Mai 2013

Endlich finde ich ein wenig Zeit,um aus den vergangenen Monaten auf der Eselfarm zu berichten.       Der Winter verlief relativ ruhig. Ich war froh,nicht so viel Schnee zu haben.Die Miniesel haben die Kälte gut verkraftet , bei den Normaleseln und den Kühen gab es hin und wieder schon Probleme – dort gibt es ja auch alte bzw ältere Tiere .Da war meine 15jährige Highlandkuh , die 2x fest lag. Einmal bekam ich sie ohne Hilfsmittel  wieder auf die Füße , beim 2.Mal mußte ich sie mit dem Trecker hochziehen. Sie hat einen lahmen Hinterfuß und dieser saugte sich beide Male bei Matsche fest. Aber den Rest des Winters war alles klar mit ihr.Leider kann ich das nicht von meiner 17jährigen Zebukuh „Bambi“ sagen. Ich mußte sie „gehen“ lassen. Es schönes Highlight war die Geburt im Januar von „Shakira“. Knappe 50cm ,aber fit. Die kleine quirlige Maus passt super in meine Minieselherde. Auch wenn ich oft schon Mittags kaputt war , bei ihrem Anblick dann habe ich mich immer wieder gefreut.            Für Bolonger , meinem Wallach mit der Borreliose , habe ich inzwischen eine neue Behandlung angefangen. Die Schwester einer Bekannten hat mit der Weberkarde ,eine Distelart , die Borrelien erfolgreich  behandelt.Wenn es beim Menschen wirkt,warum nicht auch beim Tier. ( u Gesundheit – Borreliose näheres mit Link ) Somit mache ich jetzt eine Behandlung mit einer Kardelösung,die über einige Monate dauert. Inzwischen hat Bolonger noch Pilz und Haarlinge gehabt, ist aber ansonsten recht glücklich bei seinen Damen. Bedingt war es  wohl durch den sehr langen Winter. Dadurch hat auch der große Wallach Pilz bekommen. Beide bekamen eine Impfung – bei Bolonger hat es angeschlagen, bei Jack nicht. Darauf hin habe ich ihn homöopathisch behandelt,habe ihn geschoren und mehrfach mit Imaverol gewaschen. Zusätzlich bekam er Luzerne gefüttert ,weil es reich an Vitaminen und Mineralien ist und so das Immunsystem sehr gut stärkt und unterstützt. Nach der homöopathischen Behandlung fing er an jeder Körperstelle an zu „blühen“. Jetzt nach ca 3 – 4 Wochen haben wir den Pilz unter Kontrolle, das Fell wächst wieder gut nach. (weitere Info  u Gesundheit – Pilzerkrankung ).

So zwischendurch mit ca 5 Wochen Verspätung bekam CTA Midnight ihr Fohlen .  Allen Vermutungen zum Trotz ist es ein Stutfohlen geworden – RST Marena . Sehr zur Freude ihrer neuen Besitzer – somit konnten beide schon zu Pfingsten umziehen.
Leider war Pfingsten und die darauf folgende Woche für mich nicht so schön – ich mußte  meine 1. englisch/deutsche Zuchtstute ,geboren 1991,RST Fenjala ,einschläfern lassen. Durch Umstände , auf die ich keinen Einfluß hatte, starb sie nach einer Hyperlipämie..
Bei mir liegen Tod und Geburt  in diesem Jahr sehr eng zusammen – Samstag starb Fenjala und in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde Hauenstein´s Witchys Fohlen,ein süßes graues Stutfohlen mit Namen RST Yasmin ,geboren.Termingerecht und ohne Probleme bei Mutter und Kind.

Am 2.Lebenstag von Yasim  ist Gras schon interessant..

Am 2.Lebenstag von Yasim ist Gras schon interessant..

Ab Donnerstag wurden dann RST Yanosh und Markley´s Black Smoke als Wallache abgeholt, um in Zukunft Demenskranken in Bonn  Freude bereiten.   Doch bevor ich die beiden verladen konnte, erlebte ich noch eine positive Überraschung – RST Sweet Cream ,mein  Ivory/Asinarastütchen, hatte in den frühen Morgenstunden ihr erstes Fohlen geboren. Ein wirklich sehr kleines (51,5 cm) Hengstfohlen,RST Yogi.

 Am Tag nach der Geburt .RST Yogi ist müde.

Am Tag nach der Geburt .RST Yogi ist müde.

Mutter und Fohlen wohlauf. Die Überraschung war ihr geglückt.Durch ihre Ruhe hatten die anderen es auch gar nicht so mit bekommen- Ein neues Herdenmitglied ! Ok, ,jeder roch einmal an ihm und alle waren sich einig – super gelaufen.

Da es hier wochenlang sehr kalt (2 – 10/12 Grad) war ,es regnete,stürmte und alles unter Wasser stand,zu dem sich die Ereignisse bei mir häuften, muß ich jetzt sehen,das ich   die Weide fertig bekomme , so dass dann die Kühe raus kommen und danach alle Esel auch. Erst jetzt ist das Gras Esel-gerecht gewachsen.Durch die Kälte ,den Regen und keine Sonne ist jetzt alles mindestens 14 Tage später.  So bald aber die Sonne scheint ,saugt der Moorboden die noch vorhandene Nässe  wie einen Schwamm auf und es sackt  dann recht schnell ab.
Ein Problem habe ich – ein Tag hat nur 12 Std , ich bräuchte aber mindestens  20 Std pro Tag !  :o(     Aber uns ist ja bekannt – In der Ruhe liegt die Kraft.

Kleine Anmerkung
Es gibt einige Ergänzungen bei einigen Gesundheitsthemen und einige neue Themen wie zB Anatomie des Esels , Blutwerte etc. Einfach mal schauen……:o)