Esel-Klo

Grundsätzliche Haltung von Eseln auf der Website beschrieben

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Jeder, der Tiere hat, kennt ein Katzenklo. katze-klo.jpgEsel kratzen nicht zu, möchten es aber auch weich haben zum pinkeln, also nannte ich es Esel-Klo.

Wie entstand das Esel-Klo? Auf der Rover Star Eselfarm sind Hengste und Stuten zu Hause . Alle Stuten, die eine Weile , meist ca 1 Jahr, beim Hengst leben, werden vom Hengst zur Sauberkeit erzogen.Wie ist das möglich? – Ein Hengst ist dominant und meist gibt es im Stall des Hengstes nur eine Stelle, wo gepinkelt wird und mehrere Stellen,Kothaufen,Hengst Luster wo Kothaufen liegen .Hengste sind territorial und setzen ihre Kothaufen am Rande ihres Territoriums. Beim Esel wird der Kothaufen oft ziemlich groß/breit.Bei meinem Zebra,der das gleiche Verhalten zeigte , waren die Kothaufen sehr spitz,er setzte es präzise auf dem vorherigen Haufen .Das beweist,das es beim Esel aus seinem natürlichen Verhalten in der Wildbahn stammt.Kothaufen 2,Hengst Luster  
Da ein Territorium groß ist,findet man an jedem Rand mehrere Kothaufen,aber nur eine Urinstelle .Lebt jetzt die Stute in seinem Revier,akzeptiert sie ihn als dominant, ordnet sie sich ihm unter und pinkelt an der gleichen Stelle wie er. – Das war der Grundgedanke auf der Rover Star Eselfarm eines Esel-Klos. pict2212.JPG Durch dieses Verhalten blieb es im Hengststall immer sehr sauber, dadurch entstand wenig Mist und war auch recht schnell sauber zu machen und man benötigte wenig Einstreu. Es ist einfach sehr praktisch. Fazit – Ein Stutenstall wurde mit Liegematten ausgelegt  – hier   gibt es  Liegematten ,die den meinen ähneln.  – meine gibt es hier .Sie sind etwas dicker und auf Wunschlänge zu geschnitten,zu bekommen.Ansicht der Stallmatten –  Eine Ecke wurde im Stall ausgespart. Genau dort sollte das Esel-Klo entstehen. Am Anfang war noch überall etwas Einstreu und somit funktionierte das Klo-Verhalten noch nicht richtig. Sämtliche Einstreu wurde dann entfernt , nur das Klo hatte Stroheinstreu. Wenn jetzt die Damen auf einer Matte gepinkelt haben, spritzte es an den Beinen. Das gefiel ihnen nicht. Die ersten Stuten hatten ins Esel-Klo gemacht und es wurde erst nur neue Einstreu darauf gelegt. Jetzt „duftete“ es gut nach Urin und siehe da, die restlichen Stuten übernahmen das Verhalten der ersten Stuten. Von da an war mir klar, das Esel-Klo muß immer ein wenig nach Urin riechen. Das animiert die Tiere, das Verhalten beizubehalten. Zu dem muß der Eselbesitzer sehr konsequent sein und bleiben. Gibt es eine Liegefläche mit Stroh, kann es schon passieren, das ein Tier dort seine „Duftmarke“ absetzt. Ist das Klo an einer windigen Stelle, wird es auch nicht genutzt. Liegt es in einer Ecke, wird es auch nicht genutzt,da Esel von Natur aus nicht rückwärts gehen. Man muß vorher wissen, wie ein Esel sich verhält, wenn er pinkeln will. Sie riechen erst an der Stelle, wo sie urinieren wollen, machen ein oder 2 Schritte vorwärts und pinkeln. Danach gehen sie vorwärts weiter. Das heißt, dass das Klo zum Durchgehen sein sollte. Die Größe richtet sich nach der Größe des Esels. Der Miniesel benötigt ca 1 m x 1,50m , Minieselklo der Normalesel schon 1,50m x 2 m usw. Ob der Esel auch seinen Kot dort absetzt , hängt von der Lage des Klo´s ab. Liegt es am Rand seiner Unterkunft , wäre es möglich. Ansonsten wird oft an der Wand des Stalles gekotet oder/und draußen am Rand des Auslaufes, denn das territoriale Verhalten übernehmen Stuten auch von den Hengsten. Ein Esel-Klo hat ,wie schon erwähnt, viele Vorteile. Zu den oben schon genannten kommt noch hinzu,das ein Esel sauberer ist,die Hufe nicht in irgend eine Urinstelle stehen,er sich auch nicht aus Versehen in eine Urinstelle legt.Alles in Allem für Besitzer und Esel eine praktische Sache.Das „Esel-Klo“ „funktioniert“ bei 2 Eseln oder 20 Eseln,Hengste ,Wallache und/oder Stuten,man muß die Tiere kennen und den richtigen Ort dafür wählen .

  Die Idee eines „Esel-Klo´s“ entstand 1992 auf der RoverStar Eselfarm  Eselflüsterer

Bei mir funktioniert das „Eselklo“ schon seit ca 1992. Wie ich später (2013 )feststellte ,hat der Michael Schäfer,der 1990  seine „Beobachtungen zum Paarungsverhalten des Hausesels “  niederschrieb, 1993 in dem Buch „Die Sprache des Pferdes“ seine Beobachtungen und die anderer über das Verhalten bei der Miktion Urinieren) und der Defäkation (Koten) von Pferd und Esel  beschrieben. Hier seine Beobachtungen ,die sich mit den meinen decken.

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