Februar/März 2016

 

Und schon haben wir März ,den 3.Monat in 2016. Der Februar verlief ähnlich dem Januar.

Samen- und Krümel- suchende  Esel  🙂 im Januar /Februar

Krümelsuche

Im Februar ist nicht viel Neues passiert,außer dass das Wetter ziemlich mies und naß war. Die Esel sind genau so wenig begeistert gewesen wie ihr Futtergeber.Dabei fangen wir schon langsam mal mit dem Aufstocken des Futters für die tragenden Stuten an. Im April werden die ersten Fohlen schließlich erwartet! 🙂
Jetzt  im März haben wir mehr Sonne .Man merkt ,es geht langsam aufwärts..Die Esel finden es nach wie vor gut , Tannen – und Kiefernzweige und grünes davon zu mampfen..Gerade in dem Grünen wie auch dem Grün an der Rinde steckt Tannine. Pflanzen mit Tannin drängen Wurmbefall zurück. Tannin ist Gerbstoff, der in der Rinde von Weiden, Eichen, Birken und Kastanien vorkommt, sowie in Weinreben.  In der Eichenrinde sind es bis 10%. Mit Tannin schützen sich diese Hölzer gegen Pilze und Insektenfras..  dawn,shakira

Pflanzen, die die Parasitenabwehr stärken
Kürbiskerne, Fenchel, Kümmel, Schwarzkümmel, Cumin, Kurkuma (Gelbwurz), Knoblauch
Konstitution stärkt man auch mit Mohrrüben, rote Beete und homöopatisch mit Calcium carbonicum C /D 200,

Die Esel sind jedenfalls sehr dankbar, wenn es „was zu tun gibt“ . 🙂
Ich merke auch am Heu  das schöne sonnige Wetter  – Es wird weniger gefressen .Die Energie,die sie durch die Sonne und etwas höhere Temperaturen bekommen,brauchen sie nicht durchs Futter zu sich nehmen. Stroh wird  verstärkt genommen.
Noch sind die Kraniche hier im Norden ,in ihrem  Winterquartier dem Moor. Aber so wie das Wetter es jetzt zulässt, ist das.Aufräumen bei Busch,Baum und Co.angesagt.Da fällt einiges vom Baumschnitt  für die „Knabbertiere“,den Eseln, ab. .Bei mir waren es  erst  Kieferstämme,die tot und schon morsch waren..                                                                                   IMG_20160314_124521
jodaknabberspass

Sofort wurden sie in Angriff genommen und ordentlich rein gebissen.
Dann war bei uns  der Rückschnitt von jungen Eichen angesagt. Auch davon wurde sofort genommen.und die Zweige entrindet und gefressen. Esel haben einen sehr hohen Rohfaserbedarf. Wenn das Wetter milder wird, ziehen sie Äste/Holz dem Heu z T  vor .Die Rohfasern im Holz bzw den Ästen bestehen  aus Cellulose,Hemicellulose und Lignin.   Diese Stoffe können von Equiden im  Blinddarm/Dickdarm in Energie umgewandelt werden. Dazu kommen wechselnde Mengen Holzinhaltsstoffe  (  Harze, Gerbstoffe, aromatische Verbindungen, Proteine, anorganische Bestandteile u.a.). Unter anderem sind im Holz auch einige Zuckerarten ( Glucose, Fructose und Saccharose ) ,die den Eseln richtig „Auftrieb“ bzw Power geben.Ich merke es an meinen Jungtieren,die nachts das große Flitzen bekommen. 🙂

Am ersten Wochenende im März ist dann auch noch mein kleiner Eric umgezogen.Er hat alles mit Bravour gemacht und mir bestätigt,das Eselerziehung einfach ist und nicht als Stressfaktor die Fohlen belasten sollte.Vom 1.Halfter-an über Kastration,Hufbearbeitung bis hin zum Verladen – alles total easy. Die Vertrauensbasis muß stimmen.

Allen Lesern und Besuchern meines Blogs wünsche ich ein schönes Osterfest.
Frohe Ostern

 

Öfters mal hier reinschauen . denn es gibt bestimmt jeden Monat  „tierische“ Neuigkeiten. Auch  Fragen über meine Kontaktadresse sind willkommen, kein Problem 🙂 Ich versuche zu helfen  🙂

Januar 2016

 

Allen meinen Lesern mit oder ohne Langohren wünschen wir,meine „Langohren“ und ich

             Ein frohes und gesundes Neues Jahr           🙂 🙂

Miniatur-Eselstuten

Auf dieser Seite werde ich jetzt monatliche Ratschläge bzw monatliches „Tun“ an ,für und mit den Eseln schreiben. Eben all das,was momentan wichtig ist für die Esel und deren Gesundheit..

Jetzt im Januar können sich bei den Eseln etwas zeigen,welches mancher nicht richtig einzuordnen weiß.Vor allem für Anfänger in der Eselhaltung.

Als erstes sollte man überlegen,wann das Heu gemacht wurde.Wenn Heu ca ein halbes Jahr gelagert wurde,sind viele Inhaltsstoffe kaum bis nicht mehr vorhanden.Vitamine halten nicht ewig,das weiß man von seiner eigenen Ernährung.
Wenn die Esel nicht mehr ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen durch reine Heufütterung im Winter versorgt werden ,sollte man entweder die Heumenge konstant von Monat zu Monat leicht erhöhen oder man füttert ein vitaminreiches,mineralhaltiges Grundfutter zu.

Als Folge von unzureichender Vitamin.- /Mineralstoffversorgung treten Mangelerscheinungen bei den Eseln auf.  .Durch das Defizit ist  das Immunsystem  gestört.Der Esel hat weniger Abwehrkräfte und ist empfänglich für Ekto-Parasiten und Pilzerkrankung.. Hinzu kommt,dass das Winterwetter an manchen Orten recht dunkel,naß  und kalt ist und kaum Sonne hat.Meist fällt dann auch auf,das sich die Esel mehr jucken.Oft an der Schweifrübe und an der Schulter oder auch am Kopf und Hals,eben da,wo der Esel eine Möglichkeit findet,sich zu scheuern. Es ist am Haarverlust/Haarbruch in den Bereichen zu erkennen. Ist es nur an der Schweifrübe ,sollte man auch an Endo-Parasiten (Wurmbefall) denken.Wurde im Dezember entwurmt, wurde ausreichend von der Wurmkur gegeben ? Ansonsten sollte es im Januar noch gemacht werden,denn auch durch Wurmbefall kann es zu Schweifjucken  und -scheuern kommen.
Auch kann es durch Zinkmangel  im Frühling zum Jucken der Haut kommen. Die Esel stellen sich langsam auch auf den Fellwechsel ein. Noch ein Grund mehr ,das Grundfutter bzw die Mineralstoffe – Spurenelemente  im Frühling zu erhöhen.

Kleine Anmerkung nachträglich –
In den ersten Januarwochen werden meist,wenn man hatte,der Weihnachtsbaum entsorgt.Man kann den Eseln jetzt eine Freude machen und ihnen den Weihnachtsbaum zum abknabbern geben. 🙂  Nordmanntannen werden nicht sehr gerne genommen , aber die ganz normalen Tannen sind schnell Nadel-frei und der Stamm ist bald „nackt“. Das Tannen – oder auch Kiefernnadeln und Kiefernöl sind gut für die Gesundheit. Esel nehmen die grünen Nadeln gern,weil es auch Vitamin C enthält.Vitamin C gehört zu den Antioxidantien.

Weihnachtsbaum

Jetzt ist es doch noch Winter geworden 🙁  Meine Esel fressen und fressen,um mit der Kälte zurecht zu kommen.Wer friert schon gerne. 😉  Man kann selber antesten,ob dem Esel kalt ist.Wenn man seinen Rücken streichelt und der Esel versucht sich der Hand zu entziehen,er den Rücken nach unten weg drückt ,kann man davon ausgehen,das er ein wenig mehr “ innere Wärme“ braucht. Da ich schon Heu ad libitum gebe,kann ich die Heufütterung nicht mehr steigern. Das Heu hat,wie oben schon erwähnt,weniger Inhaltsstoffe durch die längere Lagerung.Somit bekommen meine Esel bei steigenden MinusgradenJanuar 2016 morgens und abends ein wenig gequetschte Gerste. Die Menge der Größe des Esels angepasst.Bei den Minieseln gebe ich ca 2 Esslöffel pro Mahlzeit. Je nach Kältegrad eben weniger oder mehr.
Ist der Esel zu dick und hat bei normalen Temperaturen eine zugeteilte Heumenge (1 kg pro 100kg KG), sollte man diese bei Kältetemperaturen auf jeden Fall erhöhen,evtl sogar Heu ad libitum geben. Den Esel eindecken,wenn ihm kalt ist,er zittert,ist der falsche Weg.Esel regeln ihre Körpertemperatur übers Futter.Das „mehr“ an Heu wird als Energie vom Eselkörper verbrannt und macht nicht dick..So hat er dann auch keine Probleme mit dem Immunsstem.

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März – Juli

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Es sind schon 5 Monate vergangen,aber wirklich mitbekommen habe ich die Zeit nicht. Es war sehr viel zu machen,so dass die Zeit im Fluge verging.
Meine Neulinge mußten integriert werden, was immer nicht so einfach war. Die Grüppchen mußten neu aufgeteilt werden,weil ich ab diesem Jahr keine reine Hengstgruppe mehr habe. Das beinhaltet aber auch,das die langohrigen Damen rossig sein sollten zum richtigen Zeitpunkt. Inzwischen hat sich alles eingependelt. „Razzle“ ist wohl,weil er so klein  (74,5 cm ) bleibt ,ein kleiner „Spätzünder“ und konnte bis Ende Mai in der Stutenherde bleiben.Razzle Danach hat er mit seiner „Herzdame“  „Saphir“Rst Saphir einen eigenen Stall bekommen. Er war immerhin schon 1J und 7 Mon alt.
Im Mai ist dennoch das erste Fohlen geboren ganz entgegen meiner Erwartung.. Meine ,seit Februar in Deutschland und bei mir, englische tragende Stute „Ela“  bekam ein kleines Hengstfohlen, „RST Eric“.Eleanor mit EricDer Kleine ist super ,war nur 50 cm bei der Geburt .“Eleanor“ macht ihren „Job“ als Mutter sehr gut. „Dawn“ ist jetzt auch gut „angekommen“, sie hatte ja Schnabelhufe und war nah an der Grenze ,fett zu werden. Sie hatte ja in England ihr Hengstfohlen durch eine Pneumonie verloren. Die Schnabelhufe und das etwas dicke durch reine Weidehaltung in UK,  hat sich sehr gut gebessert. Das Vertrauen von „Eleanor“ und „Dawn“ ist inzwischen sehr groß . Auch die kleine „Starlight“ und „Amy“ haben sich sehr gut eingewöhnt.  „Starlight“  Starlight 1J,Lale 14 Mon ist immer noch sehr glücklich, wenn sie  mit „Lale“ zusanmen ist,sie ist jetzt ja auch erst ein Jahr und bleibt wie „Razzle“ sehr klein. „Amy“ kam im April  mit A9A Gun´s BB,ihrer Mutter und Furball Acres Little Fairy zu mir und ist eine Vollschwester von „Lulu“. Sie ist 3 J alt und hat sich ohne Probleme in die Herde eingefügt.Amy in der Stutenherde Sie ist inzwischen bei „Gypsy“ eingezogen. Bin sehr gespannt auf das Fohlen im nächsten Jahr . 🙂   Witchy ,die vorher bei „Gypsy“ war,hat durch den doch sehr großen Stress wieder einen „Asthmaanfall“ bekommen .So war es gut,das Amy sie bei Gypsy ablöste.Witchy erholt sich in der Stutenherde auf jeden Fall besser. Noch muß sie medizinisch versorgt werden.
Auch mußte ich einen meiner Oldies „gehen“ lassen – Happy Valley Bolonger ,Brit Champion . Er wurde nur 25 J alt,hatte aber seit ein paar Jahren Borreliose.Die Borrelien hatten so stark von ihm Besitz ergriffen,das er sich nur noch im Kreis bewegte. Happy Valley Bolonger 2014

Neben dem ganzen managen der Esel ,habe ich nebenbei die Weide fertig gemacht und die Esel konnten Mitte Juni endlich auf die Weide. Das Gras hatte aber jetzt auch erst die richtige Länge. .Mitte Juni 2015

Im Juli wurden ja noch Fohlen erwartet.“LN De Flames Out “ kurz Dede genannt,,bekam ihr Fohlen 14 Tage früher – .RST Yuri wurde auf der Weide geboren . RST Sweet Cream bekam ihren Sohn “ Yoda“ pünktlich fruh morgens im Stall..Beide Fohlen so wie auch die Mütter sind super gut drauf , RST Yuri und RST Yoda werden im nächsten Jahr in die Schweiz ziehen. Aber bis dahin darf ich noch mit den 3 kleinen „Jungs“ knuddeln.Wird bestimmt noch ganz lustig.
RST YuriRST YodaRST Eric, 3,5Mon

Januar / Februar 2015

 

Das Jahr 2014 ging leider nicht wie erhofft,  positiv zu Ende.

Im letzten Herbst 2014 hatte ich  2 tragende Stuten bei Lady Fisher UK gekauft. Die eine , „Marklyes Dawn“ ,sollte noch im Spät–Herbst ihr Fohlen bekommen , daher blieben sie vorerst in England. Sie bekam ihr Fohlen und zwar in einer Nacht,wo es erst geregnet  und danach gefroren hat . Das frisch geborene Fohlen bekam eine Lungenentzündung und verstarb. Es traf  mich hart. Jetzt wollte ich nur noch so schnell wie möglich die 2 englischen „Ladys“ zu mir holen. Einiges hatte ich aber  bei mir noch zu tun und so war der Februar 2015  für die Einreise von „Dawn“ und „Eleanor“ angedacht.

Zwischen Weihnachten und Neujahr fing „Star“ dann wieder  mit einer Kolik an. Weiteres kann man hier lesen. „Marklyes Little Star“ war genau 10 J bei mir – Anfang Januar 2005 kam sie als Fohlen mit ihrem Bruder Bruno aus England von Lord & Lady Fisher.Star und Bruno 2005.Jeder kann sich vorstellen,wie es mir ging, zu dem ich gerade jetzt große Pläne mit ihr hatte.

Dann im Januar 2015 meldete sich  eine Interessentin für Sabrina ,sie hätte gern auch eine 2.Stute ! Jetzt musste ich überlegen und eine Entscheidung treffen.  Ich wußte ,das eine Tochter von „Star“  – Rover Star Stella  –  in Österreich lebt und diese ein Stutfohlen von „Rover Star Little Jo“  2014 bekommen hat. Der  Vater von Little Jo ist Jackador´s Jamiroquai (Jock) ,mein 1.amerik.Miniature Hengst.  🙂   

"Jock" alias Jamiroqui,mein 1.amerik.Minieselhengst„Jock“ verstarb damals viel zu früh an einem Kehlkopftumor..    Die Kleine war bzw ist also aus meiner Zucht ,unter anderem mit „Star“ als Oma und „Jock“ als Opa.   Da beide sind einfach zu früh gestorben , so dass ich keine Nachkommen von ihnen hatte. Jetzt hatte ich die Chance ein Stutfohlen von beiden zu bekommen und habe mich kurzfristig von „Rst Yasmin“ getrennt.  Kurz und gut – die Interessentin bekam als zweite Stute „Rst Yasmin“ zu „Trails End Houdinis Sabrina“ und bei mir zog die Enkeltochter von „Star“ und „Jock“ ein .Sie hat von mir den Namen „Starlight“ bekommen,da sie ein Teil von Star ist.  Ich bin überglücklich, sie hier zu haben.  🙂  In ihr sehe ich alles, was „Star“ ausmachte. „Lale“, die Tochter von Sabrina, ist jetzt ihre beste Freundin. Sie sind jetzt „friends forever“ und gehen alle Wege gemeinsam.friends foreverStarlight ist noch recht dünn, aber hat einen gesegneten Appetit. Sie wird sich schon „runden“.    🙂   So ging nach anfänglichem schlechten Jahresbeginn  der Januar doch noch positiv zu Ende.
Die jetzige Besitzerin von Yasmin und Sabrina ist auch sehr zufrieden mit den beiden.
Mitte Februar hielten dann endlich auch
„Marklye´s Dawn“Dawn

und

„Marklye´s Eleanor“ Einzug. Eleanor Da sie eine etwas andere Haltung gewöhnt waren ,hatten sie leichte Umstellungsprobleme. Aber wirklich nur leichte, denn eine Woche später war  es,als wenn sie hier schon ewig sind. Ich bin auch bei den beiden sehr glücklich ,das sie bei mir sind und freue mich auf Eleanor´s Fohlen. 

Mit Star ist auch ihr ungeborenes Fohlen verstorben.Es sollte im März zur Welt kommen. Somit wird erst im Juli das erste  Fohlen  auf der RoverStar Eselfarm geboren werden.
So ging der Monat Februar ruhig zu Ende.                      

 

 

Oktober,November , Dezember 2014

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Das Jahr neigt sich inzwischen dem Ende zu .Die Tage sind durch das immer geringer werdende  Tageslicht  sehr kurz und vergehen so schnell. Die Arbeit bleibt aber die Gleiche.Der Oktober war noch sehr schön und die Esel haben ihren täglichen Ausflug auf die Weide noch genossen. Aber nach dem die Uhren Ende Oktober umgestellt wurden, zeigten sie kein so großes Interesse mehr. Gras war ja auch nicht wirklich mehr zu finden. Die Weidesaison war definitiv zu Ende.
Razzle,mein Micro-Miniesel hat sich super eingelebt. Mit 1.Jahr ,er hatte am 20.Oktober Geburtstag , hatte er eine Größe von 70 cm. 🙂   Razzle,1 J - 70 cm
Yasmin hat sich auch wieder erholt. Sie hatte sich das Hinterbein total verdreht gehabt – Kniescheibe und die dazu gehörenden Sehnen waren alle überdehnt. .Sie hat sehr lange gelahmt, aber durch homöopathische Behandlung ist wieder alles in Ordnung.
Witchy hat den ganzen Sommer immer zwischenzeitlich mal leichten Husten gehabt . Sie wurde tierärztlich untersucht – ohne Befund . Zum Ende des Sommers war es dann weg und ich dachte jetzt ist es ok. Aber dann Ende November zeigte sie  hochgradige Bauchatmung und ich ließ den Tierarzt wieder kommen . Der stellte dann eine starke Lungenentzündung fest..Ich war ziemlich schockiert, da ich nicht weiß, wo durch sie diese bekommen hat . Aus dem Grund hatte sie schon die Tannenzweige  „verschlungen“ .Tannenzweige enthalten viele Inhaltsstoffe, die sie wohl für sehr notwendig hielt. .Daran erkennt man, wie empfindlich und sensibel Esel sind. Nach dem sie dann  3 Wochen intensiv medizinisches versorgt wurde und wieder gesund war, hatte sie auch kein Verlangen mehr auf Tannenzweige. Instinktiv hat sie versucht, sich selber zu helfen.

RST Yang und RST Gina werden noch bis Weihnachten nach Österreich umziehen. Ihr neuer Besitzer erwartet sie mit Ungeduld.
So geht das alte Jahr (hoffentlich) positiv zu Ende. Ein paar Tage sind ja noch….   🙂

Ich wünsche allen Bloglesern  und Langohrbesitzern   ——

                      MINOLTA DIGITAL CAMERA                                  Merry Christmas

 

August / September 2014

 

Der August bis in den September war mit vielen Ereignissen gespickt. Für mich bedeutete es auch mit vielen Umstellungen,viel Arbeit und vielen Emotionen.

In den Eselstallungen tummelten sich  noch meine „Sommergäste“ – die Schwalben. Aber in diesem Jahr war alles etwas anders. Ich fand fast täglich ein aus dem Nest gefallenes Jungtier       

.Manche konnte ich zuordnen und auch retten,manche fand ich dann am nächsten Tag tot im Stall. Es hatte wohl mit dem Wetter zu tun, denn hier oben im Norden gab es wenig Fliegen und Co. Der Mensch braucht keine Fliegen ,aber manche Tiere leben davon ,wie eben auch die Schwalben.
Durch das doch recht trockene Wetter wuchsen hier auch die Kräuter sehr gut. Brennesel wucherten so stark, so dass ich sie mehrmals mähen mußte. Da drüber freuten sich natürlich die Esel. Sie wurden alle mit Wonne verspeist . DSCN2273 Auf der Weide wuchsen Mariendisteln   ,von denen  schon die Esel- Oldies  und Kühe naschten. Alle Tiere wissen instinktiv  schon,was ihr Körper braucht. Haben sie die Wahl ,nehmen sie das richtige in angemessener Menge. Den Rest der doch stacheligen Pflanze schnitt ich ab und servierte sie den Ministuten.


Bei den Hühnern gab es auch ausnahmsweise Nachwuchs- hoffen wir mal,das es Hühner und keine Hähne sind. DSCN2253 Auch die Wildtiere am Hof,unsere Igelfamilie hat Nachwuchs . Wieviel kann ich nicht sagen,gesehen haben wir, dank unserem Timmy, ein Igelbaby von gerade mal  10 cm Größe mit Stacheln. 🙂  Unsere Eichhörnchen sind auch schon fleißig am Haselnüsse sammeln. Unser Haselnussbusch ist schon  leer. Morgens kommt ein Hörnchen sogar bis zur Haustür. Leider gibt es keine Fotos von den Igeln und  den Eichhörnchen.
Bei den Eseln kam zum Ende des Monats August eine große Umstellung – meine beiden Großesel, Jack Frühling 2014Jack und Mickey Mouse DSCN1946 zogen um  in ihr neues Zuhause.Es war für mich seeehr schwer,denn Jack war hier immerhin fast 25 J  und  Mickey ist hier vor 15 J  geboren und war mein Flaschenfohlen. Es war für mich das erste Mal,das ich so lange hier gewesene Esel abgab.. Erst nach ein/zwei Wochen merkte ich die Arbeitserleichterung. Jetzt freue ich mich,wenn von den neuen Besitzern ab und an eine Mail mit neuen Nachrichten oder Fragen kommt. 🙂

Zum Ende des Monats August kam ja noch mein zuletzt importierter  Minieselhengst. 🙂
Nach längerer Suche und vielen Anfragen in Amerika habe ich mich dann an die mir schon bekannte Züchterin in Pennsylvania gewandt.Von ihr habe ich Trl´s End Sabrina und war nicht enttäuscht worden. Die meisten Fohlen bei ihr mußten noch geboren werden. Laura, die Züchterin hat mir dann einen Hengst angeboten ,den sie für ihre Zucht vorgesehen hatte. Geboren im Oktober 2013.Razzle mit 1 Mon Er vereinte die Vorfahren und Gene ,die ich mir vorgestellt hatte. Kurzfristig meldete sich bei mir dann noch eine Interessentin aus Österreich ,die Miniesel suchte oder auch  Hilfe beim  Import von Minieseln  ..Da ich keine Eselchen mehr zum Verkauf hatte, aber von Laura wußte ,das  sie reduzieren wollte , vermittelte ich zwischen der Österreicherin und Laura in Pennsylvania . Daraufhin  konnte  Laura noch 2 Stuten nach Österreich verkaufen. Mein Kleiner brauchte somit nicht allein zur Quarantäne ,in Quarantäne sein und nicht allein fliegen. So hatten 3 Länder Nutzen und Vorteil von einem gemeinsamen Transport der Esel. Aber es war auch nicht einfach,alles unter einem „Hut“ zu bekommen. Es hat geklappt und am 29.08 landete mein kleiner Trl`s End Razzle Dazzle mit den 2 Stuten in Luxemburg. Endlich konnte ich ihn „knuddeln“, denn 68 cm ist nicht viel für einen Esel, der schon 11 Mon. alt ist. Er wird nie die Größe von SA.Yukon  Jack oder RST Gypsy bekommen, denn er ist ein Micro-Miniesel. Er ist ein zierlicher kleiner Kerl,absolut nicht ängstlich.Vom Hengst-sein aber noch weit entfernt.

So kam er dann in die Stutenherde .Die waren natürlich zu Anfang sehr abweisend und haben ihm deutlich gezeigt,auf welchem Rang er steht. Er hat es schnell verstanden und fügte sich nach knapp einer Woche schon sehr gut ein.
Inzwischen ist „Razzle“ schon einige Wochen hier  – ich möchte ihn einfach nicht mehr missen und freue mich auf Fohlen von ihm..
 Auch im September gab es noch aufregende Momente – so hatte Witchy,die ihr Jährlingsstutfohlen entwöhnen wollte , eine Euterentzündung. Einige Zeit später dann noch starke Hauterscheinungen,welche durch eine bestimmte Fliegenart verursacht werden. Sie hatte etliche Knoten auf der Haut,die mit der Zeit aufbrachen und abheilten. Es sind Larven der Fliege ,die unter der Haut wachsen und dann die Haut aufbrechen lassen. Es entstehen sogenannte „Sommerwunden“.. Da die Fliegenlarven auch in den Esel gelangen, mußte ich mit Ivomec entwurmen.  Danach habe ich erst mal das Immunsystem  der betroffenen Esel gestärkt.Alles in Allem hat den Spuk so langsam zu Ende gehen lassen. Als nächstes krankes Eselchen kam die kleine Yasmin – —                Dazu  aber mehr im nächsten Bericht . 🙂

 

 

Juli 2014

 

Wie ich im Juni schon geschrieben habe , waren noch 2 Fohlen „angemeldet“. 🙂           Die „Chefin“ der Miniatur -Eselstuten ,GA Moshulu , bekam sehr pünktlich zum 21.06.2014  ihr Stutfohlen , RSt Gina .RST Gina Der glückliche Vater ist RST Gypsy.   „Shulu“ hat mich wieder mal mit einem gescheckten Fohlen überrascht .Gina ist super gelungen,fit und fidel und bekommt allem Anschein nach  langes Fell. Das scheint von Oma Lili´Star zu kommen ,also abwarten…                                                 Nach einer Wartezeit von ca 14 Tagen kam das zweite Fohlen  —           RST Yang.  Yang im Flug :-)

Auch er wurde Termingerecht von RST Lulu geboren und zwar  am 04.07.2014  . Ein „ganzer Kerl“    in einer wirklichen ,Miniaturausgabe. Für „Lulu“ ist es das erste Fohlen . Man sieht aber, das es Qualität  hat – klein,kompakt,kräftig und super gebaut.,Genau so sollten die Miniaturesel  in meinen Augen sein. Mit SA Yukon Jack SA Yukon Jack als Vater  und SA Black Luster  SA Black Lusterals Großvater ist es kein Problem.. Ich bin sehr stolz auf meine Süßen.  RST Lale ,letztes Fohlen von SA Black Luster und im März geboren, wirkt als älteste dann schon richtig erwachsen..Lale 3MonSie ist ein kleines  „Fellmonster“ , das immer noch einmal am Tag ihre Flasche bekommt. Ich mache es gerne,verständlich, nicht wahr ?   Zwischendurch hat  Rst Yogi einen schönen Platz bei 2 weiteren amerik.Minieselwallachen gefunden. Für RST Jack und RST Mickey Mouse war seit Juli 2013 eine Interessentin. Der Umzug der beiden sollte dann Ende August stattfinden.Alles lief so,wie ich es mir gewünscht hatte. Bei den Eseln sah so weit alles gut aus ,“DeDe“ (LN De Flames out) hatte in jedem Eierstock eine Zyste,eine bekam ich homöopathisch weg ,bei der anderen ,die größer war ,wie die eines Pferdes (4-5 cm) mußte sie Hormone haben. Danach lief alles normal.
Im Juli und August musste ich dann noch viel planen – mein  Hengstchen  sollte schon Ende August landen. 🙂   Es kommen große Veränderungen auf mich zu.

.

Januar bis Juni 2014

Endlich finde ich die Zeit und habe die innere Ruhe ,um im Blog von einigen Begebenheiten der letzten Monate auf der Rover Star Eselfarm  zu berichten.
Es war in diesem Winter bei den Eseln ruhig , nur ich war es nicht. Es war der erste Winter,in dem meine Minimädels einen Heurundballen in einem  Heunetz hatten. Die Maschenweite war mit 6 cm diagonal Durchmesser schon in Ordnung , bei dem Heu,welches ich hatte, sogar  super ,denn so konnten die Esel  Binsen und Co schön aussortieren. -Und die waren nicht wenig , das Heu schmeckte ihnen anscheinend auch nicht. Uberschwemmungsfelder im Sommer bzw erst Ende Juli gemäht, könnte leicht sauer schmecken.Sie wurden einfach nicht richtig satt.  Ich besorgte anderes Heu,Schnitt Ende Juni, Extensivfläche ,Preis / Leistung super und alle Eselchen sind begeistert.
Aber bevor es das neue Heu gab, gab es einige negative Wochen ,in denen sehr viel bei den Eseln passierte. Auch das war  ein Grund,den Heulieferanten zu wechseln.-  Es ging los mit einer Verstopfungskolik,2 weitere folgten , ein Hengstjährling sollte mit einem Wallach auf Wunsch der Käufer schon hier zusammen gebracht werden – der Wallach hätte den Kleinen fast gekillt,sein Hinterbein mußte über Wochen tierärztlich versorgt werden, eine Stute fohlte , hatte aber nicht ausreichend Milch, also muß das Baby noch zu gefüttert werden und zum  Schluß bekam eine hochtragende Minieselstute Durchfall, der nicht in den Griff zu kriegen war,wurde dann noch auf Grund falscher Blutwerte falsch behandelt und starb eine Woche vor dem Abfohltermin an Colitis X auch Schockdarm genannt.. (daraufhin habe ich die Blutwerte der amerik.Miniesel,die mir aus Amerika vorliegen, dem Labor ,Laborklin,mitgeteilt.)
Das waren 6 Wochen,die ich zu verdauen hatte.
Inzwischen ist wieder alles ruhig. Zur Frühlings- bzw Sommerzeit gibt es jetzt auch ein Heunetz mit Maschendiagonale von nur 4,5cm. Meine Süßen wurden luschig und sauten mit dem Heu rum. Ihr Bedarf  ist im Frühling nicht wie im Winter. Das Fell wird gewechselt, für die körperliche Wärme (Energie) besteht dann kein Bedarf mehr und somit wird mehr aussortiert.Zuerst war der Futterneid bei den kleinen Maschen  stärker,aber inzwischen haben sie sich daran gewöhnt und ich bin sehr zufrieden.Das Gras hat jetzt (erste Juniwoche) die perfekte Länge,so dass ich seit dem 31.05.alle Esel auf der Weide habe.31.05.14 WeideaustriebDSCN2009Die Minihengste sehensgelassenDie ältere Generation hat auch die Ruhe  Schon in den Wochen davor gab es Klebkraut, (gut für den Fellwechsel) auf dem Hof wurde zwischen durch  das Gras kurz gehalten, so dass der Darm schon vorher auf mehr Feuchtigkeit eingestellt war und es jetzt mit der Weide keine Probleme gibt..Es passte,da  das Wetter momentan trocken ist,so ist auch das Gras trocken ist .Bei zu viel Feuchtigkeit (nasses Gras ) ist Durchfall vorprogrammiert .So aber konnten sie gleich am ersten Tag  1 Std ,am 2.Tag 2,5 Std draußen bleiben.Die Freude war nicht zu übersehen. – und die Verdauung war top. Für mich beginnt jetzt der Sommer . Und als nächstes freue ich mich auf meine 2 Fohlen,die Ende Juni/ Anfang Juli  erwartet werden. 🙂

Bei den Themen hat sich auch etwas getan – bei der Eselzucht “ Die Genetik

 

 

Juli / August / September 2013

Der Monat Juni war für mein Seelenleben  recht belastend  ,aber im Juli wurde es nicht besser.Ende Juni war es schon ersichtlich,das die nächste meiner älteren Langohren krank war

Arnica kurz vor ihrer Erkrankung mit Bijou,ihrem letzten Fohlen.

Arnica kurz vor ihrer Erkrankung mit Bijou,ihrem letzten Fohlen.

Sie nahm kontinuierlich ab ,wollte kaum noch Rauhfutter fressen und so ließ ich eine Blutuntersuchung machen.Außerdem war mal wieder das Zähne raspeln angesagt.Die Blutuntersuchung ergab ein leichtes Leberproblem,die Zahnuntersuchung leichte Haken.Für das Leberproblem gab es Medizin, die Zähne wurden geraspelt. Erst danach ging es richtig bergab,14 Tage habe ich mit der Stute um ihr Leben gekämpft.Zum Schluß wollte sie gar nicht mehr fressen und ich mußte sie „gehen“ lassen.Der TA meinte dann auch,das es Hyperlipaemie war,es durch Stress so weit kommen konnte.Ansonsten wurde bei der Obduktion nichts gefunden.Sie war eine überaus sensible Stute.Aber das war noch nicht alles im Juli – meiner alten Highlandkuh hatten wir noch im späten Frühling vor Weidegang die Klauen in Narkose geschnitten .Sie hatte ja einen lahmen Hinterfuß.Sie hatte auch alles super verkraftet und konnte gut mit den 2 anderen Kühen,Seven und Marie ,mithalten.Bis zu dem Tag ,wo sie bullig wurde! Kühe machen es wie Eselstuten und bespringen sich gegenseitig.Ihre Tochter Marie hat sie dann auch besprungen und die „Mama“ ist zusammen gebrochen.Die Tochter ist doppelt so schwer gewesen. Wir konnten ihr 4 x wieder auf die Beine helfen,aber einmal kam sie dann in der Nacht zum liegen. Wenn Kühe zum Festliegen kommen und ihnen nicht sofort auf geholfen wird,sterben sie.So war auch bei meiner „Schwatten“,wie ich sie nannte.Ich fand sie am nächsten Morgen tot auf der Weiide

Meine "Schwatte"

Meine „Schwatte“

.Ich mußte einiges an Zeit vergehen lassen bis ich dies alles nieder schreiben konnte. Die restlichen Monatstage verliefen mit normalen Ablauf. Die Fohlen waren sehr gut drauf. Mitte August kam dann meine neue Minieselstute mit ihrem Hengstfohlen  aus England – LN Rose Petals und Marklye´s Erik the Red. Erik wird zukünftiger Zuchthengst bei mir.

Petals und Erik

Petals und Erik

August und September verliefen in normale Bahnen.Im August waren dann noch 4 Eselchen,die eine Kolik hatten und das innerhalb einer Woche ! Diese war verursacht durch das Heu,welches nicht für die Esel geeignet war. Im September wurde dann Luster kastriert .Es zeigte sich bei ihm eine große Wandlung.Vorher als Hengst hektisch , ungeduldig,laut,aggressiv,sehr dominant – jedes Kind wäre bei ihm in Gefahr gewesen. Seine neuen Besitzer waren schon sehr skeptisch,sie lernten ihn noch als Hengst kennen.Da sie kleine Kinder haben,verstand ich sie gut. Eselhengste sind sehr Hormon – gesteuert und die wurden ja jetzt mit der Kastration „entfernt“ . Luster kann jetzt ohne Probleme,ohne Gefahr mit Kindern zusammen sein. Er soll ein kleiner Kutsch-Esel werden.Das ist klasse und freut mich sehr für ihn. Mein Rat auch an dieser Stelle – kastriert die Hengste,so stellen sie für den Menschen keine Gefahr mehr da. Als Wallach haben sie selber auch mehr vom Leben ,sie können dann an allen Aktivitäten teilnehmen.
Der Monat ging langsam zu Ende und man spürte auch,dass das Jahr zu Ende geht. Der Herbst war im Kommen. Meine „Sommergäste“ ,die Schwalben

Sommergäste

Sommergäste

zogen wieder gen Süden- die letzte verließ am 26.September meinen Stall.

Kraniche

Kraniche

Die Kraniche und Gänse zieht es wieder in den Norden,in unser “ Moorland“. 🙂                                                              Die   ersten Blätter        färben sich auch schon.

 Herbststimmung

Herbststimmung