Ohren

 

EnglishFrenchGermanItalianPortugueseRussianSpanish

Die Ohren der Esel

Die hauptsächlichen Sinnesorgane sind die Ohren , die Nase , das Maul und die Augen. Andere Wahrnehmungen sind noch über die Haut und auch über die Hufe möglich. Aber ein Leben ohne die genannten Organe ist nicht möglich.

Eselohr Aufbau und die Funktion der Eselohren. Lange Ohren – Esel besitzen wie die Pferde ein sehr fein entwickeltes Gehör, das ihnen als Frühwarnsystem (Instinkt) bei evtl Gefahr durch „Raubtiere“ und zur Kommunikation mit Artgenossen dient . Esel lernen sehr schnell, stimmliche Signale des Menschen wahrzunehmen und zu deuten.
Im Ohr werden die Klangwellen aus der Umwelt mittels feinster Strukturen innerhalb des Schläfenbeins zu Aktionspotentialen in den Hörnerven umgewandelt. Die Ohrmuschel ist der außen sichtbare Teil des Ohrs. Sie ist mit feinen Haaren aus gekleidet Ohrhaare, die auch eine Funktion haben, eine Schutzfunktion. So können weder kleine Insekten ,noch Sand oder Wasser (Regen) ungehindert ins innere Ohr eindringen.Ein Abschneiden der Ohrhaare so wie auch anderer Tasthaare , ist tierschutzwidrig. ( BMVEL-Leitlinien unter III.1.h) In der Ohrmuschel werden die Klangwellen aus der Umwelt aufgefangen und ans Trommelfell im Inneren des Ohres weitergeleitet. Der Klang wird im Mittelohr durch eine Reihe kleiner Knöchelchen (Hammer , Amboss und Steigbügel ) zu einer Art ovaler Öffnung gesendet, wo er Vibrationen innerhalb der Schnecke auslöst.Die Schnecke setzt sich aus einem knöchernen Spiralgang zusammen, der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Niederfrequenztöne werden in dieser Spirale weiter unten und Hochfrequenztöne weiter oben aufgefangen.
Bei extrem lauten Geräuschen wird der Trommelfellreflex ausgelöst. Dabei ziehen sich zwei Muskeln im Mittelohr zusammen, um so die Übertragung des Schalls zu dämpfen und so den zerbrechlichen Mechanismus der Schnecke zu schützen.
In einem anderen Bereich des mit Flüssigkeit gefüllten Labyrinthes im Innenohr des Esels sind drei halbrunde Bogengänge und zwei Säckchen untergebracht. Diese werden für die zweite wichtige Funktion des Ohres benötigt. Sie senden dem Gehirn des Esels Informationen über Position und Bewegungen des Kopfes. Daraus entsteht der Gleichgewichtssinn.

Was uns die Stellung der DeeDee schläft Eselohren sagt

Der Esel hat sehr bewegliche Ohren, die es fast in alle Richtungen (um 180 Grad) drehen kann. Die Ohren sind mit vielen Muskeln – insgesamt 16 – ausgestattet und können so unabhängig voneinander bewegt werden, Ein Ohr hört nach hinten,eins nach vornewas dem Esel ein sehr genaues Hören ermöglicht. Es dreht die Ohrmuscheln immer in die Richtung, aus der das Geräusch kommt – dabei ist es egal, ob das Geräusch vor, neben oder hinter dem Esel ist. Wenn das Geräusch sehr interessant oder beunruhigend ist, dreht der Esel seinen Kopf oder sogar seinen ganzen Körper in die entsprechende Richtung. Der Esel erhält dadurch eine bessere Hörschärfe und wir bekommen Hinweise, worauf er gerade hört. Legt der Esel die Ohren flach nach hinten, kann er so die Ohrmuschel auch verschließen. Die Ohrmuschel fängt beim Hören die Schallwellen auf. Diese Schallwellen werden im Mittelohr verstärkt und in das innere Ohr weitergeleitet. Im Inneren Ohren sitzen die Hörzellen, die die empfangenen Informationen über den Hörnerv ans Gehirn senden. aufmerksame ,nach vorne gerichtete Eselohren

Obwohl Esel über ein sehr sensibles Gehör verfügen, reagieren sie nicht auf alle Geräusche aus ihrer Umwelt. Es findet eine Art Filterungsprozess im Gehirn statt, der dafür sorgt, dass der Esel nur auf „bedeutungsvolle“ Geräusche reagiert. Auf welche Geräusche reagiert wird , steht in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie zB. Erfahrung, biologische Relevanz und Motivation. So zeigen Esel eine instinktive Reaktion auf Lautäußerungen von Artgenossen wie auch wohl von Pferden . Im Bezug auf Geräusche verfügen Esel aber auch über ein Erinnerungsvermögen, so sind sie beispielsweise in der Lage ihren Besitzer am Gang seiner Schritte zu identifizieren. Daneben können Sie Wörter aus unserer Sprache unterscheiden, was uns den Umgang mit ihnen erheblich vereinfacht. Die meisten Esel lernen sehr gut die täglichen Kommandos ,auch sie zu unterscheiden und hören zu dem auch auf ihren Namen. Auf einiges , was die Wahrnehmung und Ortung von Geräuschen erschwert, können auch Esel wie Pferde nervös reagieren ,so zB an sehr stürmischen ,windigen Tagen. Das Gehör der Esel ist bei weitem besser ausgeprägt als das menschliche. Unsere Esel hören Geräusche wesentlich früher als wir. Dabei beschränkt sich das Hören nicht allein auf die Ohren, sondern findet mit dem ganzen Körper statt. Schwingungen des Erdbodens werden beispielsweise über die Nerven der Hufe erfasst und zum Gehirn geleitet. Der Hör-Sinn der Esel ist unentwegt aktiv. – sogar beim Fressen oder Dösen werden Geräusche direkt wahr genommen, um immer vor bösen Überraschungen geschützt zu sein.

Die Eselohren sind oben auf dem Kopf der Tiere nicht zu übersehen , sie dienen nicht nur zum Hören , sondern auch als wichtige Signalgeber, die Gefühle und Absichten zum Ausdruck bringen.

Ein Gedanke zu „Ohren

  1. Pingback: Oktober 2017 | Esel am bloggen

Schreibe einen Kommentar