Eselerziehung ist einfach……..

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Eselerziehung ist einfach und kann ohne viel Extra-Einsatz gemacht werden .Man muß nur einige Verhaltensweisen,einiges vom Wesen des Esels wissen. Auch sind noch einige Unterschiede vom jungen (bis 3 J)  zum erwachsenen Esel zu beachten. Wichtig ist,das der Esel dem Mensch vertraut,also keine schlechten Erfahrungen mit Menschen hatte.  Es muß auf jeden Fall eine Vertrauensbasis da sein.Die Vertrauensbasis wird in den ersten Lebensmonaten,die es noch bei der Mutter verbringt,geschaffen.
In der Wildbahn würde sich die werdende Mutter von der Herde absondern ,um so das Fohlen nur auf sich zu prägen. Da ist keine andere Eselstute oder gar ein Mensch zugegen.Nur so wird es eine sehr gute “ Mutter/Kind- Beziehung“ .In den ersten Monaten ist ja die Stute für die Ernährung des Fohlens verantwortlich.

Meine Erfahrung –
Einer  meiner kleinen Wallache (10 Mon)  hat mir bestätigt, das Eselfohlen nicht wie Pferdefohlen zu handhaben sind. Aber auch bei Pferdefohlen wird es schon ruhiger angegangen.
Das erste,was für ein Fohlen wichtig ist.bei allem ,was man mit und an ihm macht,ist Ruhe ,ihm  Sicherheit durch Liebe geben. Die Geborgenheit eben,die es braucht.
Meinen Fohlen werden nicht täglich die Hufe gehoben,sie bekommen nicht kurz nach der Geburt ein Halfter, sie werden immer überall gestreichelt und gebürstet,von den Ohrspitzen bis zur Zehe .Das ist  das, was Vertrauen schafft und das Hufe geben und Aufhalftern ausmacht .Zur Erziehung gehören natürlich auch schon kleine Verbote.Wo dann konsequent ein „Nein“ sein muß und bei Befolgen ein Lob.Ganz jungen Fohlen kann man noch keine Belohnung in Form eines Leckerchens geben,da wird dann mit liebevoller,ruhiger Stimme gelobt und geknuddelt. Fohlen sind neugierig und wollen nun mal alles,was die Mutter will/macht .Wenn Muttern die Hufe gemacht bekommt,werden den Kleinen auch die Hüfchen frei stehend gesäubert- ohne Probleme. Das Loben darf nie vergessen werden Das erste Aufhalftern liegt in weiter Ferne.
Alles wurde ,wie gerade geschildert ,auch bei meinem  kleinen Wallach gemacht.Das Halfter hat er das erste Mal mit 10 Monaten, ca 2 Wochen vor seiner Abreise, auf bekommen – ohne Probleme! Lob-Leckerchen. Er wurde dann kastriert,wozu auch das aufhalftern und anbinden notwendig war. Gleich nach dem Erwachen wollte er fressen (Energie haben zum „Wach werden“),da hat er sich zuerst einmal an Mutters Milchbar gehalten.Das Halfter,ein braunes und nicht in der Warnfarbe rot, hatte er bis zum Abend um .Halfter ab und Lob/Leckerchen beim Stehen bleiben nach dem Abhalftern. Dann gab es eine Woche kein Halfter und er wurde betüddelt. Hatte ja die Kastration. Dann kam wieder das Halfter auf  – ohne Probleme,mit einer Belohnung fürs Brav sein und dann wieder das Anbinden mit Belohnung . Dann wurden ihm die Hufe geschnitten. Nach ganz kurzem – ich will nicht, stand er ruhig ,Lob..Bei den Hinterhufen wurde er dann von einer 2.Person gehalten und gebürstet .Er war sehr brav und freute sich bei jeder Belohnung. Nach dem Abhalftern blieb er ruhig stehen und … wartete- auf die Belohnung 🙂  Dann stand seine “ Heimreise“ an ….. Halfter auf ,Belohnung ,aber stopp -, kein Anbinden .Nein – diesmal stand ein kleiner „Spaziergang“ ganz allein ohne Mama und Artgenossen an. Und dann waren da so viel fremde Menschen (neue Besitzer) drumherum .Aber da er dem Menschen  vertraut, ging er so an losem Strick mit -.Alles in Ruhe. Er lief ohne Probleme mit mir in den Anhänger.
Esel(fohlen) brauchen keine frühen Halfter-Übungen,sie lernen schnell . Man muß nur richtig auf sie eingehen und das Vertrauen zum Menschen stärken
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