Welche Instinkte in welcher Situation

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Überleben,Selbsterhaltung,Flucht und Verteidigung

Schon bei einem Fohlen sehen wir den Überlebensinstinkt/Selbsterhaltungstrieb. Es atmet ,steht schnell ,halbe Std nach der Geburt, auf und sucht nach der „Milchbar“. Den Fluchtinstinkt lernen wir auch bei den Fohlen schon kennen – fest halten – nein ,danke und weg ist es ! Der Verteidigungsinstinkt wird uns oft schmerzhaft verdeutlicht – eben wenn das Fohlen kickt, weil es sich dem Fest-gehalten-werden entzieht..Zu dem gehört auch das folgende Thema. –

************ Wie verhält sich ein Esel zu Hunden ,Katzen und Jungtieren **********

In fast jedem Haushalt , wo ein Esel einzieht, befinden sich Hunde , Katzen und andres kleine Getier/Jungtiere. Man sollte ,bevor man verschiedene Arten von Tieren zusammen lässt , deren Verhalten vorher kennen. Der Esel mag von Natur aus keine kleinen Tiere wie Hunde,Katzen oder auch Jungtiere (Lämmer) von Schafen und Ziegen. Sogar Kälber von Kühen kleiner Rassen werden von ihm attackiert. Wenn der Esel ein ihm fremdes und fremd riechendes kleines Tier verfolgt bzw jagt, versucht er dieses mit Vorderhuf-schlagen zu treffen. Wenn er kann , nimmt er das Tier auch in die Schnauze , das heißt, er beißt es in den Nacken , hebt es an und lässt es fallen .Lämmer von Schafen oder Ziegen könnten dabei den Tod finden. Er sieht in diesen Jungtieren Eindringlinge , die in sein Revier eingedrungen sind. Hunde,die er nicht kennt, passiert das Gleiche. Esel treten normal nicht aus ,kommt ein fremdes Kleintier ihm zu nahe , tritt er gezielt nach diesem und trifft 100%. Auch das kann tödlich sein.

Wie kann es sein, dass ein so friedliches und sanftes Tier wie der Esel andere Tiere tötet , mit Absicht tötet. Manchmal sogar seine eigenen Fohlen. – Es ist wohl sein angeborenes Verteidigungsverhalten sein. Nicht bei jedem Esel ist es gleich stark ausgeprägt. Es sind in erster Linie Hengste und Stuten mit Fohlen , zu dem kommt es auch noch auf den Charakter und das Temperament an. Hengste sind territorial und verteidigen ihr Territorium , Stuten verteidigen ihre Fohlen . Wallachen wird durch die Kastration nicht nur die Fortpflanzung genommen, sondern auch ein Teil ihres Temperaments , der Hormonhaushalt ändert sich . War der Esel vor der Kastration in der Zucht eingesetzt , wird er auch als Wallach sein Verhalten beibehalten. Wurde der Hengst im jugendlichen Alter kastriert , ist das Verhalten nicht mehr so stark ausgeprägt , nicht mehr so aggressiv.

In Amerika weiß man dieses Verhalten zu nutzen – dort bewachen Esel Schaf-/Ziegenherden. Man nennt sie „Guard donkeys“ .
( Link einfach von Google übersetzen lassen )
Bei der Wahl zum „Guard Donkey“ entscheidet das Temperament der Esel..Auch reicht nicht ein Esel in der Schaf/Ziegenherde,es muß schon eine kleine Herde von mindestens 3 Tieren sein.Fohlen sollten am besten in der Schafherde geboren werden,so akzeptieren sie diese als ihre Herde und schützen sie vor Raubtiere wie Wolf und Co.. Hengste und Miniaturesel eignen sich nicht zum „Guard Donkey“. Die Aufgabe des „Guard Donkeys“ ist es , die ihm anvertraute Herde (Schafe,Ziegen, Kühe usw) vor Kojoten , Wölfen und anderen Raubtieren zu beschützen.

Meine Erfahrung –
durch meine Normal -Eselstutenherde (Stm.1,05 – 1,15m) mit Fohlen bei Fuß , die einen Rottweiler eingekreist hatten und ihn getötet hätten, wenn ich ihm nicht geholfen hätte – – einer Stute , die gezielt mit dem Vorderhuf unserem Wolfspitz ein Loch in die Brust trat. Ich war unwissend ( 1990 ) und nicht darauf vorbereitet. – Dann noch durch meine Hengste – der eine hat in meiner Abwesenheit den Hund des Försters , der Förster wusste Bescheid , aus der Weide getreten , ein anderer Hengst wollte 2 x sein eigenes Fohlen töten .

Esel als Hüter der Schafe

 

 

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