Entgiften

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Auch wenn der Esel gesund erscheint, muß man immer bedenken,das er sämtlichen Umweltgiften ausgesetzt ist.Das beginnt bei Heu und Stroh und setzt sich fort bei frischem Gras,was nicht selten mit Pestiziden und Herbiziden belastet ist. Auch wenn es nur geringe Menge sind, so wird der Stoffwechsel  des Esels doch angegriffen und durch einander gebracht. Mit einer Entgiftung beugt man Leberschäden und Stoffwechselproblemen vor .Entgiften schadet nicht. Der Esel ist nicht im herkömmlichen Sinn vergiftet, es ist aber eine Schädigung der Gesundheit und kann ,falls die Belastung durch Umweltgifte zu groß ist,zu einer richtigen Erkrankung führen.Auch nach einer Erkrankung kommt es zu einer Leberbelastung durch  Gaben von Antibiotikum,Penicillin  oder Wurmkuren , Eine Entgiftung kann den Gesundheitszustand verbessern.
Zeigt der Esel Übergewicht, weist eine schuppige Haut auf oder hat stumpfes und glanzloses Fell, sind es Symptome ,die ein Anlass zur Entgiftung sind..
Auch wenn die Hufqualität schlecht ist, sind oftmals Schadstoffe im Körper der Tiere schuld. Die Entgiftung kann man als präventive Maßnahme in regelmäßigen Abständen durchführen und sie mit gleichem Fokus betrachten, wie man Impfungen und Wurmkuren präventiv durchführt. Man sollte nicht warten, bis der Esel von Würmern befallen ist oder an einer Erkrankung leidet, die durch eine Impfung hätte vermieden werden können.

Die Vorteile einer vorbeugenden Entgiftung

Mindestens zweimal pro Jahr kann man seinen Esel eine jeweils 40 Tage andauernde Kur verabreichen und hierfür am besten das Frühjahr und den Herbst nutzen.

Man unterstützt durch die Entgiftung
• die Gesundheit
• die Leber-, Nieren- und Darmfunktion, sowie eine gesunde Haut
• eine geringere Notwendigkeit der Zufütterung von Mineralien
• eine erfolgreiche Diät
• Hilfe bei tierärztlichen Behandlungen und Maßnahmen,

Einige Esel neigen zu vermehrter Hufrehe, zu Hautpilzen oder Ekzemen. Ist vom Tierarzt keine Ursache zu erkennen, müssen die Symptome nicht primär auf eine Erkrankung hinweisen, sondern können die Folge einer zu hohen Aufnahme von Umweltgiften sein.Ab und an wird vom behandelnden Veterinär eine Entgiftung empfohlen. Ein Ungleichgewicht des natürlichen Stoffwechsels und ein schwaches Immunsystem sind bei vielen Eseln die Folge einer Überlastung des Körpers mit Umweltgiften und führen immer zu sichtbaren Symptomen mit Krankheitsfolge.
Hier einige Vorschläge,was man anwenden kann..

Verschiedene Möglichkeiten zur schonenden Entgiftung

Sehr hilfreich sind unter Anderem:
Massagen: physiotherapeutische Maßnahmen zur Anregung der Darmtätigkeit und begleitet zu einer Entgiftung, die sich aus verschiedenen Gründen schwierig erweist
die Kräuterkur: Brennnesseln, Löwenzahn und Klebkraut, sowie Birkenblätter und Goldrute sind eine ideale Kombination für die natürliche Entgiftung. Auch Ackerschachtelhalm und Klettenwurzel, Walnussblätter oder Marien- Distelsamen können dem Futter beigemischt werden
Blutegel: sind in der Entgiftung sehr nützliche Helfer. Sie wirken zwar nicht direkt auf die Darmtätigkeit, können aber Entzündungen hemmen und sind so zum Beispiel bei der Hufrehe, einer Entzündung der Hufe, angeraten
Globuli:= homöopathische Mittel zB.Okoubaka, verstärken die Reinigung des Körpers und sind einfach über das Futter zu verabreichen oder in die Backentasche zu geben.
Akkupunktur: bei Leber- und Magenproblemen kann einen spürbaren Effekt haben.
Auch Spirulina eignet sich zur Entgiftung. Auf der  Seite der Heilkräuter,ist Spirulina  mit genauer Beschreibung zu finden.

Bei welchem Stoffwechselproblem entgiften –

  • Angelaufene Beine
  • • Gallen an den Fesseln und Sprunggelenken
  • • Gewichtsverlust oder schlechte Gewichtsaufnahme, mangelnder Appetit (auch an den Magen denken!)
  • • Hautprobleme, Juckreiz, Pilzerkrankung, Ekzem (Schweifjucken), Sarkoide/Warzen,Alopezie
  • • Hufrehe, Hufabszess, Strahlfäule
  • • Hungerhaare (einzelne Haare im normalen Fell)
  • Koliken/aufgezogenes Abdomen
  • • Leistungsabfall, schlechter Konditionsaufbau
  • • schlechter/verlangsamter Fellwechsel
  • • Sehnen- und Bandprobleme (Zerrungen, Rupturen)
  • • Stichelhaare/Stumpfes Fell
  • Übergewicht, Fettablagerungen, Fettdepots an Kruppe und Mähnenkamm
  • • veränderte Kotkonsistenz

 

Es gibt eine so große Vielfalt zur Entgiftung von Pferd und Esel, wobei man das wirkungsvollste Detail verinnerlichen und in regelmäßigen Abständen dann anwenden kann.. Hierbei sollte man sich gezielt an der Verträglichkeit des Esels orientieren und obendrein das Problembild der Symptome einfließen lassen.Es ist ratsam, die Entgiftung vom Gesundheitszustand und dem Alter des Tieres abhängig zu machen. Man kann die einzelnen Methoden problemlos miteinander kombinieren ,was die Wirkung der Maßnahmen verstärkt. Man sollte nicht entgiften,wenn der Esel  eine Erkrankung hat und in tierärztlicher Behandlung ist. Entgiften kann das Tier stressen.Erkennt man es, sollte man die Kur abbrechen und in kleinen Schritten wieder beginnen.