Februar/März 2017

Es wird Zeit für ein paaar Neuigkeiten –

Der Februar war bei den Tieren draußen ohne Besonderheiten,bei den Katzen im Haus mußten wir leider unsere Katze “ Snoopy „gehen “ lassen.Auch Tiere können Krebs bekommen und das war es bei ihm.
Ein Bandscheibenvorfall legte mich dann flach und ich konnte bzw darf momentan nicht so viele Hufkorrekturen machen.So kam es ,das ich einen Hufpfleger holen mußte.Da ich seit 25J die Hufe meiner Esel selber korrigiere und selten Hufgeschwüre,WLD usw habe,bin ich sehr skeptisch .Ich habe ja des öfteren schon Eselhufe gesehen ,die von Hufschmieden,Hufpflegern in Ordnung gehalten wurden und bei fast jedem festgestellt,dass die Hufe zu lang belassen wurden.Für mich ist das „Hufpfleger-freundlich“ und nicht „Besitzer-freundlich“ . „Hufpfleger-freundlich“ bedeutet für mich ,dass die Hufe nach spätestens 7 Wochen erneut korrigiert werden müssen.Das heißt der Hufschmied/pfleger muß alle 6-7 Wochen kommen.Im Jahr sind das ca 8 mal.Ein guter Verdienst bei 30 € pro Tier ! Also ca 240 € im Jahr pro Tier.
Besitzer-freundlich“ heißt für mich, die Hufe so kurz wie möglich zu korrigieren,so dass eine Wiederholung erst nach ca 10 -12 Wochen notwendig ist.Somit sind es ungefähr die Hälfte der Kosten.!
Ich mache es schon so seit ich die Hufe selber korrigiere,also ca 25 J und habe beste Erfahrung damit gemacht. Esel haben nun mal sehr kleine Hufe und wenn die Zehe zu lang belassen wird ,ist auch die Weiße Linie trotz Korrektur noch zu breit.Der Huf hat dann auch keinen richtigen Abrieb und Schmutz oder Steinchen können schon gleich nach der Korrektur durch den Hufschmied wieder in die noch zu breite Weiße Linie eindringen.Hufabzess,WLD sind  vorprogrammiert.
Nun denn,so war es auch bei den Hufen,die ich dann von einem Hufpfleger korrigieren ließ.Der Hufpfleger war schon erstaunt,wie er hörte,wie lange die Hufe nicht korrigiert worden waren.Da nur erst bei 2en die Hufe gemacht wurden,hatte ich bzw er auch den Vergleich der anderen Eselhufe im gleichen Stall .Diese waren nicht sehr viel länger,obwohl auch bei den anderen Eselhufen der Zeitraum schon mehr wie 7 Wochen betrug.Ich werde versuchen,die Korrektur wieder selber zu machen,ansonsten muß ich eben noch einmal eingehend mit dem Hufpfleger reden.

Anfang April ziehen dann 3 meiner süßen Langohren in ihr neues Zuhause in der Schweiz um.Die neuen Besitzer freuen sich sehr.
Hier wird sich einiges dann ändern.Auch bei den Hengsten muß ich reduzieren.Inzwischen komme ich damit zurecht.Zu Anfang des Jahres war es für mich ein unerträglicher Gedanke,nicht mehr alle meine geliebten Langohren um mich zu haben.Es ist aber besser für die Eselchen,gesund und munter umzuziehen,bevor ich ihnen nicht mehr gerecht werde und sie womöglich leiden.

Jetzt freue ich mich erst einmal auf die bald kommenden Fohlen.Hier ein paar Fotos von den Müttern mit Babybauch. Erstes Bild vom letzten Jahr mit normaler Figur,

2.Bild spricht für sich  🙂