Hyperlipämie

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Meine Erfahrung –
Im März 2013 sollten bei einer meiner 22jährigen Stute die Zähne geraspelt werden. Es war schon einige Male im jährlichen Abstand gemacht worden. Sie zeigte leichte Kauprobleme,was mich veranlasste,es in diesem Jahr früher zu machen. Der TA bzw einer seiner angestellten TÄ kam und da die Stute sich immer sehr aufregte,bekam sie eine Sedierung. Sie bekam ein Maulgatter und ich hielt zu dem ihren Kopf hoch, so dass der TA ohne Probleme ins Maul schauen konnte.Seine Äußerung nach erstem Schauen – „es brauchen gar nicht alle Zähne geraspelt werden,nur einer hat einen Zahnhaken“. Ich war sehr erstaunt,was ich auch sagte,denn jedes Mal vorher wurden alle Zähne geraspelt. Er kürzte also den besagten Zahn und war mit seiner Arbeit fertig. Tage später hatte meine Stute immer noch Kauprobleme. Auf mein Fragen dies bezüglich wurde gesagt,das es sich gibt. Es wurde vorübergehend besser.Es ging so lange (ca 1,5 Mon),wo ich dann merkte ,dass die Stute immer Pausen beim Fressen machte,sich öfters abseits stellte. Auch fiel mir auf,das sie abgenommen hatte.Pfingsten hatte sie dann eine Kolik,die ich wieder in den Griff bekam .Mir fiel aber dabei auf,das sie sehr kleine „Boller“ hatte. Dienstag nach Pfingsten rief ich den TA,den Chef der Praxis ,an,er möchte bitte bei der Stute ins Maul schauen.Er hatte sie im Jahr davor behandelt. Er kam und sah bei ihr auf der anderen Seite  des Maules noch Zahnhaken. Ich erzählte ihm von der Kolik,von den kleinen „Bollern“ , das ihr Fressverhalten zu wünschen übrig läßt ,sie schon abgenommen hat,weil sie nicht die Menge fraß,die sie benötigte und dem zu Folge schon recht schwach war. Er führte es wohl auf die Kolik zurück und setzte den nächsten Tag erst für eine erneute Zahnbehandlung an. Am nächsten Tag,Mittwoch ,kam der TA ,der vor 2 Mon den einen Zahn geraspelt hatte,um das restliche Gebiss zu korrigieren.Wieder eine Betäubung,Maulgatter und er schliff alles plan. Dabei bemerkte er,das ein Zahn (Backenzahn) wackelte ,dieser zu dem auch noch einen Zahnhaken aufwies. Fazit – der Zahn wurde in ca 2stündiger Dauer gezogen.Die Stute war fix und fertig.Sie bekam ein Antibiotika. Abends fraß sie und ich freute mich. Wurde jetzt alles besser und sie erholte sich? ? Am nächsten Tag ,Donnerstag, war sie aber nicht mehr so gut drauf ,wie ich es erhofft hatte.Der TA war nochmals da (Kastration) und gab mir ein Schmerzmittel für die Stute,ohne sie nochmals anzusehen..Ich hätte es ihr gerne schon am Abend vorher gegeben,ich hatte aber noch keins bekommen !! Abends gab ich ihr Gras,weil sie schon gar nichts anderes mehr fressen wollte.Am Freitag holte ich wieder einen TA ,der ihr dann eine Glycoseinfusion gab. Inzwischen lief und stand sie nur noch da ,als wenn sie Schlaftabletten genommen hatte.Fressen kaum noch . Abends bekam sie dann Glycose über die Nasensonde und einen Cocktail für die Leber. Für mich sah es am Donnerstag aus nach  Hyperlipämie   und ich sie wohl „gehen“ lassen mußte. Am Samstag , 25.05. wurde sie dann eingeschläfert,weil sie auf nichts mehr reagierte und keine Aussicht auf Besserung bestand.
Ein Link,der die Blutwerte bei einer Hyperlipämie zeigt.
Es wurde noch eine Obduktion gemacht. Fest gestellt wurde ein Magengeschwür, welches sich wohl nach der Zahnop. vor dem Mageneingang gelegt hatte. Wäre sie  vor der Zahnextraktion noch einmal eingehend untersucht worden mit Blutbild etc,hätte der TA auch fest gestellt,das sie schon stark abgenommen hatte und sehr schwach war.So wie ich es seit  Tagen schon gesagt hatte.Ein Magengeschwür ist schwer zu diagnostizieren, aber die Qual der Narkose und zusätzliche Schmerzen hätte man ihr evtl ersparen können..

Der Tod von meiner Stute war so mit nicht abzuwenden.  2 TÄe haben aber trotzdem nicht den Ernst der Situation erkannt – denn dann wäre wohl keine Zahnextraktion erfolgt.

Zum Gedenken an :

RST Fenjala
geb. 19.02.1991
gest.25.05.2013

Fenjala ,4 Mon alt,auf der Equitana                        Equitana

Fenni und Filou

Fenjala mit ihrem letzten Fohlen RST Filou , Herbst 2010

Ihr letztes Fohlen hatte sie vor 3J , RST Filou –  jetzt sollte sie ihr Leben genießen mit ihrem Vater-RST Fridolin,Schwester- RST Peggy ,RST Arnica und Happy Valley Bolonger.
— Fenni ,wir vermissen dich !!!!!

RST Arnica hat uns am 22.7.2013 „verlassen“

Arnica mit ihrem letzten Fohlen Bijou 2012

Arnica mit ihrem letzten Fohlen Bijou 2012

.Fenjalas  Hyperlipämie entstand durch ein Magengeschwür,Magengeschwüre entstehen durch Stress
.Bei Arnica  war es eine echte Hyperlipämie,auch  verursacht durch Stress,Überforderung..Arnica hatte noch ihre 1jährige Tochter „Bijou“ und das war offensichtlich zu viel .Es war das erste Mal,das sie so lange eins ihrer Fohlen dabei hatte.Ich hätte es verhindern können,dachte aber,das es geht. Sich jetzt Vorwürfe zu machen,bringt sie uns nicht zurück. Sie war noch sensibler wie ich dachte.Bei Arnica wurde eine Blutuntersuchung gemacht und ein leichter Leberschaden fest gestellt.Es wurde behandelt. Ihr mussten auch die Zähne geraspelt werden.Auch bei ihr gab es eine Betäubung, wo durch die Leber wieder stark beansprucht wurde. Auf jeden Fall hat Arnica danach nur noch die Pellets etc,eben das was ich ihr anbot ,gefressen. Wir haben 14 Tage gekämpft,Futter bekam sie von mir alle 2/3 Std .Zum Schluß wollte sie gar nichts mehr fressen und ich mußte sie „gehen“ lassen.
Arnica,du warst immer eine super Eselmami bis zum Schluß.
Wir alle vermissen dich !!! ,

Arnica kurz vor ihrer Erkrankung mit Bijou

Arnica kurz vor ihrer Erkrankung mit Bijou

Bijou am meisten, gefolgt von HV Bolonger ,RST Peggy und RST Fridolin.

2 Gedanken zu „Hyperlipämie

  1. Pingback: Mai 2013 | Esel am bloggen

  2. Pingback: August 2016 | Esel am bloggen

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