Eselnews Oktober 2011

Seit diesem Monat, Oktober 2011, werde ich in diesem Blog monatlich die Neuigkeiten, Erfahrungen und Erlebnisse der RoverStar Esel schreiben. Falls es in einem Monat keine nennenswerte Neuigkeiten gibt, werde ich über die „Entstehung der RoverStar Eselfarm berichten. Hier werde ich alle positiven und negativen Erfahrungen schildern, denn bekanntlich lernt man aus den Erfahrungen und so kann man diese auch anderen zu teil werden lassen.

Rückblick auf den Monat September und Ende August

Hier ist schon einiges passiert – Peggy, 21-jährige englische Zuchtstute, bekam Ende August ihr Fohlen. Es ist ein Stutfohlen, RST Pearl, der Vater ist HV Bolonger. Peggy hatte schon seit geraumer Zeit eine Lahmheit am Vorderhuf. Es war der gleiche Huf, an dem vor einem Jahr das Hufbein gebrochen war. Bei der Röntgenaufnahme zeigte sich,dass das Hufbein schief angewachsen ist und sie bei einer normalen Hufstellung Schmerzen hatte. Dadurch, das ich jetzt ein Bild des Hufbeines habe, konnte ich den Huf dem Hufbein anpassen.Einen Tag bevor das Fohlen geboren wurde, lahmte sie dann sehr stark auf dem rechten Hinterhuf. Somit passte es super, das“Pearl“ geboren wurde.RST Pearl Auch hier ließ ich das Bein und den Huf röntgen,wobei eine klare Diagnose nicht ersichtlich war. Ein Hufgeschwür war nicht zu finden, es war eine starke Zerrung einer Beugesehne. Das gesamte Hinterbein war dick geschwollen. Ich machte durchblutungsfördernde Einreibungen und versorgte sie ansonsten homöopathisch (Ruta, Rhus, Traumeel u Silicea) 14 Tage später konnte sie wieder mit ihrem Fohlen in die Herde.

Neues bei den Minieseln – RST Yara , amerik.MinieselRST Yara   und RST Gypsy , Anfang Juli geboren, entwickeln sich prächtig. Inzwischen fressen sie ihr Futter brav aus ihrem eigenen Napf. Beide sind sehr ruhig und schmusig. Sie lassen sich ohne Probleme auf meine Art erziehen. Sie kennen das Führen mit der Hand (ohne Halfter) und reagieren sehr gut auf „Komm mit“ und „Steeeh“. Hufe auskratzen ohne anbinden ist gar kein Problem.Bei RST Lulu RST Lulu , amerik.Miniesel, jetzt 1Jahr alt, habe ich genauso begonnen. Es gibt oder gab bei ihr nie Probleme mit dem aufhalftern, führen oder Hufe auskratzen oder korrigieren. Meiner Ansicht nach ist diese Erziehung die ruhigste und stressfreieste für Mensch und Tier.

Nachtrag zum Monat September

Wenn ich bei meinen Eseln bin,vergesse ich die Zeit und denke absolut nicht ans Datum.So stellte ich jetzt fest,dass der Umbau im Stall der Normalesel ja schon im September war. – Schon seit ca einem 1/2 Jahr plante ich, die beiden Großesel (1,30m,1,35m )  bei den Normaleseln zu integrieren.Das es nicht einfach wird,war mir klar.Jack ist nämlich erst seit 2,5J Wallach und ein Esel vergisst ja nun mal nicht.So auch nicht Jack  sein Hengst-Leben.Aber erst mussten die Stallbedingungen = Platz in dem anderen Stall gegeben sein. Ansonsten würden die Großen  die Kleinen beim Fressen ab drängen.Die Größe des Tieres gehört bei Eseln  zur Dominanz.Deshalb war ein kleiner Umbau notwendig – Mittelwand raus,2 alte Heutröge weg und den Boden mit Lehm auffüllen.Dieser wurde dann fest gestampft und eine Heurundraufe aufgebaut. Das ganze Unternehmen dauerte 1 Nachmittag. Der Stall wirkt jetzt wesentlich größer und freundlicher. Die Normaleselherde war am Nachmittag draußen  und kam  erst zum Abend, wie alles fertig war, rein. Sie zeigten zuerst ein Erstaunen , dann aber siegte die eselige Neugierde. Wie sie dann fest stellten,das in der Mitte dieses komischen „Gestells“ Heu ist, gab es kein zögern mehr – Kopf rein und fressen. Nur Filou, der Jährlingswallach ,war ein wenig skeptischer. Aber da es anderweitig kein Heu, sondern nur Stroh gab,wagte er es auch und steckte seinen Kopf zwischen den Bügeln. Jetzt ist es für den gesamten „eseligen Trupp“ kein „Thema“ mehr.           Heurundraufe Ich  muss jetzt nur noch den richtigen Zeitpunkt finden, um Jack und Mickey zu integrieren.