März – Juli

EnglishFrenchGermanItalianPortugueseRussianSpanish

Es sind schon 5 Monate vergangen,aber wirklich mitbekommen habe ich die Zeit nicht. Es war sehr viel zu machen,so dass die Zeit im Fluge verging.
Meine Neulinge mußten integriert werden, was immer nicht so einfach war. Die Grüppchen mußten neu aufgeteilt werden,weil ich ab diesem Jahr keine reine Hengstgruppe mehr habe. Das beinhaltet aber auch,das die langohrigen Damen rossig sein sollten zum richtigen Zeitpunkt. Inzwischen hat sich alles eingependelt. „Razzle“ ist wohl,weil er so klein  (74,5 cm ) bleibt ,ein kleiner „Spätzünder“ und konnte bis Ende Mai in der Stutenherde bleiben.Razzle Danach hat er mit seiner „Herzdame“  „Saphir“Rst Saphir einen eigenen Stall bekommen. Er war immerhin schon 1J und 7 Mon alt.
Im Mai ist dennoch das erste Fohlen geboren ganz entgegen meiner Erwartung.. Meine ,seit Februar in Deutschland und bei mir, englische tragende Stute „Ela“  bekam ein kleines Hengstfohlen, „RST Eric“.Eleanor mit EricDer Kleine ist super ,war nur 50 cm bei der Geburt .“Eleanor“ macht ihren „Job“ als Mutter sehr gut. „Dawn“ ist jetzt auch gut „angekommen“, sie hatte ja Schnabelhufe und war nah an der Grenze ,fett zu werden. Sie hatte ja in England ihr Hengstfohlen durch eine Pneumonie verloren. Die Schnabelhufe und das etwas dicke durch reine Weidehaltung in UK,  hat sich sehr gut gebessert. Das Vertrauen von „Eleanor“ und „Dawn“ ist inzwischen sehr groß . Auch die kleine „Starlight“ und „Amy“ haben sich sehr gut eingewöhnt.  „Starlight“  Starlight 1J,Lale 14 Mon ist immer noch sehr glücklich, wenn sie  mit „Lale“ zusanmen ist,sie ist jetzt ja auch erst ein Jahr und bleibt wie „Razzle“ sehr klein. „Amy“ kam im April  mit A9A Gun´s BB,ihrer Mutter und Furball Acres Little Fairy zu mir und ist eine Vollschwester von „Lulu“. Sie ist 3 J alt und hat sich ohne Probleme in die Herde eingefügt.Amy in der Stutenherde Sie ist inzwischen bei „Gypsy“ eingezogen. Bin sehr gespannt auf das Fohlen im nächsten Jahr . 🙂   Witchy ,die vorher bei „Gypsy“ war,hat durch den doch sehr großen Stress wieder einen „Asthmaanfall“ bekommen .So war es gut,das Amy sie bei Gypsy ablöste.Witchy erholt sich in der Stutenherde auf jeden Fall besser. Noch muß sie medizinisch versorgt werden.
Auch mußte ich einen meiner Oldies „gehen“ lassen – Happy Valley Bolonger ,Brit Champion . Er wurde nur 25 J alt,hatte aber seit ein paar Jahren Borreliose.Die Borrelien hatten so stark von ihm Besitz ergriffen,das er sich nur noch im Kreis bewegte. Happy Valley Bolonger 2014

Neben dem ganzen managen der Esel ,habe ich nebenbei die Weide fertig gemacht und die Esel konnten Mitte Juni endlich auf die Weide. Das Gras hatte aber jetzt auch erst die richtige Länge. .Mitte Juni 2015

Im Juli wurden ja noch Fohlen erwartet.“LN De Flames Out “ kurz Dede genannt,,bekam ihr Fohlen 14 Tage früher – .RST Yuri wurde auf der Weide geboren . RST Sweet Cream bekam ihren Sohn “ Yoda“ pünktlich fruh morgens im Stall..Beide Fohlen so wie auch die Mütter sind super gut drauf , RST Yuri und RST Yoda werden im nächsten Jahr in die Schweiz ziehen. Aber bis dahin darf ich noch mit den 3 kleinen „Jungs“ knuddeln.Wird bestimmt noch ganz lustig.
RST YuriRST YodaRST Eric, 3,5Mon

Januar / Februar 2015

 

Das Jahr 2014 ging leider nicht wie erhofft,  positiv zu Ende.

Im letzten Herbst 2014 hatte ich  2 tragende Stuten bei Lady Fisher UK gekauft. Die eine , „Marklyes Dawn“ ,sollte noch im Spät–Herbst ihr Fohlen bekommen , daher blieben sie vorerst in England. Sie bekam ihr Fohlen und zwar in einer Nacht,wo es erst geregnet  und danach gefroren hat . Das frisch geborene Fohlen bekam eine Lungenentzündung und verstarb. Es traf  mich hart. Jetzt wollte ich nur noch so schnell wie möglich die 2 englischen „Ladys“ zu mir holen. Einiges hatte ich aber  bei mir noch zu tun und so war der Februar 2015  für die Einreise von „Dawn“ und „Eleanor“ angedacht.

Zwischen Weihnachten und Neujahr fing „Star“ dann wieder  mit einer Kolik an. Weiteres kann man hier lesen. „Marklyes Little Star“ war genau 10 J bei mir – Anfang Januar 2005 kam sie als Fohlen mit ihrem Bruder Bruno aus England von Lord & Lady Fisher.Star und Bruno 2005.Jeder kann sich vorstellen,wie es mir ging, zu dem ich gerade jetzt große Pläne mit ihr hatte.

Dann im Januar 2015 meldete sich  eine Interessentin für Sabrina ,sie hätte gern auch eine 2.Stute ! Jetzt musste ich überlegen und eine Entscheidung treffen.  Ich wußte ,das eine Tochter von „Star“  – Rover Star Stella  –  in Österreich lebt und diese ein Stutfohlen von „Rover Star Little Jo“  2014 bekommen hat. Der  Vater von Little Jo ist Jackador´s Jamiroquai (Jock) ,mein 1.amerik.Miniature Hengst.  🙂   

"Jock" alias Jamiroqui,mein 1.amerik.Minieselhengst„Jock“ verstarb damals viel zu früh an einem Kehlkopftumor..    Die Kleine war bzw ist also aus meiner Zucht ,unter anderem mit „Star“ als Oma und „Jock“ als Opa.   Da beide sind einfach zu früh gestorben , so dass ich keine Nachkommen von ihnen hatte. Jetzt hatte ich die Chance ein Stutfohlen von beiden zu bekommen und habe mich kurzfristig von „Rst Yasmin“ getrennt.  Kurz und gut – die Interessentin bekam als zweite Stute „Rst Yasmin“ zu „Trails End Houdinis Sabrina“ und bei mir zog die Enkeltochter von „Star“ und „Jock“ ein .Sie hat von mir den Namen „Starlight“ bekommen,da sie ein Teil von Star ist.  Ich bin überglücklich, sie hier zu haben.  🙂  In ihr sehe ich alles, was „Star“ ausmachte. „Lale“, die Tochter von Sabrina, ist jetzt ihre beste Freundin. Sie sind jetzt „friends forever“ und gehen alle Wege gemeinsam.friends foreverStarlight ist noch recht dünn, aber hat einen gesegneten Appetit. Sie wird sich schon „runden“.    🙂   So ging nach anfänglichem schlechten Jahresbeginn  der Januar doch noch positiv zu Ende.
Die jetzige Besitzerin von Yasmin und Sabrina ist auch sehr zufrieden mit den beiden.
Mitte Februar hielten dann endlich auch
„Marklye´s Dawn“Dawn

und

„Marklye´s Eleanor“ Einzug. Eleanor Da sie eine etwas andere Haltung gewöhnt waren ,hatten sie leichte Umstellungsprobleme. Aber wirklich nur leichte, denn eine Woche später war  es,als wenn sie hier schon ewig sind. Ich bin auch bei den beiden sehr glücklich ,das sie bei mir sind und freue mich auf Eleanor´s Fohlen. 

Mit Star ist auch ihr ungeborenes Fohlen verstorben.Es sollte im März zur Welt kommen. Somit wird erst im Juli das erste  Fohlen  auf der RoverStar Eselfarm geboren werden.
So ging der Monat Februar ruhig zu Ende.                      

 

 

Oktober,November , Dezember 2014

EnglishFrenchGermanItalianPortugueseRussianSpanish

Das Jahr neigt sich inzwischen dem Ende zu .Die Tage sind durch das immer geringer werdende  Tageslicht  sehr kurz und vergehen so schnell. Die Arbeit bleibt aber die Gleiche.Der Oktober war noch sehr schön und die Esel haben ihren täglichen Ausflug auf die Weide noch genossen. Aber nach dem die Uhren Ende Oktober umgestellt wurden, zeigten sie kein so großes Interesse mehr. Gras war ja auch nicht wirklich mehr zu finden. Die Weidesaison war definitiv zu Ende.
Razzle,mein Micro-Miniesel hat sich super eingelebt. Mit 1.Jahr ,er hatte am 20.Oktober Geburtstag , hatte er eine Größe von 70 cm. 🙂   Razzle,1 J - 70 cm
Yasmin hat sich auch wieder erholt. Sie hatte sich das Hinterbein total verdreht gehabt – Kniescheibe und die dazu gehörenden Sehnen waren alle überdehnt. .Sie hat sehr lange gelahmt, aber durch homöopathische Behandlung ist wieder alles in Ordnung.
Witchy hat den ganzen Sommer immer zwischenzeitlich mal leichten Husten gehabt . Sie wurde tierärztlich untersucht – ohne Befund . Zum Ende des Sommers war es dann weg und ich dachte jetzt ist es ok. Aber dann Ende November zeigte sie  hochgradige Bauchatmung und ich ließ den Tierarzt wieder kommen . Der stellte dann eine starke Lungenentzündung fest..Ich war ziemlich schockiert, da ich nicht weiß, wo durch sie diese bekommen hat . Aus dem Grund hatte sie schon die Tannenzweige  „verschlungen“ .Tannenzweige enthalten viele Inhaltsstoffe, die sie wohl für sehr notwendig hielt. .Daran erkennt man, wie empfindlich und sensibel Esel sind. Nach dem sie dann  3 Wochen intensiv medizinisches versorgt wurde und wieder gesund war, hatte sie auch kein Verlangen mehr auf Tannenzweige. Instinktiv hat sie versucht, sich selber zu helfen.

RST Yang und RST Gina werden noch bis Weihnachten nach Österreich umziehen. Ihr neuer Besitzer erwartet sie mit Ungeduld.
So geht das alte Jahr (hoffentlich) positiv zu Ende. Ein paar Tage sind ja noch….   🙂

Ich wünsche allen Bloglesern  und Langohrbesitzern   ——

                      MINOLTA DIGITAL CAMERA                                  Merry Christmas

 

August / September 2014

 

Der August bis in den September war mit vielen Ereignissen gespickt. Für mich bedeutete es auch mit vielen Umstellungen,viel Arbeit und vielen Emotionen.

In den Eselstallungen tummelten sich  noch meine „Sommergäste“ – die Schwalben. Aber in diesem Jahr war alles etwas anders. Ich fand fast täglich ein aus dem Nest gefallenes Jungtier       

.Manche konnte ich zuordnen und auch retten,manche fand ich dann am nächsten Tag tot im Stall. Es hatte wohl mit dem Wetter zu tun, denn hier oben im Norden gab es wenig Fliegen und Co. Der Mensch braucht keine Fliegen ,aber manche Tiere leben davon ,wie eben auch die Schwalben.
Durch das doch recht trockene Wetter wuchsen hier auch die Kräuter sehr gut. Brennesel wucherten so stark, so dass ich sie mehrmals mähen mußte. Da drüber freuten sich natürlich die Esel. Sie wurden alle mit Wonne verspeist . DSCN2273 Auf der Weide wuchsen Mariendisteln   ,von denen  schon die Esel- Oldies  und Kühe naschten. Alle Tiere wissen instinktiv  schon,was ihr Körper braucht. Haben sie die Wahl ,nehmen sie das richtige in angemessener Menge. Den Rest der doch stacheligen Pflanze schnitt ich ab und servierte sie den Ministuten.


Bei den Hühnern gab es auch ausnahmsweise Nachwuchs- hoffen wir mal,das es Hühner und keine Hähne sind. DSCN2253 Auch die Wildtiere am Hof,unsere Igelfamilie hat Nachwuchs . Wieviel kann ich nicht sagen,gesehen haben wir, dank unserem Timmy, ein Igelbaby von gerade mal  10 cm Größe mit Stacheln. 🙂  Unsere Eichhörnchen sind auch schon fleißig am Haselnüsse sammeln. Unser Haselnussbusch ist schon  leer. Morgens kommt ein Hörnchen sogar bis zur Haustür. Leider gibt es keine Fotos von den Igeln und  den Eichhörnchen.
Bei den Eseln kam zum Ende des Monats August eine große Umstellung – meine beiden Großesel, Jack Frühling 2014Jack und Mickey Mouse DSCN1946 zogen um  in ihr neues Zuhause.Es war für mich seeehr schwer,denn Jack war hier immerhin fast 25 J  und  Mickey ist hier vor 15 J  geboren und war mein Flaschenfohlen. Es war für mich das erste Mal,das ich so lange hier gewesene Esel abgab.. Erst nach ein/zwei Wochen merkte ich die Arbeitserleichterung. Jetzt freue ich mich,wenn von den neuen Besitzern ab und an eine Mail mit neuen Nachrichten oder Fragen kommt. 🙂

Zum Ende des Monats August kam ja noch mein zuletzt importierter  Minieselhengst. 🙂
Nach längerer Suche und vielen Anfragen in Amerika habe ich mich dann an die mir schon bekannte Züchterin in Pennsylvania gewandt.Von ihr habe ich Trl´s End Sabrina und war nicht enttäuscht worden. Die meisten Fohlen bei ihr mußten noch geboren werden. Laura, die Züchterin hat mir dann einen Hengst angeboten ,den sie für ihre Zucht vorgesehen hatte. Geboren im Oktober 2013.Razzle mit 1 Mon Er vereinte die Vorfahren und Gene ,die ich mir vorgestellt hatte. Kurzfristig meldete sich bei mir dann noch eine Interessentin aus Österreich ,die Miniesel suchte oder auch  Hilfe beim  Import von Minieseln  ..Da ich keine Eselchen mehr zum Verkauf hatte, aber von Laura wußte ,das  sie reduzieren wollte , vermittelte ich zwischen der Österreicherin und Laura in Pennsylvania . Daraufhin  konnte  Laura noch 2 Stuten nach Österreich verkaufen. Mein Kleiner brauchte somit nicht allein zur Quarantäne ,in Quarantäne sein und nicht allein fliegen. So hatten 3 Länder Nutzen und Vorteil von einem gemeinsamen Transport der Esel. Aber es war auch nicht einfach,alles unter einem „Hut“ zu bekommen. Es hat geklappt und am 29.08 landete mein kleiner Trl`s End Razzle Dazzle mit den 2 Stuten in Luxemburg. Endlich konnte ich ihn „knuddeln“, denn 68 cm ist nicht viel für einen Esel, der schon 11 Mon. alt ist. Er wird nie die Größe von SA.Yukon  Jack oder RST Gypsy bekommen, denn er ist ein Micro-Miniesel. Er ist ein zierlicher kleiner Kerl,absolut nicht ängstlich.Vom Hengst-sein aber noch weit entfernt.

So kam er dann in die Stutenherde .Die waren natürlich zu Anfang sehr abweisend und haben ihm deutlich gezeigt,auf welchem Rang er steht. Er hat es schnell verstanden und fügte sich nach knapp einer Woche schon sehr gut ein.
Inzwischen ist „Razzle“ schon einige Wochen hier  – ich möchte ihn einfach nicht mehr missen und freue mich auf Fohlen von ihm..
 Auch im September gab es noch aufregende Momente – so hatte Witchy,die ihr Jährlingsstutfohlen entwöhnen wollte , eine Euterentzündung. Einige Zeit später dann noch starke Hauterscheinungen,welche durch eine bestimmte Fliegenart verursacht werden. Sie hatte etliche Knoten auf der Haut,die mit der Zeit aufbrachen und abheilten. Es sind Larven der Fliege ,die unter der Haut wachsen und dann die Haut aufbrechen lassen. Es entstehen sogenannte „Sommerwunden“.. Da die Fliegenlarven auch in den Esel gelangen, mußte ich mit Ivomec entwurmen.  Danach habe ich erst mal das Immunsystem  der betroffenen Esel gestärkt.Alles in Allem hat den Spuk so langsam zu Ende gehen lassen. Als nächstes krankes Eselchen kam die kleine Yasmin – —                Dazu  aber mehr im nächsten Bericht . 🙂

 

 

Juli 2014

 

Wie ich im Juni schon geschrieben habe , waren noch 2 Fohlen „angemeldet“. 🙂           Die „Chefin“ der Miniatur -Eselstuten ,GA Moshulu , bekam sehr pünktlich zum 21.06.2014  ihr Stutfohlen , RSt Gina .RST Gina Der glückliche Vater ist RST Gypsy.   „Shulu“ hat mich wieder mal mit einem gescheckten Fohlen überrascht .Gina ist super gelungen,fit und fidel und bekommt allem Anschein nach  langes Fell. Das scheint von Oma Lili´Star zu kommen ,also abwarten…                                                 Nach einer Wartezeit von ca 14 Tagen kam das zweite Fohlen  —           RST Yang.  Yang im Flug :-)

Auch er wurde Termingerecht von RST Lulu geboren und zwar  am 04.07.2014  . Ein „ganzer Kerl“    in einer wirklichen ,Miniaturausgabe. Für „Lulu“ ist es das erste Fohlen . Man sieht aber, das es Qualität  hat – klein,kompakt,kräftig und super gebaut.,Genau so sollten die Miniaturesel  in meinen Augen sein. Mit SA Yukon Jack SA Yukon Jack als Vater  und SA Black Luster  SA Black Lusterals Großvater ist es kein Problem.. Ich bin sehr stolz auf meine Süßen.  RST Lale ,letztes Fohlen von SA Black Luster und im März geboren, wirkt als älteste dann schon richtig erwachsen..Lale 3MonSie ist ein kleines  „Fellmonster“ , das immer noch einmal am Tag ihre Flasche bekommt. Ich mache es gerne,verständlich, nicht wahr ?   Zwischendurch hat  Rst Yogi einen schönen Platz bei 2 weiteren amerik.Minieselwallachen gefunden. Für RST Jack und RST Mickey Mouse war seit Juli 2013 eine Interessentin. Der Umzug der beiden sollte dann Ende August stattfinden.Alles lief so,wie ich es mir gewünscht hatte. Bei den Eseln sah so weit alles gut aus ,“DeDe“ (LN De Flames out) hatte in jedem Eierstock eine Zyste,eine bekam ich homöopathisch weg ,bei der anderen ,die größer war ,wie die eines Pferdes (4-5 cm) mußte sie Hormone haben. Danach lief alles normal.
Im Juli und August musste ich dann noch viel planen – mein  Hengstchen  sollte schon Ende August landen. 🙂   Es kommen große Veränderungen auf mich zu.

.

Januar bis Juni 2014

Endlich finde ich die Zeit und habe die innere Ruhe ,um im Blog von einigen Begebenheiten der letzten Monate auf der Rover Star Eselfarm  zu berichten.
Es war in diesem Winter bei den Eseln ruhig , nur ich war es nicht. Es war der erste Winter,in dem meine Minimädels einen Heurundballen in einem  Heunetz hatten. Die Maschenweite war mit 6 cm diagonal Durchmesser schon in Ordnung , bei dem Heu,welches ich hatte, sogar  super ,denn so konnten die Esel  Binsen und Co schön aussortieren. -Und die waren nicht wenig , das Heu schmeckte ihnen anscheinend auch nicht. Uberschwemmungsfelder im Sommer bzw erst Ende Juli gemäht, könnte leicht sauer schmecken.Sie wurden einfach nicht richtig satt.  Ich besorgte anderes Heu,Schnitt Ende Juni, Extensivfläche ,Preis / Leistung super und alle Eselchen sind begeistert.
Aber bevor es das neue Heu gab, gab es einige negative Wochen ,in denen sehr viel bei den Eseln passierte. Auch das war  ein Grund,den Heulieferanten zu wechseln.-  Es ging los mit einer Verstopfungskolik,2 weitere folgten , ein Hengstjährling sollte mit einem Wallach auf Wunsch der Käufer schon hier zusammen gebracht werden – der Wallach hätte den Kleinen fast gekillt,sein Hinterbein mußte über Wochen tierärztlich versorgt werden, eine Stute fohlte , hatte aber nicht ausreichend Milch, also muß das Baby noch zu gefüttert werden und zum  Schluß bekam eine hochtragende Minieselstute Durchfall, der nicht in den Griff zu kriegen war,wurde dann noch auf Grund falscher Blutwerte falsch behandelt und starb eine Woche vor dem Abfohltermin an Colitis X auch Schockdarm genannt.. (daraufhin habe ich die Blutwerte der amerik.Miniesel,die mir aus Amerika vorliegen, dem Labor ,Laborklin,mitgeteilt.)
Das waren 6 Wochen,die ich zu verdauen hatte.
Inzwischen ist wieder alles ruhig. Zur Frühlings- bzw Sommerzeit gibt es jetzt auch ein Heunetz mit Maschendiagonale von nur 4,5cm. Meine Süßen wurden luschig und sauten mit dem Heu rum. Ihr Bedarf  ist im Frühling nicht wie im Winter. Das Fell wird gewechselt, für die körperliche Wärme (Energie) besteht dann kein Bedarf mehr und somit wird mehr aussortiert.Zuerst war der Futterneid bei den kleinen Maschen  stärker,aber inzwischen haben sie sich daran gewöhnt und ich bin sehr zufrieden.Das Gras hat jetzt (erste Juniwoche) die perfekte Länge,so dass ich seit dem 31.05.alle Esel auf der Weide habe.31.05.14 WeideaustriebDSCN2009Die Minihengste sehensgelassenDie ältere Generation hat auch die Ruhe  Schon in den Wochen davor gab es Klebkraut, (gut für den Fellwechsel) auf dem Hof wurde zwischen durch  das Gras kurz gehalten, so dass der Darm schon vorher auf mehr Feuchtigkeit eingestellt war und es jetzt mit der Weide keine Probleme gibt..Es passte,da  das Wetter momentan trocken ist,so ist auch das Gras trocken ist .Bei zu viel Feuchtigkeit (nasses Gras ) ist Durchfall vorprogrammiert .So aber konnten sie gleich am ersten Tag  1 Std ,am 2.Tag 2,5 Std draußen bleiben.Die Freude war nicht zu übersehen. – und die Verdauung war top. Für mich beginnt jetzt der Sommer . Und als nächstes freue ich mich auf meine 2 Fohlen,die Ende Juni/ Anfang Juli  erwartet werden. 🙂

Bei den Themen hat sich auch etwas getan – bei der Eselzucht “ Die Genetik

 

 

Juli / August / September 2013

Der Monat Juni war für mein Seelenleben  recht belastend  ,aber im Juli wurde es nicht besser.Ende Juni war es schon ersichtlich,das die nächste meiner älteren Langohren krank war

Arnica kurz vor ihrer Erkrankung mit Bijou,ihrem letzten Fohlen.

Arnica kurz vor ihrer Erkrankung mit Bijou,ihrem letzten Fohlen.

Sie nahm kontinuierlich ab ,wollte kaum noch Rauhfutter fressen und so ließ ich eine Blutuntersuchung machen.Außerdem war mal wieder das Zähne raspeln angesagt.Die Blutuntersuchung ergab ein leichtes Leberproblem,die Zahnuntersuchung leichte Haken.Für das Leberproblem gab es Medizin, die Zähne wurden geraspelt. Erst danach ging es richtig bergab,14 Tage habe ich mit der Stute um ihr Leben gekämpft.Zum Schluß wollte sie gar nicht mehr fressen und ich mußte sie „gehen“ lassen.Der TA meinte dann auch,das es Hyperlipaemie war,es durch Stress so weit kommen konnte.Ansonsten wurde bei der Obduktion nichts gefunden.Sie war eine überaus sensible Stute.Aber das war noch nicht alles im Juli – meiner alten Highlandkuh hatten wir noch im späten Frühling vor Weidegang die Klauen in Narkose geschnitten .Sie hatte ja einen lahmen Hinterfuß.Sie hatte auch alles super verkraftet und konnte gut mit den 2 anderen Kühen,Seven und Marie ,mithalten.Bis zu dem Tag ,wo sie bullig wurde! Kühe machen es wie Eselstuten und bespringen sich gegenseitig.Ihre Tochter Marie hat sie dann auch besprungen und die „Mama“ ist zusammen gebrochen.Die Tochter ist doppelt so schwer gewesen. Wir konnten ihr 4 x wieder auf die Beine helfen,aber einmal kam sie dann in der Nacht zum liegen. Wenn Kühe zum Festliegen kommen und ihnen nicht sofort auf geholfen wird,sterben sie.So war auch bei meiner „Schwatten“,wie ich sie nannte.Ich fand sie am nächsten Morgen tot auf der Weiide

Meine "Schwatte"

Meine „Schwatte“

.Ich mußte einiges an Zeit vergehen lassen bis ich dies alles nieder schreiben konnte. Die restlichen Monatstage verliefen mit normalen Ablauf. Die Fohlen waren sehr gut drauf. Mitte August kam dann meine neue Minieselstute mit ihrem Hengstfohlen  aus England – LN Rose Petals und Marklye´s Erik the Red. Erik wird zukünftiger Zuchthengst bei mir.

Petals und Erik

Petals und Erik

August und September verliefen in normale Bahnen.Im August waren dann noch 4 Eselchen,die eine Kolik hatten und das innerhalb einer Woche ! Diese war verursacht durch das Heu,welches nicht für die Esel geeignet war. Im September wurde dann Luster kastriert .Es zeigte sich bei ihm eine große Wandlung.Vorher als Hengst hektisch , ungeduldig,laut,aggressiv,sehr dominant – jedes Kind wäre bei ihm in Gefahr gewesen. Seine neuen Besitzer waren schon sehr skeptisch,sie lernten ihn noch als Hengst kennen.Da sie kleine Kinder haben,verstand ich sie gut. Eselhengste sind sehr Hormon – gesteuert und die wurden ja jetzt mit der Kastration „entfernt“ . Luster kann jetzt ohne Probleme,ohne Gefahr mit Kindern zusammen sein. Er soll ein kleiner Kutsch-Esel werden.Das ist klasse und freut mich sehr für ihn. Mein Rat auch an dieser Stelle – kastriert die Hengste,so stellen sie für den Menschen keine Gefahr mehr da. Als Wallach haben sie selber auch mehr vom Leben ,sie können dann an allen Aktivitäten teilnehmen.
Der Monat ging langsam zu Ende und man spürte auch,dass das Jahr zu Ende geht. Der Herbst war im Kommen. Meine „Sommergäste“ ,die Schwalben

Sommergäste

Sommergäste

zogen wieder gen Süden- die letzte verließ am 26.September meinen Stall.

Kraniche

Kraniche

Die Kraniche und Gänse zieht es wieder in den Norden,in unser “ Moorland“. 🙂                                                              Die   ersten Blätter        färben sich auch schon.

 Herbststimmung

Herbststimmung

 

November/ Dezember 2012

Der November verlief relativ normal und ruhig.Die Tage wurden kürzer und die Weide war auch abgegrast, somit konnte ich alle Zwischenzäune entfernen . Meine 2 Gastesel wurden auch Mitte des Monats abgeholt und 2 meiner amerik.Minieselfohlen ,Leah und Charime ,brachten wir in ihr neues Zuhause. Charime u Leah

Bolonger hat sich inzwischen gut in der Herde eingefügt und kommt auch gut mit Fridolin,dem Seniorwallach (27J) aus. Anfang Dezember waren dann doch noch ein paar Ereignisse – habe ja bei jeder Tierart ein Sorgenkind . Ist nun mal so,wenn man Tiere bis ins hohe Alter , bis zu ihrem Tod hat . – Ein Huhn ohne Krallen ,vor Jahren abgefroren , eine Kuh ,die an einem Hinterfuß lahm ist , der Stallkater ,der blind ist und dann bei den Eseln die Senioren ,vorrangig Frido und Bolonger. So kam ich an einem Nachmittag ,um die Kühe zu füttern und fand meine lahme Kuh bis zum Hals im Moor bei dem Wasserbottich stecken. Ich dachte schon,das es ihr Ende ist,aber ich habe sie wieder raus bekommen. Die Vorderbeine waren durch die gefrorene Erdkruste gebrochen und steckten fest.Hinten war sie zur Seite gerutscht und schaffte es nicht , auf zustehen. Zusammen , die Kuh und ich, haben wir es geschafft – wie ,das kann ich nicht mehr sagen. In solchen Situationen ist vorrangig handeln angesagt,so dass ich oft im Nachhinein nicht mehr genau sagen sagen kann ,wie es war. Außerdem wurde es dunkel . Ich war froh , dass meine schwarze Highlandkuh wieder auf festen Grund war,zwar zittern vom Stress ,aber ansonsten wohlauf. Danach kam ich in den Stall und – fand  meinen blinden Stallkater stark hinkend vor. Was passiert war,weiß ich nicht . Auf jeden Fall hat er sich die rechte Vorderpfote so gequetscht,das er die Krallen nicht einziehen kann.

Bis Weihnachten blieb es und war alles ruhig ,nahm seinen Gang. Leider fanden meine Großesel Mickey und Jack noch kein neues Zuhause . Die beiden langweilen sich und könnten ansonsten noch Esel- begeisterten Menschen  viel geben. Auch gegen kleine Kinder haben sie nichts.  Ich jedenfalls habe nicht die Zeit für sie,die sie verdient hätten.

Es ist Weihnachten ,das Fest der Liebe,dazu  gehört für mich auch die Liebe zum Tier. Allen Esel – und Tierfreunden  wünscht die RoverStar Eselfarm schöne und ruhige Weihnachtstage.

Weihnachtlicher Unfall        :o)  Angeschnallt wäre besser gewesen. :o)

Weihnachtsgruß 

Oktober 2012

In den ersten Tagen des Oktobers war schon richtig was los  –  meine Langohren haben mir gezeigt , das sie wertvoller sind wie manche  Menschen.

Ich wollte wie jeden Abend sie um 19 Uhr nach Hause holen ,aber am Eingang des eingezäunten Bereiches der Weide war kein Esel. Das war total neu. Normal war dieser Bereich noch gut zu übersehen.   Der übersichtliche Weideteil             Such mich :o)Na,ja , zumindest ungefähr.:o)  Aber es war absolut kein langes Ohr zu sehen. Ich lief zum Brunnen, denn drauf hatte ich den Überblick über die ganze Weide,über 6 ha mit Weiden, Erlen , Brennessel, Binsen, Schilfgras,Teiche  – ein Biotop. Ich sah 15 übermütige Esel am Ende der 6 ha – übermütig  buckelnde und kickende Eselchen, Eselchen , die sich wie Kinder freuten.    Es wurde langsam dunkel und die Süßen waren durch die hohen Brennessel  bald nicht mehr zu sehen. Die Weide hat rechts und am Ende je einen großen tiefen Graben, 1,5 m tief, und  links ein  Maisfeld. Hinter der Weide,an der anderen Seite des hinteren Grabens ist noch ein Weg und dahinter beginnt das Moor. Ich war jetzt schon quer Feld ein über die Weide gelaufen ,aber keine Spur eines Esels. Ich rief meinen Mann an , der dann den Weg vor dem Moor abfuhr. Ergebnis – nichts! Zusammen gingen wir dann noch ein Stück ins Moor ,dabei habe ich immer wieder Namen gerufen – einmal  alle durch. Einmal kam dann eine Antwort und zwar von Leah , mein Halbwaisenkind. O je und das kam vom Maisfeld.  Es war inzwischen dunkel , ich war noch in dem tiefen Graben gerutscht ,hatte einen nassen Fuß und eine Meniskuszerrung am Knie ,aber gespürt habe ich zu dem Zeitpunkt nichts davon, das kam erst in der Nacht. Mein Mann ist dann am Maisfeld  direkt neben unserer Weide zurück gegangen und ich habe das riesige Maisfeld zu Fuß umrundet  . Wir waren gleichzeitig am Haus , aber –  meinem Mann folgten 15 Eselchen ! Sie waren wieder zurück gegangen zu dem eingezäunten Stück und zum Ein/Ausgang der Weide und wollten jetzt nach Hause. Sie hatten halt nur einen Umweg gemacht. :o)   Diese Zuverlässigkeit  würde manchem Menschen auch gut stehen. Alle Langohren wohlauf und müde ,nur ich habe durch das Abrutschen ein  Humpelbein. :o( . – Und dabei hatten wir gerade nachmittags mit unseren Hunden einen 1,5 stündigen Spaziergang durch Feld und Flur gemacht.  Der Tag hatte es in sich.          Meine kleine Herde hat mir wieder einmal gezeigt, das ich mich auf sie verlassen kann – Ortstreu, pünktlich und zuverlässig.    Am nächsten Tag habe ich dann die Weide allein nochmals umrundet und alle dann auf das gesamte Land laufen lassen – abends 19 Uhr waren alle zur Stelle. Alle werden immer von Shulu ,der Stute, die von den Minis am längsten am Hof ist, geleitet. Weg a Maisfeld mit kommenden Eseln Trotz Maishäcksler, Wildschweinjäger und viel Tumult sind abends alle zuverlässig  wieder daWir kommen! und Sind da !wollen in den heimatlichen Stall und ab nach Hause. Auf der  Weide werden wirklich alle Sinne genutzt, die Esel können dort richtig ihre Instinkte einsetzen.- Der linke Weg war nach Ansicht meiner Langohren an einen der letzten Tage nicht sicher  –   es war ein Wildschwein ,welches im Gebüsch instinktiv wahr genommen wurde (zu sehen war es nicht) und am Abend sind alle im rasanten Tempo ,auf der Flucht ,an mir vorbei und nach Hause. Die Esel waren so flott zu Hause , das ich  noch  400m weit entfernt mit ziemlich verblüfftem Gesicht auf der Weide stand . Am nächsten Tag wurde dann der rechte Weg “ hinter dem  Feind“ gewählt –  Das Ziel ist der Weg  weiße und graue Rücken .. …..noch sieht man etwas … S0 lange wie das Wetter es zulässt,…. und weg sind meine Eselchen .       sind sie nachmittags  auf der Weide .                                                   Das war aber nicht die einzige „News “ im Oktober .

Bolonger, mein im Frühling kastrierter 22 jähriger Zuchthengst , kränkelte schon länger. Im letzten Winter hatte er schon ein massives Lungenproblem mit sehr starkem Husten. Der Husten war schon im Jahr davor gewesen , war aber im Sommer weg. Auch sah er,wo er noch als Hengst im letzten Jahr mit einer Stute auf der Hengstweide war, immer sehr deprimiert und unglücklich aus. Nach dem ich jetzt das letzte Blutergebnis habe, macht es alles Sinn. –

Erst hieß es , er ist ein Ekzemer ,weil er auch am ganzen Körper Pickel aufwies. Dann im letzten Winter hieß es , er ist dämpfig. Ich habe es genau so wenig geglaubt, wie die vorherige Diagnose. Nach der Kastration im Frühling diesen Jahres erholte er sich ganz schwer, war dabei auch sehr dünn mit wenig Muskulatur. Sorgenkind Bolonger Der Fellwechsel war furchtbar für ihn . Vorerst habe ich versucht,mit allen Mitteln sein Immunsystem auf zu bauen. Nach der Wurmkur im September sah Bolo schon elend aus. Es bekam dann die gesamte Eselschar  effektive Mikroorganismen (EM)  zur Darmsanierung – 70 % des Immunsystems wird ja über die Verdauung( Darm) gesteuert. Allen ist es sehr gut bekommen, nur Bolonger war immer schlechter drauf. Es hat  ihn richtig gestresst und er fror schon bei leichtem Regen und Wind.  So ließ ich dann erneut eine Blutuntersuchung machen , alles was möglich ist, vom Mineralstoffmangel bis hin zum Herpes. Mein TA war ziemlich sprachlos und hat noch gefragt, wieso das alles?  Diesmal war eine junge Tierärztin da , die ihn gründlich vorher untersuchte – Lunge frei ,keine Probleme,Husten nicht manuell auszulösen, Pickel – weder Ekzem noch Pilz. So war ihr Untersuchungsergebnis. Nachdem  das erste Ergebnis der Blutuntersuchung bekannt war , war auch klar,woher die Pickel kamen. – hochgradig Zinkmangel , andere Blutwerte in Ordnung. So war zumindest das Pickelaufkommen geklärt, nix Ekzemer. Weiteres Ergebnis – kein Herpes. Jetzt wartete ich noch gespannt auf eine Untersuchung, die mein TA noch in die Wege geleitet hatte. Zinkmangel kommt nicht von allein. Eine Woche später stand es fest und der TA war  doch ziemlich still. – Borreliose !!  Bolonger muß drüben auf der  Hengstweide eine Zecke gehabt haben (Zecken sind auf jeder Weide zu finden) und ist dann infiziert worden.Da ich ihn nur einmal am Tag gesehen habe , ist die Zecke mir entgangen. Bei der Diagnose Borreliose ist ein gutes Immunsystem  das  A und O. Der TA bestellte dann das Antibiotikum , von mir gab es ,nach dem ich das Internet auf dem Kopf gestellt habe, Gladiator plus. Es wirkt zur Ausleitung von Giftstoffen und vor allem auch auf die Leber. Antibiotikum  ist ja nicht ohne ,es kann eine Collititis  verursachen. Das würde Bolos Ende bedeuten. So habe ich ihn dann gezielt mit Futtermittel ,die viel Zink enthalten , versorgt.  Das Mineralfutter mochte er zum Schluß auch schon nicht mehr und da ich auch auf meine Esel „höre“ ,bekam er eins mit anderen Komponenten und wenig Ca.Bei einem Zuviel von Calzium (Mengenelement) im Mineralfutter kann  es zu einer Verdrängung von Zink (Spurenelement) kommen.  Außerdem zeigte Bolo mir auch,in dem er altes Haferstroh aus der Klo-Ecke suchte, wo Zink enthalten ist. Meine Recherchen ergaben , das Hafer bzw Getreide viel Zink enthält.Ich habe erst einmal Haferflocken gekauft und er nahm sie gerne. Dazu noch Zinkokehl/Sanum. Das Antibiotikum kam und musste  jetzt in den Esel. Jetzt ist immer ein geschicktes Untermischen nötig – alle Tricks werden genutzt,denn Bolo ist ein penibler Fresser- Pulver , nein danke. Nach 1 Woche ist noch alles gut, es geht ihm zusehends besser und er verträgt es gut. Er ist auf dem Wege der Besserung. Mittlerweile habe ich ihm schon etwas mehr Stress zugemutet- seit einigen Tagen ist er mit Fridolin (27J ) , seinem ehemaligen Konkurrenten  und dem seine Freundinnen ,Peggy und Fenjala , zusammen. Links Frido u. Co ,rechts Bolo u.Fam. Die „Jungs“ wissen ja nicht, das sie Wallach sind. :o) Bolo, erst seit einem halben Jahr Wallach, hat im Moment noch sein Hengstverhalten. Aber als Hengst hätte ich ihn nie zu einem Wallach gestellt. So wird er mit der Zeit ruhiger und ist für Frido ,den Altwallach , noch zu verkraften. Es wäre ansonsten ein ungleiches Verhältnis, denn Hengste wollen dominieren und Wallache werden dann zum „Spielball“ des Hengstes. Es ist alles recht ruhig ,die „Oldiegemeinschaft“ muß halt noch mehr zusammen wachsen. Immer hinterher :o) Aber das bringt die Zeit.

Da ich selber noch nicht das Allgemeinwissen dieser Erkrankung , der Borreliose, habe, gebe ich unter der Seite “ Eselgesundheit“  einige Links zum Lesen.