mamis todesmutig und aus Sorge hinter her. Dann sind sie immer vom Hoftor und zurück zur Herde/Weide geflitzt.

Yaro und Mama Star am Hoftor -

Yaro und Mama Star am Hoftor –

Der nächste kleine Zwischenfall  war 2Tage später – Wollte wie gewohnt die Minimädels mit ihrem Nachwuchs auf die Weide bringen,dazu muss ich immer die Dorfstraße absperren mit weißer Litze .Die 2 erst geborenen Fohlen kannten es schon,nur Yaro – Star´s Sohn , hatte sich bisher noch stark an Mama gehalten, wurde aber jetzt auch „flügge“.Das hieß,er dampfte  mit Eselpower auf der Straße los und übersah prompt die 2.Begrenzungslitze auf der Straße. .Litze am Boden,Mama Star stand unschlüssig daneben,die anderen schauten ,waren aber schon auf der Weide,Shulu,die Leitstute guckte und denkt,muss ich doch auch hin.Wo Shulu hingeht,gehen alle hin.Ich war ganz ruhig hinzugekommen,alle guckten mich an,unschlüssig und Shulu bestimmte die Richtung weiter auf der Straße.Ich war dahinter und dann ist es zwecklos , vor eine Herde zu kommen bzw sie zu bremsen.. Die Esel sind schneller, sie flitzten wie die Hasen.Ich bin dann nach Hause auch geflitzt,ins Auto und mit Bleifuss 3km über die Hauptstraße in den Nachbarort,um sie von
vorne zu bremsen. Auf halber Strecke auf dem Weg durch die Felder in Richtung
meines Wohnortes steht bzw fuhr ein Auto an ,ich die angehalten ,gefragt ,kurz erzählt –
„ja,die Esel sind da vorne „.Plums,ein Stein,zentnerschwer,fiel mir von mir ab.Sie
waren ,statt die Kurve nach 500m links rum , gerade aus auf ein abgemähtes Weidestück vom Bauern,ca 4/5ha groß,gelaufen .Waren ganz am Ende am fressen.Ich habe die Leute
gebeten,sich auf dem Weg in Richtung Moor zu stellen und stellte selber mein Auto quer auf der Straße zum Nachbarort .Bin dann um die Herde im großen Abstand herum gelaufen (kommt man von hinten bei einer Herde,ob Kuh oder Esel,laufen sie weiter),um vor „Shulu“ zu kommen.Saphir wollte schon zu mir,aber Shulu lief  weiter und sie mit. Wo ich dann die Meute vor mir hatte,habe ich richtig laut und kräftig ihre Worte – “ Shulu,ab,nach Hause ! „-
gesagt.Sie guckte mich an,drehte um und der ganze Mob stob von dannen.Liefen
dann wieder auf der Straße Richtung Heimat.Sind noch mehr kleine Wege die
abzweigen,aber ich war mir ziemlich sicher,das sie nach Hause laufen- entweder
zum Stall oder auf ihre Weide.Die Helfer habe ich dann noch kurz informiert
,falls sie doch abdrehen und zur Straße gelangen,aber entweder sie waren
fremd oder hatten es nicht kapiert.Jedenfalls bin ich ins Auto,wohl gemerkt ziemlich
ruhig,ging gar nicht schneller, und zurück gefahren über die Dorfstraße hinter den Eseln  zur Weide .Siehe da,alle waren friedlich am Fressen auf ihrer Weide ! Haben mich kurz angesehen,fragend – War was ?

Ein friedliches Bild - aber wehe,sie kommen vom Wege ab .........

Ein friedliches Bild – aber wehe,sie kommen vom Wege ab ………

Wie ich dann die Weide zu machte, hörte ich ein Scheppern – die netten Helfer hatten die 2.Litze wohl nicht erkannt und hatten gleich den Briefkasten vom Zaun gerissen, obwohl ich vorher darauf hingewiesen habe !!

Es gab einige Tage lang noch ein Betthupferl in Form einer „Brennesselbar“ ,was mit Wonne verspeist wurde.

Brennesselbar voll

Brennesselbar voll

Da  Bolo erst seit 1 Jahr Wallach war , musste ich in einer 4 stündigen Aktion noch ein extra Stück Weide  abtrennen -. Er tönte nur mit Luster um die Wette,

Brennesselbar - 1 Stunde später :o)

Brennesselbar – 1 Stunde später :o)

also gab es jetzt  größeren Abstand der beiden Gruppen. Außerdem mussten Arnica und Bolo zunehmen und bekamen Tag und Nacht Weidegang. Musste sehen,wie das funktionierte,denn Peggy,die auch in der Gruppe ist , wird sehr schnell dick. So ging der Juni friedlich zu Ende. Weitere große Sorgen gab es dann im Juli……….

Mai 2013

Endlich finde ich ein wenig Zeit,um aus den vergangenen Monaten auf der Eselfarm zu berichten.       Der Winter verlief relativ ruhig. Ich war froh,nicht so viel Schnee zu haben.Die Miniesel haben die Kälte gut verkraftet , bei den Normaleseln und den Kühen gab es hin und wieder schon Probleme – dort gibt es ja auch alte bzw ältere Tiere .Da war meine 15jährige Highlandkuh , die 2x fest lag. Einmal bekam ich sie ohne Hilfsmittel  wieder auf die Füße , beim 2.Mal mußte ich sie mit dem Trecker hochziehen. Sie hat einen lahmen Hinterfuß und dieser saugte sich beide Male bei Matsche fest. Aber den Rest des Winters war alles klar mit ihr.Leider kann ich das nicht von meiner 17jährigen Zebukuh „Bambi“ sagen. Ich mußte sie „gehen“ lassen. Es schönes Highlight war die Geburt im Januar von „Shakira“. Knappe 50cm ,aber fit. Die kleine quirlige Maus passt super in meine Minieselherde. Auch wenn ich oft schon Mittags kaputt war , bei ihrem Anblick dann habe ich mich immer wieder gefreut.            Für Bolonger , meinem Wallach mit der Borreliose , habe ich inzwischen eine neue Behandlung angefangen. Die Schwester einer Bekannten hat mit der Weberkarde ,eine Distelart , die Borrelien erfolgreich  behandelt.Wenn es beim Menschen wirkt,warum nicht auch beim Tier. ( u Gesundheit – Borreliose näheres mit Link ) Somit mache ich jetzt eine Behandlung mit einer Kardelösung,die über einige Monate dauert. Inzwischen hat Bolonger noch Pilz und Haarlinge gehabt, ist aber ansonsten recht glücklich bei seinen Damen. Bedingt war es  wohl durch den sehr langen Winter. Dadurch hat auch der große Wallach Pilz bekommen. Beide bekamen eine Impfung – bei Bolonger hat es angeschlagen, bei Jack nicht. Darauf hin habe ich ihn homöopathisch behandelt,habe ihn geschoren und mehrfach mit Imaverol gewaschen. Zusätzlich bekam er Luzerne gefüttert ,weil es reich an Vitaminen und Mineralien ist und so das Immunsystem sehr gut stärkt und unterstützt. Nach der homöopathischen Behandlung fing er an jeder Körperstelle an zu „blühen“. Jetzt nach ca 3 – 4 Wochen haben wir den Pilz unter Kontrolle, das Fell wächst wieder gut nach. (weitere Info  u Gesundheit – Pilzerkrankung ).

So zwischendurch mit ca 5 Wochen Verspätung bekam CTA Midnight ihr Fohlen .  Allen Vermutungen zum Trotz ist es ein Stutfohlen geworden – RST Marena . Sehr zur Freude ihrer neuen Besitzer – somit konnten beide schon zu Pfingsten umziehen.
Leider war Pfingsten und die darauf folgende Woche für mich nicht so schön – ich mußte  meine 1. englisch/deutsche Zuchtstute ,geboren 1991,RST Fenjala ,einschläfern lassen. Durch Umstände , auf die ich keinen Einfluß hatte, starb sie nach einer Hyperlipämie..
Bei mir liegen Tod und Geburt  in diesem Jahr sehr eng zusammen – Samstag starb Fenjala und in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde Hauenstein´s Witchys Fohlen,ein süßes graues Stutfohlen mit Namen RST Yasmin ,geboren.Termingerecht und ohne Probleme bei Mutter und Kind.

Am 2.Lebenstag von Yasim  ist Gras schon interessant..

Am 2.Lebenstag von Yasim ist Gras schon interessant..

Ab Donnerstag wurden dann RST Yanosh und Markley´s Black Smoke als Wallache abgeholt, um in Zukunft Demenskranken in Bonn  Freude bereiten.   Doch bevor ich die beiden verladen konnte, erlebte ich noch eine positive Überraschung – RST Sweet Cream ,mein  Ivory/Asinarastütchen, hatte in den frühen Morgenstunden ihr erstes Fohlen geboren. Ein wirklich sehr kleines (51,5 cm) Hengstfohlen,RST Yogi.

 Am Tag nach der Geburt .RST Yogi ist müde.

Am Tag nach der Geburt .RST Yogi ist müde.

Mutter und Fohlen wohlauf. Die Überraschung war ihr geglückt.Durch ihre Ruhe hatten die anderen es auch gar nicht so mit bekommen- Ein neues Herdenmitglied ! Ok, ,jeder roch einmal an ihm und alle waren sich einig – super gelaufen.

Da es hier wochenlang sehr kalt (2 – 10/12 Grad) war ,es regnete,stürmte und alles unter Wasser stand,zu dem sich die Ereignisse bei mir häuften, muß ich jetzt sehen,das ich   die Weide fertig bekomme , so dass dann die Kühe raus kommen und danach alle Esel auch. Erst jetzt ist das Gras Esel-gerecht gewachsen.Durch die Kälte ,den Regen und keine Sonne ist jetzt alles mindestens 14 Tage später.  So bald aber die Sonne scheint ,saugt der Moorboden die noch vorhandene Nässe  wie einen Schwamm auf und es sackt  dann recht schnell ab.
Ein Problem habe ich – ein Tag hat nur 12 Std , ich bräuchte aber mindestens  20 Std pro Tag !  :o(     Aber uns ist ja bekannt – In der Ruhe liegt die Kraft.

Kleine Anmerkung
Es gibt einige Ergänzungen bei einigen Gesundheitsthemen und einige neue Themen wie zB Anatomie des Esels , Blutwerte etc. Einfach mal schauen……:o)

November/ Dezember 2012

Der November verlief relativ normal und ruhig.Die Tage wurden kürzer und die Weide war auch abgegrast, somit konnte ich alle Zwischenzäune entfernen . Meine 2 Gastesel wurden auch Mitte des Monats abgeholt und 2 meiner amerik.Minieselfohlen ,Leah und Charime ,brachten wir in ihr neues Zuhause. Charime u Leah

Bolonger hat sich inzwischen gut in der Herde eingefügt und kommt auch gut mit Fridolin,dem Seniorwallach (27J) aus. Anfang Dezember waren dann doch noch ein paar Ereignisse – habe ja bei jeder Tierart ein Sorgenkind . Ist nun mal so,wenn man Tiere bis ins hohe Alter , bis zu ihrem Tod hat . – Ein Huhn ohne Krallen ,vor Jahren abgefroren , eine Kuh ,die an einem Hinterfuß lahm ist , der Stallkater ,der blind ist und dann bei den Eseln die Senioren ,vorrangig Frido und Bolonger. So kam ich an einem Nachmittag ,um die Kühe zu füttern und fand meine lahme Kuh bis zum Hals im Moor bei dem Wasserbottich stecken. Ich dachte schon,das es ihr Ende ist,aber ich habe sie wieder raus bekommen. Die Vorderbeine waren durch die gefrorene Erdkruste gebrochen und steckten fest.Hinten war sie zur Seite gerutscht und schaffte es nicht , auf zustehen. Zusammen , die Kuh und ich, haben wir es geschafft – wie ,das kann ich nicht mehr sagen. In solchen Situationen ist vorrangig handeln angesagt,so dass ich oft im Nachhinein nicht mehr genau sagen sagen kann ,wie es war. Außerdem wurde es dunkel . Ich war froh , dass meine schwarze Highlandkuh wieder auf festen Grund war,zwar zittern vom Stress ,aber ansonsten wohlauf. Danach kam ich in den Stall und – fand  meinen blinden Stallkater stark hinkend vor. Was passiert war,weiß ich nicht . Auf jeden Fall hat er sich die rechte Vorderpfote so gequetscht,das er die Krallen nicht einziehen kann.

Bis Weihnachten blieb es und war alles ruhig ,nahm seinen Gang. Leider fanden meine Großesel Mickey und Jack noch kein neues Zuhause . Die beiden langweilen sich und könnten ansonsten noch Esel- begeisterten Menschen  viel geben. Auch gegen kleine Kinder haben sie nichts.  Ich jedenfalls habe nicht die Zeit für sie,die sie verdient hätten.

Es ist Weihnachten ,das Fest der Liebe,dazu  gehört für mich auch die Liebe zum Tier. Allen Esel – und Tierfreunden  wünscht die RoverStar Eselfarm schöne und ruhige Weihnachtstage.

Weihnachtlicher Unfall        :o)  Angeschnallt wäre besser gewesen. :o)

Weihnachtsgruß