Esel-Gesundheit

*********  Borreliose beim Esel *******

******** Dämpfigkeit *******

*******  Entwurmung ******

****  Hauterkrankungen beim Esel  ****

****** Ektoparasiten beim Esel  *****

****** Pilzerkrankung beim Esel *****

******* Meine Erfahrung mit einem Sarkoid ******

******* Kolik ,hier eine Verstopfungskolik ******

 

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******* Kastration eines Eselhengstes *******

Man kann Eselhengste im Stehen oder in liegender Narkose kastrieren lassen. Bis auf 2 ältere Hengste   (10J und 19 J)  wurden bei mir alle im Stehen kastriert. Wichtig ist,  das der behandelnde Tierarzt weiß, das Eselhengste stärker nachbluten wie Pferde. Sie können dadurch sogar verbluten. Auch ist die richtige Betäubung /Narkose  wichtig. Siehe auch unter Eselmedizin.  Wenn der Esel im Stehen kastriert wird, die richtige Betäubung bekommen hat, müssen die  Blutgefäße etwas länger wie normal abgeklemmt werden. Alles in allem dauert dann eine Kastration nicht länger wie eine halbe Stunde. Selber kann man dann 3x Täglich Traumeel  2Tabletten geben, um so die anstehende Schwellung /Entzündung  entgegen zu wirken bzw den Heilungsprozess damit zu unterstützen. Normalerweise ist dann die Schwellung ohne weiteres Zutun nach ca 10 Tagen weg. Man sollte auch darauf achten,dass der Wundkanal offen ist und das Wundsekret abfließen kann.Weiterhin ist darauf zu achten, das der Esel sich ausreichend bewegt , das wirkt auch einer großen Schwellung entgegen.Gleich nach Beenden der Kastration, wenn die Narkose noch anhält, darf wegen der Gefahr einer Schlundverstopfung durch die Betäubung bedingt, nicht gefressen werden. Equiden wollen danach gleich wieder fressen, um Energie zu bekommen und schnell wieder wach zu werden,um sich entfernen zu können. Das ist ein natürlicher Instinkt.

Kastrationsalter

Es kommt  darauf an,wie stark die Hengstfohlen animiert werden.Ist eine Stute dabei,die ihn immer anmacht bzw rosst,kann ein Hengstchen auch schon mit 7 oder 8 Mon geschlechtsreif sein!!!! Filou war mit 7 Mon und ein Minihengstfohlen   mit 8 Mon  bereit zur Kastration. Beide lebten in einer Stutenherde, außerdem war es Frühling. Ein anderer, ebenfalls in einer Stutengruppe  ,war erst mit 1,5J so weit und wurde im Februar kastriert.Ein paar Wintermonate haben es verzögert.                                                                              Erkennen, wann die Kastration möglich ist
Ab dem 6/7 Monat sollte man des öfteren kontrollieren, in wie weit die Hoden sich absenken. Es geschieht nach und nach und nicht von heute auf morgen.  Wenn sie in der Leiste  fühlbar sind,besteht noch keine Gefahr.Wenn zu dem das Wetter kalt und ungemütlich ist,verlangsamt sich auch das Absenken der Hoden.Die Stuten rossen im Winter auch nicht so stark  ,so dass auch wenig Animation da ist. Trotzdem sollte man es kontrollieren. Nur so kann man auch fest stellen. ob sie tiefer gekommen sind.Sind sie außerhalb der Leiste beidseitig  zu fassen,also im Hodensack, sollte der Kastrationstermin sofort gemacht werden.   Kastriert werden können  junge Esel noch im Stehen mit einer Beruhigung und einer örtlichen Betäubung. .Ein stärkeres  Nachbluten,was bei Eseln ja die Gefahr ist, kann mit längerem Abklemmen der Blutgefäße verhindert werden. Wenn der TA es nicht weiß , kann  man ihn ja auf das stärkere Nachbluten beim Esel hinweisen. Das ist der große Unterschied  zur Pferdekastration.  Ältere Hengste,die auch schon gedeckt haben, sollten immer mit einer Vollnarkose kastriert werden evtl sogar in der Klinik. Das hängt von der Erfahrung des Tierarztes ab.
Nach der Kastration wird der frische Wallach noch sehr müde sein,fressen darf er nicht,Bewegung ist schon wichtig wegen der Schwellung und dem Wundsekret, .Ebenso sollte er noch eine Tetanusimpfung bekommen.Bei noch jungen Eseln schwillt es  nicht sehr stark an und verheilt normal ohne Probleme.
Es sollte dafür gesorgt werden,das die Wunde  offen bleibt . Wie es geschieht ,wird von TA zu TA anders gehandhabt bzw empfohlen.  Die Wunden müssen offen bleiben, damit das Wundsekret abfließen kann.Ich kenne jemanden, bei dem Esel war die Wunde total zugewachsen,er hatte keine Tetanusimpfung und der Esel starb an Tetanus. Die Tetanusimpfung ist auf jeden Fall sehr wichtig.             ( Zitat =

Auf der Grundlage der oben angeführten Untersuchung wurde bis 2001 in der Schweiz ein Tetanus-Impfstoff vertrieben, für den die lebenslange Schutzwirkung angegeben wurde.
In anderen Ländern, beispielsweise in Australien, sind Tetanus-Impfstoffe auf dem Markt, für die ein Intervall zur Impfauffrischung von 5 Jahren angegeben wird.

Zitat Ende

Nach der OP kann man 3 x tgl 2 Tbl Traumeel geben,das wirkt einer Entzündung entgegen.

Wann darf der Wallach nach der Kastration zu den Stuten zurück ?
Ist es ein Jungesel und hat noch nicht gedeckt , kann er bei der Mutter bzw bei der Herde bleiben. Wenn er noch bei der Mutter trinkt , tröstet es ihn, wenn er jetzt die Milchbar bekommt. Bei Althengsten nach der Kastration   sollte man 4 – 6 Wochen warten ,um ihn wieder zur Stute  zu lassen. In der Zeit werden die letzten Hormone ,die noch in den Samensträngen vorhanden sein könnten, abgebaut.In Gesellschaft eines anderen Wallachs kann er aber auf jeden Fall, denn dadurch bekommt er auch Bewegung (die notwendig ist) und vergißt durch einen Freund sein Leid.

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Hier noch einiges Interessantes zu anderen Impfungen wie  Influenza,Hepatitis,Fohlenlähme 

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******* Lymphknotenabszess ********

 ******* Hufabszess*******

 ******* Verrenkung der Kniescheibe (Patellaluxation) ******

********Alopezie *********

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