September 2018

Schon wieder ein Monat vorbei und immer ist es noch warm und trocken.Nach dem 1 Regenschauer im Juli/August haben wir noch einmal 1 Tag lang Landregen gehabt. Es hat aber nicht viel bewirkt,außer das die Blätter an den Bäumen sich wieder etwas aufgerichtet haben und durch die dann folgende Luftfeuchtigkeit etwas mehr Fliegen da waren.Somit konnten meine „Sommergäste“,die Schwalben,ihre letzte Brut versorgen.Das war das Gute für das fröhliche,zwitschernde Volk .Inzwischen kommen sie nur noch sporarisch in den Stall,sie werden jetzt bald wieder von dannen ziehen. Richtig traurig ist es,es ist sehr still ohne sie im Stall. Die Maisfelder sind auch schon abgeerntet und Kraniche ziehen umher auf der Suche nach Futter .Zwischendurch kommt sogar einer von ihnen an meine Kuhtränke..- Das alles ist schon Anfang September.! und nicht wie sonst im Oktober.

Für die Esel ist das Wetter weiterhin super.Die Weide gleicht einer afrikanischen Steppe.       Täglich geht es dann im Gänsemarsch nach Hause.Auch wird immer erst noch ein Sandbad genommen.

Die Stuten bekamen das Weidestück ,was für die Kühe im Winter sein sollte..Eine Woche hatten sie etwas zum knabbern,viele gesunde Disteln,aber inzwischen —- 
               .Die Esel können jetzt von Mittag bis Abend draußen sein,kommen aber gerne zwischendurch rein,um ein paar Happen Stroh oder Heu zu nehmen. Das Futter auf der Weide ist so minimal,so dass ich seit einigen Wochen auch meine beiden Kühe füttern muß. Wenn sie, wie auch die Esel ,jetzt zu stark abnehmen würden,leidet das Immunsystem und Erkrankungen sind im Winter die Folge. Zudem muß ich auch das Heu jetzt „strecken“ ,denn die Ernte war nicht so enorm viel wie im Jahr davor. Dafür ist die Strohernte gut gewesen bzw das Stroh hat eine Qualität ,wie es die Esel lieben.   Die Halme sind nicht so extrem hart,also mit weniger Lingnin ,weil das Getreide durch die extreme Hitze früher reif war. Die Tiere fressen das Stroh wahnsinnig gern ,somit kann ich ohne Probleme die Heurationen damit strecken. Wie ich bemerkt habe,nehmen die Esel das Stroh auch gerne,weil sie zur Zeit auch Eicheln fressen. 🙂  .Diese sind in diesem Jahr 1 Mon früher abgefallen und die Tiere freuen sich. Also gibt es jetzt immer erst eine große Portion  Stroh,auch für die Kühe.Allen schmeckts und bekommt es gut.Sie sind alle voller Energie,was auf den Inhaltsstoffen der Eicheln .zurück zuführen ist. Die Eiche bzw Zweige der Eiche ist allgemein sehr beliebt,eben weil die Esel wissen,was gesund ist.Meine alte Peggy (28J)   frißt sie jetzt schon über 20J ,sie ist weder dick,noch krank davon geworden .Von den Eichenzweigen bzw den Eicheln ist bei mir noch kein Esel krank gewesen.Nur große Mengen wären krank machend. Alten Eseln,die schon unter Zahnverlust leiden,sollte man keine Eicheln geben,da sie diese nicht mehr zerbeissen können.Man könnte sie ihnen zerkleinert anbieten,aber in Maßen..
Dann gab es noch Disteln ,Haselnuß ,Wildrose (Hagebutte),Brennessel und Himbeersträucher – alles immer im Wechsel zur Eigenversorgung.So bleiben sie fit und bekommen noch einige Vitamine und Co extra..               -Disteln
  Haselnuss
    Wildrose

u immer wieder Holz,morsches Holz  

 

Ich habe ja meinem 17jährigen Hengst „Yukon“ wie im letzten Monat erwähnt,einen Zahn ziehen lassen müssen .Ich habe schon seit längerem bei ihm Pickel,Insektenstiche , Ekzem (?) ,auf jeden Fall Hauterscheinungen festgestellt ,die ich zu Anfang auf sein Zahnproblem zurückgeführt habe .Hat ein Esel Zahnprobleme ,kann er die Nahrung ja nicht so „aufschließen“ wie es sein sollte und der Körper bekommt nicht alle Nährstoffe. Aber auch nach der Zahnentfernung wurden die Hauterscheinungen nicht besser und somit ließ ich ein BB machen.Es war soweit alles in Ordnung bis auf – die speziellen Werte der amerik.Miniatur Esel .Es fiel auch meinem TA auf und nach dem wir mit den mir vorliegenden Werten verglichen haben, war an sich alles in Ordnung. Mein TA will noch einmal Laboklin kontaktieren,so dass sie ihre Werte erweitern bzw aktuellisieren,denn es gibt ja schon mehr der kleinen Amerikaner in Deutschland.. Die Hauterscheinungen  sind also geblieben und somit werde ich ihn jetzt mit „Schwefel “ behandeln. Schwefel habe ich schon bei meiner Peggy und ihrer Arthrose im Winter eingesetzt und bin total überzeugt davon. Es war für sie wie ein Jungbrunnen. Man kann es auch homöopathisch ,bekannt als Sulfur,anwenden. Ich werde auf jeden Fall über das Ergebnis berichten .Schwefel muß man,wenn man damit behandelt ,einige Wochen bis Monate geben als Kur.

Inzwischen habe ich dank der Unterstützung meines TA ,Kontakt mit einer Mitarbeiterin von Laboklin.Sie möchte im Herbst oder Frühling in Österreich einen Vortrag über die eseligen Blutwerte vor allem auch über die der amerik.Miniatur Esel halten.Dafür suchte sie jetzt die Daten und somit habe ich die,die mir vorliegen ,zugesand. Genaueres kann ich momentan nicht sagen,es ist also in „Arbeit“.

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August 2018

Auch wenn es mächtig warm war im Juli,haben wir ,die Esel und ich ,das schöne Wetter genossen.Bisher war es ja ein super eselgerechtes Wetter.In dem Zeitraum vom 1.Mai bis Ende Juli hat es 2 x geregnet .Alles in Maßen und nicht in Massen.Die restlichen Wochen waren sonnig und warm ,teilweise bis 38 Grad in der Sonne.Aber die Stimmung bei den Langohren war ohne Einschränkung super .Ihre täglichen Stunden auf der Weide genießen sie wie immer..Nicht nur die Esel waren gut drauf,sondern auch Hunde und Katzen.Nur den Hühnern war es etwas zu warm,sie waren schon am „hecheln“ und bei meinem großen schwarzen Huhn hat dann über Nacht wohl das Herz versagt..Die Katzen,auch wenn sie im Haus leben,bekommen sie ja auch die Wärme mit.Sie lagen irgendwo,wo es ihnen am kühlsten erschien.Unser Oma-Katze,inzwischen 15 J,lebt nachts richtig auf , dann wird ordentlich gefuttert und  am Tage wird fast nur geschlafen.Die Hunde,unsere Wölfchen ,sind ganz normal angefangen ,abzuhaaren.Ich kämme ihnen dann von Zeit zu Zeit einen vollen Eimer Haare ab. Die Schwalben im Stall hatten schon manchmal Probleme,ihren Nachwuchs zu versorgen.Durch die Trockenheit war hier auch sehr wenig fliegendes Ungeziffer. Auch bei den Eseln, weder am Kopf noch an den Beinen (Wadenbeiser) ,keiner hatte  bisher Fliegen oder Probleme ,von Fliegen verursacht. Das Immunsystem scheint bei allen in Ordnung zu sein.Was will man mehr. 🙂  Wenn dann einer betroffen sein sollte ,bekommt er alte Socken mit einer Haftbandage an.

Nach einer kleinen „Dusche“ von oben – die Jungschwalben warten  auch auf eine Fliegenmahlzeit.

Das re Bild ist ein Esel in Afrika,
bei mir sieht es ähnlich auf der
Weide aus.

 

Meine Wölfchen nach dem kämmen; was in monatl Abständen wiederholt werden muß. Ansonsten sehen die beiden aus wie ein Fransenteppich. 🙂

Alle Tiere kommen soweit sehr gut mit der Wärme zurecht.Jedes stellt sich auf seine Art darauf ein.Sogar meine Highland- Kuh liegt jetzt mitten in der Sonne bei 30 Grad u mehr .                                                   Zum Abschluß noch einige Mondbilder- auf dem re Bild sieht man eine halbe Finsternis – ich war leider zu spät. 🙁

Inzwischen wurden Yukons Zähne geraspelt.Leider mußte ein Backenzahn gezogen werden,weil er wahrscheinlich auf etwas sehr Hartem gebissen hatte und der Zahn im Gesamten schief stand. Dort befanden sich schon Futterreste und das Zahnfleisch war schon z Teil zurück gedrängt.Bevor es sich entzündete,wurde er denn gezogen.Er hat es super brav gemacht und 1 Std nach der ganzen Prozedur stand er schon wieder in den Brennesseln und wollte die Giftstoffe der Sedierung etc wieder „loswerden“,seinen Körper entgiften.

Inzwischen hat es immer noch nicht geregnet und meine Weide ist verdörrt,gelbe Halme,aber den Eseln geht es damit sehr gut.Zur Abwechslung gab es denn auch wieder Brennessel,denn die habe ich noch ausreichend.



Auch habe ich wieder einen  Esellebenslauf  fertig gestellt.

 

 

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Juli 2018

Man darf nicht nachdenken,aber die Realität ist – das Jahr ist zur Hälfte um.                     Bei dem schönen Wetter läßt es sich aber leben.So denken auch die Tiere und alles ist gut gelaunt  Alle vom Oldiehahn,der ca 9J alt ist und im letzten Jahr 5 Fuchsangriffe überstanden hat.            bis hin zum,im Moment noch jüngsten Spross der Esel   RS Rich-man  aka Richi .            . So fällt das positive Denken leicht. Auch bei den Schwalben             oder auch Tauben     sind Jungtiere,die ihre ersten Flugrunden über den Hof machen.Die Natur lebt auch auf.        

                           Nachfolgend einige Bilder vom 27.Juni ,dem Siebenschläfertag und folgende Tage..Man sagt ja,so wie am Siebenschläfertag das Wetter ist,bleibt es 7 Wochen so .Bei uns war strahlender Sonnenschein so wie es schon seit Anfang Mai ist.Die Esel haben jetzt eine afrikanische Weide und fühlen sich sichtlich wohl. Was will ich mehr ?  🙂

 

 

     Weitere Neuigkeiten auch unter- Meine Esel und ihre Geschichte

 

 

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Juni 2018

Der Juni begann so schön wie der Mai geendet hat .Strahlende Sonne,azurblauer Himmel,Temperaturen bis 36 Grad im Schatten.Für Norddeutschland eher ungewöhnlich,schnell kann es sich ändern,darum genießen und nicht meckern. Die Esel haben sich angepasst und sehr spät angefangen mit dem Fellwechsel.Warum spät ? . fragt sich der eine oder andere.Ganz einfach – die Esel haben eben ihr besonderes Fell, welches kleine Luftpolster dazwischen bildet .Diese schützen bzw isolieren vor Kälte und vor zu viel Wärme. Scheren wäre also kontraproduktiv. Zu dem schützt das Fell auch vor Insekten.Wärend alle noch im Auslauf ohne Weidezugang waren,habe ich viele frische Äste mit frischem Laub,Klebkraut ,frischen Disteln –             herangeschleppt.Schmeckte allen sehr gut,auch wenn es 30 Grad war.Habe dann nach und nach die Weiden eingezäunt,sind immerhin 3 Gruppen und die Hengste dürfen ja nicht neben den Mädels stehen. Die Kühe durften schon gleich Anfang des Monats aufs gesamte Stück und bezogen sofort wieder ihren speziellen Liegeplatz.Es stehen dort etwas erhöht Holunderbüsche ,das ganze ist weiter im hinteren Bereich der Weide.Sie wissen ganz genau,wo es am besten für sie ist – .Holunder gegen Insekten ,auch Schatten spendend und zu dem weht dort immer ein kleines Lüftchen.Wenn es dort doch zu viel Sonne  ist, kommen sie wieder nach vorne und stehen an ihrem Wasserloch im Schatten. Dann bin ich die Weide nochmals abgelaufen und habe mich nach JKK umgesehen.Wurde fündig und habe es auch gleich entfernt.Meine Esel und Kühe fressen es nicht,weil es seine Ungenießbarkeit durch einen roten Stengel und durch einen „stinkigem“ Geruch signaliesiert.. JKK streut und vermehrt sich,sobald es blüht..Denn dadrüber laufen  auch die Tiere und verteilen so den Samen.Es blüht zwar noch nicht, einige waren durch die Trockenheit sogar schon trocken.Wenn ich jetzt die Esel täglich wieder nach Hause hole,wird mich die Grabforke begleiten.Es ist bestimmt noch mehr JKK da,eben durch die Trockenheit noch klein,aber schon kurz vor dem Blühen.

Am 8. des Monats war es denn endlich soweit – die Hengstgruppen durften auf die Weide .Alles problemlos.           Für die Mädels war der nächste Tag geplant und wurde auch so gemacht.Auch wenn es 36 Grad im Schatten war, waren  die Damen nicht abgeneigt. Hinzu kam ,das einige in Rosse waren .Das war denn auch der Punkt,wo sie ,im Gegensatz zu den Hengstgruppen,die Weide dann erstürmten.                              Die Eselkinder ,Rico ehemals Ritchi   und die 1jährige Ria ,das erste mal ohne Mama ,blieben mit Starlight zurück. Sie waren unsicher und hatten Angst,weil die Kühe auch da waren.   Also bin ich bei brütender Hitze durchs lange Gras (ca 70cm) nach hinten zu den Mädels maschiert und habe sie nach Hause dirigiert .Etwas irritiert folgten sie aber ,Auslauf erst mal wieder zu und mit Litze ein kleines Eck auf der Weide abgetrennt. Dann der 2. Versuch – jetzt klappte es ,Rico blieb bei Mama    ,nur Ria traute sich nicht. Immer wieder ein ängstlicher Blick zu den Kühen und dann schnell zu mir . So habe ich sie langsam mit viel Zureden,teilweise schieben, zum Ausgang des Auslaufs dirigiert.  Sie überlegte dort einen Moment und entschloß sich dann ,zu den anderen zu gehen. 

Die Hitze war weder für meine alte Peggy (28J) noch für die anderen  ein Problem.Sie sind ja geschützt durch ihr Fell.Abends waren aber alle müde.     Die Stuten durften denn am Montag auf die ganze Weide ,jetzt lief wieder alles ruhig ab.  Nach einem Regenschauer war auch die Temperatur wieder im normalen Level.So wagte ich auch noch eine Runde über die Weide.Ein Reh war eingedrungen und hätte bestimmt den Tod gefunden.Es hatte sich im Draht mit dem Hals verfangen.Ich habe es dann befreit,konnte es nur nicht halten.Abends um 21Uhr hat es endlich wieder raus gefunden.Habe dann noch nach JKK gesehen und war total erstaunt – ich fand Pflanzen ohne Blüte,teils schon ohne Blätter – Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal kleine „Erntehelfer“. 🙂  Raupen des Jakobskreuzbär hatten schon ordentlich gefressen. Ich brauche nur noch von einigen die Wurzeln entfernen,denn die werden sie bestimmt nicht fressen. Aber eine Pflanze werde ich lassen,da ich den vorhandenen Raupen  auch   Futter bieten möchte.Die Falter sehen in meinen Augen wunderschön aus. Außerdem ist dies keine Mähwiese und meine Tiere meiden die Pflanze instinktiv. Im trockenen Zustand hat das JKK nicht nicht mehr den bitteren Geschmack,verliert aber nicht an Giftigkeit.                                       
                                             

Und jetzt kann auch ich den Sommer genießen.        🙂

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Mai 2018

Was soll ich sagen – der Wonnemonat Mai hat mit Sonnenschein begonnen und pünklich zum 1. Mai hat auch meine Weide geblüht. Nicht das Gras,o nein,sondern der Löwenzahn . Ein wunderschöner gelber Teppich durchsetzt mit kräftig grünen Flächen Gras. Die gesamte Natur hat jetzt eine wunderschöne kräftige Farbe und zeigt Leben .Alles ist froh,das der Winter vorbei ist und  die Tage mit Sonnenschein und Wärme kommen.Die Bäume haben frische Zweige mit ihrem ersten Laub und Blüten . .                 Kräftige Farben heißt Wachstum und Leben. Überall sieht man jetzt die Blumen und Kräuter blühen ,die Vögel singen wieder ,paaren sich und sorgen für den Fortbestand ihrer Art. Jedes noch so kleine Lebewesen ist jetzt aktiv, weil es für ihn der Sinn des Lebens ist.. Es ist ein schöner Monat,der positives Denken leicht macht  ..  Die Esel haben ihre Instinkte,wir Menschen sollten jetzt mit offenen Augen und Ohren durch die Natur gehen.Der Geruchssinn kommt auch nicht zu kurz.So kann man auch verstehen,wenn die Esel ihre Freude durch springen und laufen anzeigen. Genießt bewußt die Natur !.Alles hat seinen Sinn und es kommt immer alles ,wie es das Schicksal will.
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Endlich ist bei mir auch das Klebkraut soweit – die 1.Runde wurde schon verfüttert.

                         Klebkraut entgiftet den Körper ,was ja nach einem langen und teils recht dunklen Winter angebracht ist.Nur einer brauchte noch nicht entgiften,was er auch selber erkannte – mein kleiner haariger „Richi“ – erst 2-Mon jung und gut mit Muttermilch versorgt.Er roch kurz dran und legte sich dann in die Sonne.

Auf meiner Website sind weitere Bilder von Richi

Da der Mai noch nicht vorbei ist (zum Glück 🙂 ), wir ein Traumwetter haben,gibt es noch ein paar Bilder – die ersten.zeigen Ria beim Halftertraining –

   dann der fragende Blick – „Belohnung? “

Auf einigen Seiten sind auch Erneuerungen und neue Bilder hinzu gekommen.

Da ich nicht jeden Tag Lust aufs Gras pflücken habe,um den eseligen Magen ans Gras zu gewöhnen,wurden jetzt Ende Mai die Hengstgruppen schon mal ca 1 Std angeweidet. Kleine Ecken,wo schon riesig hohes Gras etc steht .In ca 2 Wochen geht es dann auf die gesamte Weide. Auch davon ein paar Bilder –

Die Weide steht in der Blüte und die Stutengruppe noch am Stall. Die „Damen“ haben nicht mitbekommen,das die beiden „Herrengrüppchen“ schon Gras haben. Bei den Stuten  ging es dann mit der Hufkorrektur weiter und am Anschluß gab es dann noch viel Klebkraut.So waren sie auch sehr zufrieden.

Nachdem ich die Hufe der einen Stute fertig hatte,standen die nächsten 2 schon da und wollten es auch.Verstehe absolut nicht,wie man Probleme bei den Eseln und deren Hufbearbeitung hat. 🙂

Jetzt Ende Mai haben wir schon fast 4 Wochen Sonnenschein,viel Sonnenschein,viel Wärme bis zu 34 Grad.Die Schwalben,die auch erst am Maianfang anfingen mit der Brut,haben die ersten Jungtiere.  Meine Stuten durften auch schon mal ein Eckchen Gras haben,aber immer so,das sie jederzeit in den Stall können.Eine Stunde hielten sie es draußen aus und dann war genug der Hitze und Fliegenplage .Sie verschwanden dann instinktiv von allein in den Stall. Es wäre Tierquälerei,wenn ich ihnen den Zugang zum Stall bei großer Hitze verwehren würde.Der Stall ist für sie wie eine Zuflucht,er ist dunkel und ins Dunkle kommen weniger bis gar keine Fliegen. Im Stall ist es meist auch wesentlich kühler,das kann kein Baumschatten bieten..Esel sind nachaktive Tiere,das hören wir fast jede Nacht .Dann wird rumgerannt und gerangelt.Bei den Stuten  sind es dann die Rossespiele und die Hengste „machen“ die Fohlen .:-)

Wärend die Stuten das Graseck kurz machten,mußten die Hengstgruppe Yukon auf gutem Abstand zusehen. 🙂
Ende nächster Woche ist schätzungsweise die Weide soweit,dann dürfen sie endlich ins Gras.

April 2018

In diesem Monat ist an sich nicht viel Neues passiert,nur Arbeiten die in jedem Jahr im Frühling anfallen..Über das Wetter braucht man nicht zu diskutieren,schon gar nicht über das Aprilwetter.Ändern können wir es so wie so nicht.Es kommt wie es kommen soll..Zu Anfang war ja noch einiges an Regen und nach einiger Zeit kam doch der Frühling mit Sonnenschein.Die Schwalben kamen zurück .Es sind aber in diesem Jahr nicht so viele,vielleicht durch die Kälte ? Wer weiß es. Yamka wurde Reise-fertig gemacht. Ihre Abholung verlief ohne Probleme .Ihre neue Besitzerin war ganz begeistert von Yamka.Ich konnte sie schwer “ loslassen“,weil sie mit mir 3,5 Mon Ruby therapiert hat und nach Rubys Tod sehr getrauert hat.Sie stand oft am Ausgang des Stalles und hat leise gerufen .Es ging mir durch und durch. Esel haben sehr starke Bindungen zu ihren eseligen Freunden..Das wurde mir wieder vor Augen geführt. .Ich hoffe bzw weiß inzwischen – Yamka hat ein schönes neues Zuhause in einer Herde von 9 Eseln. Sie hat schon nach 14 Tagen eine leichte Freundschaft geschlossen und das ist gut so.

Ich konnte kurzfristig vor dem nächsten Regen die Weide schleppen.                   Marie und Seven,meine beiden Kühe ,müssen momentan eben mit einem kleinen Eck der Weide auskommen. Sie waren den ganzen Winter „Alleinherrscher“ der ganzen Weide.      Ich jedenfalls habe meinen „Erdarbeitern“,den Maulwürfen,klar gemacht,das sie sich zusammenreissen und mit weniger Haufen zurecht kommen müssen. Fürs Ökosystem sind Maulwürfe auf jeden Fall schon wichtig. 

. Ein paar Tage nach dem ich 3 Std die Weide abgeschleppt hatte, setzte wieder großer Regen ein.Gerade mal eben Glück gehabt,die Weide war dann wieder überschwemmt.Aber nach Regen folgt bekanntlich Sonnenschein,so war es auch jetzt.  .In diesem Jahr wurde auch wieder gedüngt..Alle 2 Jahre ist es notwendig,um dem Boden die Grundnährstoffe zu geben,weil sie sonst vermoost und die Kräuter wie Ampfer,JKK,Johanneskraut sich ausbreiten. Sonne und Wärme wie im Sommer folgten und das Gras wächst und gedeiht .Da ich eh erst im Juni (Mitte ca) bei Grasblüte die Esel auf die Weide lasse,hat das Gras Zeit zum Wachsen.
– So sah es im vorigen Jahr aus.-

Das Gras ist ab ca Mitte Juni  „Esel-gerecht“. In dem Zeitraum ,Mitte bis Ende Juni bzw Mitte bis Ende der Grasblüte,sollte auch das Heu für die Langohren gemacht werden..Da das Heu vom letzten Jahr  jetzt schon fast 1Jahr alt ist,sind Vitamine und Co kaum noch vorhanden .Dann kommen die vitaminreichen Grasblüten genau richtig Die Esel fressen mit Wonne dann die Blüten.Sie fressen ja instinktiv,woran man erkennt  ,dass der Weidezeitraum der richtige ist..Rohfaser hat das Gras in dem Zeitraum auch schon reichlich.So kann man auch verhindern,dass die Esel bzw deren Leber fett und krank werden.Dann wären gesundheitliche Probleme vorprogrammiert .Im jetztigen Zeitraum (April/Mai), der Wachstumsphase des Grases, ist es sehr proteinreich und verursacht Stoffwechselstörungen und daraus resultierende Krankheiten.Wenn ein Esel schon Leberprobleme hat oder fett ist,ist Hufrehe dann vorprogrammiert.Einem noch gesunden Stoffwechsel können kurzfristig  Proteine nichts anhaben,keine Hufrehe auslösen.Nur bei langfristiger Fütterung von frischem Gras – Proteine im April/Mai.wird der Stoffwechsel stark gestört.Auch hat der späte Weidegang für die Weide Vorteile- bei mir ist es eine normale „Kuhweide“. Seit ich das Gras auswachsen lasse,kommen mehr Disteln,Brennesseln,sogar Himbeer – und Brombeersträucher sind jetzt da..Da die Grassamen  ja nicht alle gefressen werden  , werden noch ausreichend der Weide „zurückgegeben“ und keine Fresslücken entstehen.So schließt sich der Kreislauf .

So wie ich es mache .kann es jeder praktizieren.Egal ob er eine magere Weide oder eine fette Weide hat.Es muß wie in der Eselerziehung nur Geduld und Konsequenz da sein.,die in diesem Fall vom Menschen gefordert ist.Es ist für die Gesundheit von Esel und Pferd..Auf mageren Weiden mit nährstoffarmen Böden machen sich die ungenießbaren Kräuter breit ,auf einer von mir praktizierte Eselweide werden diese durch das Gras verdrängt.

Jetzt noch ein paar Fotos des Monats April

  Sandbad –
Bürsten  –  Legen  —  Wälzen  🙂
Eselkinder
  Schmuseeinheiten – Therapie für gestresste Menschen

Hufpflege –
beim Jüngsten v 1,5Mon ü die älteste Miniaturstute,18J bis zur Eseloma „Peggy“ 28J.
  Möhrenkur – 4 Wo –  – beliebt bei Klein und Groß ,bei Jung u Alt

Sobald das Klebkraut größer ist,gibt es dieses bei den Langohren .Es ist sehr beliebt und entgiftet wunderbar.

 

März 2018

 

Vom Monat März sind schon über 20 Tage vergangen ,dabei hat man es selber gar nicht richtig gemerkt.Eisige Kälte von minus 10/12 Grad Ende Februar/Anfang März,eisiger Ostwind und eine 3 wöchige Grippe ließ mich die Zeit kaum wahrnehmen.Die Esel waren viel im Stall und waren am fressen und waren glücklich,wenn sie von mir ein Händchen gequetschte Gerste für die innere Heizung bekommen haben.

Saphir hatte ja am 7.März Geburtsterin und ich war schon immer auf der Hut und habe ihre Mutterbänder täglich kontrolliert.Ja,und am 1.3. lag der kleine „Ritschi“ am frühen Nachmittag im Stall.Draußen minus 12 Grad und vor mir – ein platschnasses frischbeborenes Folen.Der Abfohlstall war dick eingestreut,der Kleine kam unter die Rotlichtlampe,nach dem er trocken gerieben war.Dann gab es für Mutter und Sohn eine Decke und ordentlich Futter. Saphir kümmerte sich gut,aber sie zitterte von der doch großen Anstrengung und auch Kälte.Der Ostwind machte es uns schwer. Aber beide waren fit.Die nächsten Tage ,die immer noch so kalt waren,waren noch schwierig,weil Saphir nicht allein sein wollte.Aber beide sind jetzt in der Herde und fühlen sich „sauwohl“. Bis das 2.Fohlen in ein paar Monaten kommt,muß „Ritschi“ sich erst mit Mama Saphir und meinem Wooly Eselchen „Ria“ abfinden.Er ist aber ganz „Herr der Lage“ und versucht „Ria“ jetzt schon anzumachen. Im Moment sind die beiden Jährlingsmädels ,Yamka und Ria noch stark auf die Mamas fixiert ,spielen schon mal untereinander.Es wird sich im nächsten Monat wohl ändern,weil Yamka dann in ihr neues Zuhause zieht und die Mama von Ria  zu Razzle umzieht.

    

Wie es denn zwischendurch mal „wärmer“ wurde und wir dann auch mehr Sonne hatten,fanden es alle super..Es wurde richtig gedrängelt.Die Esel lebten auf – die ersten „Frühlingsgefühle“ machten sich bemerkbar.Jetzt wurde auch wieder an den Zweigen geknabbert und gespielt..

 

     “ Ria“ hat ihr Osterei schon gefunden –

 „Wow, was ist das ???? –  Juchu ,der Osterhase war da ! “

Allen Eselfreunden

Frohe Ostern      

 

Februar 2018

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Der 1.Monat im Jahr ist vorbei.Wenn ich zurückblicke,sehe ich nur Regen,Sturm,Wasser und nebeliges ,trübes Wetter.Die Sonnenstunden sind an einer Hand zu zählen .Bei den Eseln sieht man auch die Wirkung des Wetters.Jetzt wo das Heu  über ein halbes Jahr alt ist, merkt man,auch , das die Langohren einige extra Mineralien benötigen.Wenn sie nichts zusätzlich bekämen, kann man bei der dusteren Wetterlage davon ausgehen,das sich Milben und Co,   – Pilzerkrankungen und Koliken einstellen.

Es gab ja einige traurige Ereignisse im Januar – von „Dawn“ und ihrer Totgeburt hatte ich ja schon im Januar berichtet .Zum Glück hat sie sich super erholt und ist wieder ganz fit. Ansonsten hat meine kleine „Ruby“ mich über insgesamt 3 Mon auf Trab gehalten. Ich habe es sehr gerne gemacht,da ich die Hoffnung auf Besserung nicht aufgab. Das Ende war aber vorprogammiert,was Ruby mir dann in ihrer letzten Woche zu erkennen gab..

Its time to say Good Bye                                                                         

Herzschaden bei Eselfohlen durch zu frühes Entwöhnen von der Mutter
Außergewöhnliches ist bei mir passiert.Für Eselzüchter wichtig zu wissen. –
Mein Eselfohlen wurde normal geboren und zeigte in den ersten 5,5 Mon ein normales Verhalten.Sie wurde entwöhnt,die Mutter verkauft . Erst einige Wochen nach der Entwöhnung zeigte sie auffälliges Verhalten wie Schmerzen ,Fieber und Kreislaufschwäche. Sie wurde durch tierärztliche Behandlung kurzfristig stabilisiert ,aber zeigte dann Störungen am Herzen. Diese wurden durch EKG und Herz-Ultraschall (Doppler-Ultraschalls )untersucht.Das Ergebnis – fortgeschrittene AV-Blöcke II. Grades – AV-Block III. Grades, pathologische Bradyarrhythmie mit Ruheherzfrequenz von 22/min. Eine Erkrankung des Herzens,wo es keine Therapie für gibt,da sie so gut wie nicht bekannt ist .Bei dieser Herzerkrankung setzt der Herzschlag aus und der Esel fällt um, sobald der Blutdruck sich verändert . Die einzige wirkliche Behandlung besteht dadrin,dem Fohlen einen Herzschrittmacher einsetzen zu lassen. Diese Erkrankung wurde nicht vererbt (Gentest ),außerdem hätte sie dann auch schon vorher Symptome gezeigt. Es entstand durch den Stress des Entwöhnens,der fehlenden Muttermilch und in deren Folge entstandenen Nährstoffinbalancen. Ein Herzschaden ist nicht mehr rückgängig zu machen.

Auf dieser Seite die Kurzfassung,um jedem klar zu machen,dass das Entwöhnen allgemein Stress für die Fohlen bedeutet und sie das Futter noch nicht ausreichend umsetzen können.Mit 8 Monaten ist es der früheste Termin.Der Darm kann dann auch erst außer Milch festes Futter wie Heu ,Stroh und zB Fohlenfutter ganz auswerten.Man kann ja ohne Probleme die Stutfohlen 10/12 Mon bei der Mutter lassen,auch wenn diese wieder tragend ist.Sie entwöhnt es dann rechtzeitig,sowie sie es auch in freier Natur machen würde.

Hier dann noch ausführlich „Rubys Tagebuch“ 

Bei einigen Themen ist auch ein Update gemacht worden – Eselskelett… – ,Augen 

Noch im düsteren Januar 2018

 

 

 

Anfang Februar ging die Sonne am Abend glühend rot unter,da wußte ich,es kommen schöne Tage.

 

 

 

Die Esel waren begeistert und nahmen alle ausgiebig ein Sonnenbad.

Weitere Updates folgen

Januar 2018

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Das neue Jahr ist nun da und schon ist einiges auf der RoverStar Eselfarm passiert.

2017 ging feucht zu Ende,d.h. es regnete,regnete und ein Sturm jagte den anderen.Die Esel konnten und wollten nicht raus.Ich fand gerade mal eine „Lücke“ am Tag,so dass ich meine Ruby etwas rauslassen konnte. Auf jeden Fall wollten Yamka und Ruby nicht lange raus – der Boden nass,die Luft feucht und absolut kein Sonnenstrahl. Wie soll denn dabei ein Eselchen gesund werden !?
Aber zu ihrer Herz- Krankheit ist hier mehr zu finden.
Silvester kam auch mit Regen,so dass die Nachbars Kinder nicht lange ihre Knaller losließen.Um ca 21 Uhr war dort Schluß. Gut so,an dieser Stelle war ich froh über den Regen.Um Mitternacht war es leider gerade trocken und unsere anderen Nachbarn meinten,das neue Jahr „laut begrüßen“ zu müssen.Silvesterknaller so laut,als wenn einer neben dem Stall steht und schießt! .Die Esel haben sich mächtig erschrocken und reagierten zum einen mit versuchter Flucht,zum anderen mit Durchfall oder einfach stehen und erstarren mit Zittern.Zum Glück fing es bald wieder an zu regnen und nach 3 seehr lauten Böllern war Schluß.Es reichte aber schon, um meine Altstute zum Lahmen zu bringen und meiner Ruby bescherte es eine zusätzliche Herzattacke  . Super  🙁 .Ja und das eigentliche Schlimme kam dann eine Woche später. Meine kleine „Dawn“ hatte normalerweise am 11.01 . Abfohltermin.Ich freute mich sehr drauf.Ein Lichtblick in dieser Jahreszeit.Es kam anders – am Freitag ,05.01.,ging es mit der Geburt bei „Dawn“ los.Wie ich sie entdeckte,hing ein Stück Fruchtblase raus und  sah nicht nach einer normalen Geburt aus. Kaputte Fruchtblase = Fohlen tot!  .Mit 4 Leuten ,2 TÄ ,mein Sohn und ich haben wir dann das Fohlen raus gezogen.Es war nicht einfach,da die Geburtswege noch nicht geweitet waren,das Fohlen noch nicht in der Geburts-Endlage war.Jetzt hoffe ich,das bei ihr innerlich alles gut verläuft.Eine Kolik ist schon eine Folge dessen.Ich hoffe,das es dabei bleibt. Offensichtlich war das Fohlen bei dem Silvesterschock gestorben.Ich habe schon ein Fohlen im 9.Mon der Trächtigkeit ,durch einen sehr großen Schreck verloren.Wenn eine tragende Stute sich stark erschrickt ,kann man nach ein paar Tagen mit einem toten Fohlen rechnen.Es kann in jedem Trächtigkeitsmonat geschehen. So langsam beginne ich den  Winter zu hassen.

Dezember 2017

Allen Langohrfreunden und denen,die die Esel lieben, wünsche ich

mit Ruby zusammen – Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

     Ruby bittet jeden,ihr  Tagebuch  zu lesen und hofft auf viele guten Genesungswünsche.