April 2018

In diesem Monat ist an sich nicht viel Neues passiert,nur Arbeiten die in jedem Jahr im Frühling anfallen..Über das Wetter braucht man nicht zu diskutieren,schon gar nicht über das Aprilwetter.Ändern können wir es so wie so nicht.Es kommt wie es kommen soll..Zu Anfang war ja noch einiges an Regen und nach einiger Zeit kam doch der Frühling mit Sonnenschein.Die Schwalben kamen zurück .Es sind aber in diesem Jahr nicht so viele,vielleicht durch die Kälte ? Wer weiß es. Yamka wurde Reise-fertig gemacht. Ihre Abholung verlief ohne Probleme .Ihre neue Besitzerin war ganz begeistert von Yamka.Ich konnte sie schwer “ loslassen“,weil sie mit mir 3,5 Mon Ruby therapiert hat und nach Rubys Tod sehr getrauert hat.Sie stand oft am Ausgang des Stalles und hat leise gerufen .Es ging mir durch und durch. Esel haben sehr starke Bindungen zu ihren eseligen Freunden..Das wurde mir wieder vor Augen geführt. .Ich hoffe bzw weiß inzwischen – Yamka hat ein schönes neues Zuhause in einer Herde von 9 Eseln. Sie hat schon nach 14 Tagen eine leichte Freundschaft geschlossen und das ist gut so.

Ich konnte kurzfristig vor dem nächsten Regen die Weide schleppen.                   Marie und Seven,meine beiden Kühe ,müssen momentan eben mit einem kleinen Eck der Weide auskommen. Sie waren den ganzen Winter „Alleinherrscher“ der ganzen Weide.      Ich jedenfalls habe meinen „Erdarbeitern“,den Maulwürfen,klar gemacht,das sie sich zusammenreissen und mit weniger Haufen zurecht kommen müssen. Fürs Ökosystem sind Maulwürfe auf jeden Fall schon wichtig. 

. Ein paar Tage nach dem ich 3 Std die Weide abgeschleppt hatte, setzte wieder großer Regen ein.Gerade mal eben Glück gehabt,die Weide war dann wieder überschwemmt.Aber nach Regen folgt bekanntlich Sonnenschein,so war es auch jetzt.  .In diesem Jahr wurde auch wieder gedüngt..Alle 2 Jahre ist es notwendig,um dem Boden die Grundnährstoffe zu geben,weil sie sonst vermoost und die Kräuter wie Ampfer,JKK,Johanneskraut sich ausbreiten. Sonne und Wärme wie im Sommer folgten und das Gras wächst und gedeiht .Da ich eh erst im Juni (Mitte ca) bei Grasblüte die Esel auf die Weide lasse,hat das Gras Zeit zum Wachsen.
– So sah es im vorigen Jahr aus.-

Das Gras ist ab ca Mitte Juni  „Esel-gerecht“. In dem Zeitraum ,Mitte bis Ende Juni bzw Mitte bis Ende der Grasblüte,sollte auch das Heu für die Langohren gemacht werden..Da das Heu vom letzten Jahr  jetzt schon fast 1Jahr alt ist,sind Vitamine und Co kaum noch vorhanden .Dann kommen die vitaminreichen Grasblüten genau richtig Die Esel fressen mit Wonne dann die Blüten.Sie fressen ja instinktiv,woran man erkennt  ,dass der Weidezeitraum der richtige ist..Rohfaser hat das Gras in dem Zeitraum auch schon reichlich.So kann man auch verhindern,dass die Esel bzw deren Leber fett und krank werden.Dann wären gesundheitliche Probleme vorprogrammiert .Im jetztigen Zeitraum (April/Mai), der Wachstumsphase des Grases, ist es sehr proteinreich und verursacht Stoffwechselstörungen und daraus resultierende Krankheiten.Wenn ein Esel schon Leberprobleme hat oder fett ist,ist Hufrehe dann vorprogrammiert.Einem noch gesunden Stoffwechsel können kurzfristig  Proteine nichts anhaben,keine Hufrehe auslösen.Nur bei langfristiger Fütterung von frischem Gras – Proteine im April/Mai.wird der Stoffwechsel stark gestört.Auch hat der späte Weidegang für die Weide Vorteile- bei mir ist es eine normale „Kuhweide“. Seit ich das Gras auswachsen lasse,kommen mehr Disteln,Brennesseln,sogar Himbeer – und Brombeersträucher sind jetzt da..Da die Grassamen  ja nicht alle gefressen werden  , werden noch ausreichend der Weide „zurückgegeben“ und keine Fresslücken entstehen.So schließt sich der Kreislauf .

So wie ich es mache .kann es jeder praktizieren.Egal ob er eine magere Weide oder eine fette Weide hat.Es muß wie in der Eselerziehung nur Geduld und Konsequenz da sein.,die in diesem Fall vom Menschen gefordert ist.Es ist für die Gesundheit von Esel und Pferd..Auf mageren Weiden mit nährstoffarmen Böden machen sich die ungenießbaren Kräuter breit ,auf einer von mir praktizierte Eselweide werden diese durch das Gras verdrängt.

Jetzt noch ein paar Fotos des Monats April

  Sandbad –
Bürsten  –  Legen  —  Wälzen  🙂
Eselkinder
  Schmuseeinheiten – Therapie für gestresste Menschen

Hufpflege –
beim Jüngsten v 1,5Mon ü die älteste Miniaturstute,18J bis zur Eseloma „Peggy“ 28J.
  Möhrenkur – 4 Wo –  – beliebt bei Klein und Groß ,bei Jung u Alt

Sobald das Klebkraut größer ist,gibt es dieses bei den Langohren .Es ist sehr beliebt und entgiftet wunderbar.

 

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