Nase

 

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Die Nase der Esel
Nase

Esel haben eine gute Nase mit der sie drohende Gefahren und nahende Feinde rechtzeitig wittern. Die gute Nase ist ebenfalls für das Zusammenleben in der Herde und in der Beziehung zum Menschen sehr wichtig. – Jedes Lebewesen hat einen ganz individuellen, charakteristischen Geruch, den der Esel aufnimmt, speichert und zur Wiedererkennung nutzt.
Bei einem ersten Kennenlernen unter Eseln, stecken die Tiere zunächst die Nasen zusammen, um den Geruch des anderen wahrzunehmen. Danach entscheiden sie, ob sie einander mögen oder nicht.
Stuten und Fohlen identifizieren einander über den Geruch. Hengste nutzen ihre Nase, um Duftstoffe von rossigen (paarungsbereiten) Stuten zu erkennen. Darüber hinaus hinterlassen Esel ständig „Duftmarken“ in Form von „Eselboller“ und Urin oder an Stellen, wo sie sich gewälzt oder „geschubbert“ haben, die von anderen Eseln wahrgenommen werden. Beim Riechen saugt der Esel Luft durch die Nüstern ein, die anschließend auf die Riechschleimhaut gelangt.An der Riechschleimhaut werden die Duftstoffe aus der Luft gefiltert und über die sensiblen Geruchsnerven zum Gehirn geleitet, wo sie weiterverarbeitet werden. flehmenWenn der Esel flehmt, gelangt die Atemluft an ein Organ am Ende des Gaumens, das als Jacobsonsches Organ bezeichnet wird und auf die Filterung von Duftstoffen spezialisiert ist.Beim Flehmen streckt der Esel seinen Kopf in die Höhe, verdreht die Augen etwas und stülpt die Innenseite der Oberlippe nach außen. Dieses Verhalten ist oft zu beobachten, wenn Hengste den Duft rossiger Stuten wittern. Aber auch bei anderen ungewöhnlichen oder besonders interessanten Gerüchen. Das Flehmen ist ein intensives Riechen eines sehr interessanten Geruches. Esel erkennen auch den Geruch des Todes und reagieren manchmal leicht nervös,unruhig bei verstorbenen Tieren. Beim Fressen wird der Geruchssinn (zus mit dem Seh- und Hörsinn) zur Selektion des Futters benötigt.Der Geruchssinn ist wesentlich stärker als beim Menschen und dient zur Orientierung,zum Erkunden von fremden Gegenständen und zum sozialen Dialog. Unbekannte Gerüche können einen Esel schon verunsichern,sogar verängstigen.Bietet man dem Esel eine vom Menschen abgebissene Möhre an.kann es sein,das er diese verweigert.Der menschliche Speichel,der ja an der Möhre ist,ist ihm fremd. Bei allem,was der Esel frisst,spielt der Geruch eine entscheidende Rolle.

 

Ein Gedanke zu „Nase

  1. Pingback: Juli 2016 | Esel am bloggen

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