Borreliose

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Borreliose beim Esel

Allgemein ist bekannt, das Zecken die Überträger der Borreliose sind. Es ist aber auch nicht 100% ausgeschlossen , dass der Esel von einer Mücke oder einer Weidefliege (Bremse) infiziert wurde. Denn auch dort wurden Borrelien entdeckt. Wenn die Borreliose früh entdeckt wird ,also noch nicht chronisch ist , ist eine Antibiotikatherapie mit Tetracycline noch möglich ,noch hilfreich. Das Immunsystem sollte auf jeden Fall immer unterstützt werden .Unter der Antibiotikagabe kann es zur Colitis kommen.Ich habe Gladiator plus gegeben .Es hat sehr gut geholfen.Ich werde es auf jeden Fall weiterhin geben. Das Immunsystem ist das A und O eines Lebens. Dazu noch bei Pferdewiki Vorschläge bzw Ratschläge der Behandlung.

Hier eine PDF und  die Beschreibung der Karde .Sie kann eine Borreliose heilen. Ich werde meinen Esel damit behandeln und berichte dann, wie die Blutwerte sind und ob er noch Borreliose hat .Es dauert aber einige Monate.

Eine Beschreibung der Symptome , auch die weiter führenden Links sind lesenswert. Und noch eine gute Seite.

Nach 3 J „Kampf“  ging Happy Valley Bolonger  über die „Regenbogenbrücke“.–
Es begann schon im Winter 2014/2015 ,Bolo schlurfte wie ein Schlafwandler durch Stall und Auslauf . Seit 3-4 J war die Borreliose bei ihm bekannt und Bolo hatte im Laufe der Jahre extrem abgenommen,Blutbild,Zähne ok,alles andere auch.Ich dachte an Zinkmangel,weil sein Blick immer am Boden war und er ab und zu aneckte. Dachte,das seine Augen schlechter werden. Es wurde im Frühling schlimmer ,Ich konnte sagen,was ich wollte,Reaktion gleich null oder sehr spät. Dann kam der Weidegang und Bolo fand es super. Einmal verfehlte er den Eingang vom Eselauslauf und war im Kuhauslauf.Ich versuchte ihn zum Umdrehen zu bewegen, er aber suchte den direkten Weg durch den Zaun mit Stromdraht und landete mit einem lauten IA bei seinen Freunden. Ich habe des öfteren schon zu meiner Familie gesagt – Bolo hat ,so glaube ich,schon Borrelien  im Gehirn. Das war nicht mein Bolo,wie ich ihn früher hatte. Ja,und heute morgen,28.06.2015 sah man ganz deutlich,das mein Verdacht richtig war – Bolo drehte sich im Kreis,frass aus dem Napf und drehte wieder im Kreis.Zwischendurch war er kurz klar ,aber drehte sich immer wieder.Sein Blick war unverständlich,Hilfe suchend und ich wußte,ich musste ihn „gehen“ lassen.
Mein TA bestätigte meinen Verdacht,die Borrelien waren ins Gehirn vorgedrungen. Bolo konnte, trotz der Spritze nicht sofort  sterben,er hat noch getreten,gekämpft. Auch das ,laut meines TAs,ein Beweis,der Borrelien im Gehirn .
Es reisst ein Loch.Wenn ein Eselchen wie Bolo ,24 J in meiner Obhut war,ist es fast unmöglich ,ihn weg zu denken. Ich habe ihn schon als Fohlen gekannt,trainiert und in England auf der Show vorgestellt. Er war ein sehr braver Zuchthengst,war über die Jahre nie ernsthaft krank (Kolik,Abzeß etc) und wurde wohl schon als Hengst mit Borrelien infiziert. Nach der Kastration vor etwa 3 J baute er total ab. Bei der Blutuntersuchung kam die Borreliose zu Tage.In den ersten Jahren verhielt er sich noch recht normal.Aber seit letztem Jahr lief er umher,als wenn eine fremde Macht ihn leitet. Er war nicht mehr er selbst. Die Herde, bestehend aus Bijou ,seiner Tochter,3J ,Peggy ,25 J und meinen Seniorwallach Fridolin 30 J,  waren alle  in seinem Blickfeld,in seiner Nähe,wie er eingeschläfert wurde. Es hat keiner der 3 nach ihm gerufen oder gesucht. Sie wußten,das er krank ist.
Jetzt ist er erlöst und braucht nicht mehr kämpfen.
Happy Valley Bolonger, Britisch Champion , geb  15.01.1990    gestorben 28.06.2015

Bolo,du warst ein sehr braver Hengst und hast super Fohlen gezeugt.Ich war immer sehr stolz auf dich. Du bleibst immer in meiner Erinnerung,ich werde dich immer vermissen.
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Ein Gedanke zu „Borreliose

  1. Pingback: Mai 2013 | Esel am bloggen

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