Mai 2018

Was soll ich sagen – der Wonnemonat Mai hat mit Sonnenschein begonnen und pünklich zum 1. Mai hat auch meine Weide geblüht. Nicht das Gras,o nein,sondern der Löwenzahn . Ein wunderschöner gelber Teppich durchsetzt mit kräftig grünen Flächen Gras. Die gesamte Natur hat jetzt eine wunderschöne kräftige Farbe und zeigt Leben .Alles ist froh,das der Winter vorbei ist und  die Tage mit Sonnenschein und Wärme kommen.Die Bäume haben frische Zweige mit ihrem ersten Laub und Blüten . .                 Kräftige Farben heißt Wachstum und Leben. Überall sieht man jetzt die Blumen und Kräuter blühen ,die Vögel singen wieder ,paaren sich und sorgen für den Fortbestand ihrer Art. Jedes noch so kleine Lebewesen ist jetzt aktiv, weil es für ihn der Sinn des Lebens ist.. Es ist ein schöner Monat,der positives Denken leicht macht  ..  Die Esel haben ihre Instinkte,wir Menschen sollten jetzt mit offenen Augen und Ohren durch die Natur gehen.Der Geruchssinn kommt auch nicht zu kurz.So kann man auch verstehen,wenn die Esel ihre Freude durch springen und laufen anzeigen. Genießt bewußt die Natur !.Alles hat seinen Sinn und es kommt immer alles ,wie es das Schicksal will.
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Endlich ist bei mir auch das Klebkraut soweit – die 1.Runde wurde schon verfüttert.

                         Klebkraut entgiftet den Körper ,was ja nach einem langen und teils recht dunklen Winter angebracht ist.Nur einer brauchte noch nicht entgiften,was er auch selber erkannte – mein kleiner haariger „Richi“ – erst 2-Mon jung und gut mit Muttermilch versorgt.Er roch kurz dran und legte sich dann in die Sonne.

Auf meiner Website sind weitere Bilder von Richi

Da der Mai noch nicht vorbei ist (zum Glück 🙂 ), wir ein Traumwetter haben,gibt es noch ein paar Bilder – die ersten.zeigen Ria beim Halftertraining –

   dann der fragende Blick – „Belohnung? “

Auf einigen Seiten sind auch Erneuerungen und neue Bilder hinzu gekommen.

Da ich nicht jeden Tag Lust aufs Gras pflücken habe,um den eseligen Magen ans Gras zu gewöhnen,wurden jetzt Ende Mai die Hengstgruppen schon mal ca 1 Std angeweidet. Kleine Ecken,wo schon riesig hohes Gras etc steht .In ca 2 Wochen geht es dann auf die gesamte Weide. Auch davon ein paar Bilder –

Die Weide steht in der Blüte und die Stutengruppe noch am Stall. Die „Damen“ haben nicht mitbekommen,das die beiden „Herrengrüppchen“ schon Gras haben. Bei den Stuten  ging es dann mit der Hufkorrektur weiter und am Anschluß gab es dann noch viel Klebkraut.So waren sie auch sehr zufrieden.

Nachdem ich die Hufe der einen Stute fertig hatte,standen die nächsten 2 schon da und wollten es auch.Verstehe absolut nicht,wie man Probleme bei den Eseln und deren Hufbearbeitung hat. 🙂

April 2018

In diesem Monat ist an sich nicht viel Neues passiert,nur Arbeiten die in jedem Jahr im Frühling anfallen..Über das Wetter braucht man nicht zu diskutieren,schon gar nicht über das Aprilwetter.Ändern können wir es so wie so nicht.Es kommt wie es kommen soll..Zu Anfang war ja noch einiges an Regen und nach einiger Zeit kam doch der Frühling mit Sonnenschein.Die Schwalben kamen zurück .Es sind aber in diesem Jahr nicht so viele,vielleicht durch die Kälte ? Wer weiß es. Yamka wurde Reise-fertig gemacht. Ihre Abholung verlief ohne Probleme .Ihre neue Besitzerin war ganz begeistert von Yamka.Ich konnte sie schwer “ loslassen“,weil sie mit mir 3,5 Mon Ruby therapiert hat und nach Rubys Tod sehr getrauert hat.Sie stand oft am Ausgang des Stalles und hat leise gerufen .Es ging mir durch und durch. Esel haben sehr starke Bindungen zu ihren eseligen Freunden..Das wurde mir wieder vor Augen geführt. .Ich hoffe bzw weiß inzwischen – Yamka hat ein schönes neues Zuhause in einer Herde von 9 Eseln. Sie hat schon nach 14 Tagen eine leichte Freundschaft geschlossen und das ist gut so.

Ich konnte kurzfristig vor dem nächsten Regen die Weide schleppen.                   Marie und Seven,meine beiden Kühe ,müssen momentan eben mit einem kleinen Eck der Weide auskommen. Sie waren den ganzen Winter „Alleinherrscher“ der ganzen Weide.      Ich jedenfalls habe meinen „Erdarbeitern“,den Maulwürfen,klar gemacht,das sie sich zusammenreissen und mit weniger Haufen zurecht kommen müssen. Fürs Ökosystem sind Maulwürfe auf jeden Fall schon wichtig. 

. Ein paar Tage nach dem ich 3 Std die Weide abgeschleppt hatte, setzte wieder großer Regen ein.Gerade mal eben Glück gehabt,die Weide war dann wieder überschwemmt.Aber nach Regen folgt bekanntlich Sonnenschein,so war es auch jetzt.  .In diesem Jahr wurde auch wieder gedüngt..Alle 2 Jahre ist es notwendig,um dem Boden die Grundnährstoffe zu geben,weil sie sonst vermoost und die Kräuter wie Ampfer,JKK,Johanneskraut sich ausbreiten. Sonne und Wärme wie im Sommer folgten und das Gras wächst und gedeiht .Da ich eh erst im Juni (Mitte ca) bei Grasblüte die Esel auf die Weide lasse,hat das Gras Zeit zum Wachsen.
– So sah es im vorigen Jahr aus.-

Das Gras ist ab ca Mitte Juni  „Esel-gerecht“. In dem Zeitraum ,Mitte bis Ende Juni bzw Mitte bis Ende der Grasblüte,sollte auch das Heu für die Langohren gemacht werden..Da das Heu vom letzten Jahr  jetzt schon fast 1Jahr alt ist,sind Vitamine und Co kaum noch vorhanden .Dann kommen die vitaminreichen Grasblüten genau richtig Die Esel fressen mit Wonne dann die Blüten.Sie fressen ja instinktiv,woran man erkennt  ,dass der Weidezeitraum der richtige ist..Rohfaser hat das Gras in dem Zeitraum auch schon reichlich.So kann man auch verhindern,dass die Esel bzw deren Leber fett und krank werden.Dann wären gesundheitliche Probleme vorprogrammiert .Im jetztigen Zeitraum (April/Mai), der Wachstumsphase des Grases, ist es sehr proteinreich und verursacht Stoffwechselstörungen und daraus resultierende Krankheiten.Wenn ein Esel schon Leberprobleme hat oder fett ist,ist Hufrehe dann vorprogrammiert.Einem noch gesunden Stoffwechsel können kurzfristig  Proteine nichts anhaben,keine Hufrehe auslösen.Nur bei langfristiger Fütterung von frischem Gras – Proteine im April/Mai.wird der Stoffwechsel stark gestört.Auch hat der späte Weidegang für die Weide Vorteile- bei mir ist es eine normale „Kuhweide“. Seit ich das Gras auswachsen lasse,kommen mehr Disteln,Brennesseln,sogar Himbeer – und Brombeersträucher sind jetzt da..Da die Grassamen  ja nicht alle gefressen werden  , werden noch ausreichend der Weide „zurückgegeben“ und keine Fresslücken entstehen.So schließt sich der Kreislauf .

So wie ich es mache .kann es jeder praktizieren.Egal ob er eine magere Weide oder eine fette Weide hat.Es muß wie in der Eselerziehung nur Geduld und Konsequenz da sein.,die in diesem Fall vom Menschen gefordert ist.Es ist für die Gesundheit von Esel und Pferd..Auf mageren Weiden mit nährstoffarmen Böden machen sich die ungenießbaren Kräuter breit ,auf einer von mir praktizierte Eselweide werden diese durch das Gras verdrängt.

Jetzt noch ein paar Fotos des Monats April

  Sandbad –
Bürsten  –  Legen  —  Wälzen  🙂
Eselkinder
  Schmuseeinheiten – Therapie für gestresste Menschen

Hufpflege –
beim Jüngsten v 1,5Mon ü die älteste Miniaturstute,18J bis zur Eseloma „Peggy“ 28J.
  Möhrenkur – 4 Wo –  – beliebt bei Klein und Groß ,bei Jung u Alt

Sobald das Klebkraut größer ist,gibt es dieses bei den Langohren .Es ist sehr beliebt und entgiftet wunderbar.

 

März 2018

 

Vom Monat März sind schon über 20 Tage vergangen ,dabei hat man es selber gar nicht richtig gemerkt.Eisige Kälte von minus 10/12 Grad Ende Februar/Anfang März,eisiger Ostwind und eine 3 wöchige Grippe ließ mich die Zeit kaum wahrnehmen.Die Esel waren viel im Stall und waren am fressen und waren glücklich,wenn sie von mir ein Händchen gequetschte Gerste für die innere Heizung bekommen haben.

Saphir hatte ja am 7.März Geburtsterin und ich war schon immer auf der Hut und habe ihre Mutterbänder täglich kontrolliert.Ja,und am 1.3. lag der kleine „Ritschi“ am frühen Nachmittag im Stall.Draußen minus 12 Grad und vor mir – ein platschnasses frischbeborenes Folen.Der Abfohlstall war dick eingestreut,der Kleine kam unter die Rotlichtlampe,nach dem er trocken gerieben war.Dann gab es für Mutter und Sohn eine Decke und ordentlich Futter. Saphir kümmerte sich gut,aber sie zitterte von der doch großen Anstrengung und auch Kälte.Der Ostwind machte es uns schwer. Aber beide waren fit.Die nächsten Tage ,die immer noch so kalt waren,waren noch schwierig,weil Saphir nicht allein sein wollte.Aber beide sind jetzt in der Herde und fühlen sich „sauwohl“. Bis das 2.Fohlen in ein paar Monaten kommt,muß „Ritschi“ sich erst mit Mama Saphir und meinem Wooly Eselchen „Ria“ abfinden.Er ist aber ganz „Herr der Lage“ und versucht „Ria“ jetzt schon anzumachen. Im Moment sind die beiden Jährlingsmädels ,Yamka und Ria noch stark auf die Mamas fixiert ,spielen schon mal untereinander.Es wird sich im nächsten Monat wohl ändern,weil Yamka dann in ihr neues Zuhause zieht und die Mama von Ria  zu Razzle umzieht.

    

Wie es denn zwischendurch mal „wärmer“ wurde und wir dann auch mehr Sonne hatten,fanden es alle super..Es wurde richtig gedrängelt.Die Esel lebten auf – die ersten „Frühlingsgefühle“ machten sich bemerkbar.Jetzt wurde auch wieder an den Zweigen geknabbert und gespielt..

 

     “ Ria“ hat ihr Osterei schon gefunden –

 „Wow, was ist das ???? –  Juchu ,der Osterhase war da ! “

Allen Eselfreunden

Frohe Ostern      

 

Februar 2018

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Der 1.Monat im Jahr ist vorbei.Wenn ich zurückblicke,sehe ich nur Regen,Sturm,Wasser und nebeliges ,trübes Wetter.Die Sonnenstunden sind an einer Hand zu zählen .Bei den Eseln sieht man auch die Wirkung des Wetters.Jetzt wo das Heu  über ein halbes Jahr alt ist, merkt man,auch , das die Langohren einige extra Mineralien benötigen.Wenn sie nichts zusätzlich bekämen, kann man bei der dusteren Wetterlage davon ausgehen,das sich Milben und Co,   – Pilzerkrankungen und Koliken einstellen.

Es gab ja einige traurige Ereignisse im Januar – von „Dawn“ und ihrer Totgeburt hatte ich ja schon im Januar berichtet .Zum Glück hat sie sich super erholt und ist wieder ganz fit. Ansonsten hat meine kleine „Ruby“ mich über insgesamt 3 Mon auf Trab gehalten. Ich habe es sehr gerne gemacht,da ich die Hoffnung auf Besserung nicht aufgab. Das Ende war aber vorprogammiert,was Ruby mir dann in ihrer letzten Woche zu erkennen gab..

Its time to say Good Bye                                                                         

Herzschaden bei Eselfohlen durch zu frühes Entwöhnen von der Mutter
Außergewöhnliches ist bei mir passiert.Für Eselzüchter wichtig zu wissen. –
Mein Eselfohlen wurde normal geboren und zeigte in den ersten 5,5 Mon ein normales Verhalten.Sie wurde entwöhnt,die Mutter verkauft . Erst einige Wochen nach der Entwöhnung zeigte sie auffälliges Verhalten wie Schmerzen ,Fieber und Kreislaufschwäche. Sie wurde durch tierärztliche Behandlung kurzfristig stabilisiert ,aber zeigte dann Störungen am Herzen. Diese wurden durch EKG und Herz-Ultraschall (Doppler-Ultraschalls )untersucht.Das Ergebnis – fortgeschrittene AV-Blöcke II. Grades – AV-Block III. Grades, pathologische Bradyarrhythmie mit Ruheherzfrequenz von 22/min. Eine Erkrankung des Herzens,wo es keine Therapie für gibt,da sie so gut wie nicht bekannt ist .Bei dieser Herzerkrankung setzt der Herzschlag aus und der Esel fällt um, sobald der Blutdruck sich verändert . Die einzige wirkliche Behandlung besteht dadrin,dem Fohlen einen Herzschrittmacher einsetzen zu lassen. Diese Erkrankung wurde nicht vererbt (Gentest ),außerdem hätte sie dann auch schon vorher Symptome gezeigt. Es entstand durch den Stress des Entwöhnens,der fehlenden Muttermilch und in deren Folge entstandenen Nährstoffinbalancen. Ein Herzschaden ist nicht mehr rückgängig zu machen.

Auf dieser Seite die Kurzfassung,um jedem klar zu machen,dass das Entwöhnen allgemein Stress für die Fohlen bedeutet und sie das Futter noch nicht ausreichend umsetzen können.Mit 8 Monaten ist es der früheste Termin.Der Darm kann dann auch erst außer Milch festes Futter wie Heu ,Stroh und zB Fohlenfutter ganz auswerten.Man kann ja ohne Probleme die Stutfohlen 10/12 Mon bei der Mutter lassen,auch wenn diese wieder tragend ist.Sie entwöhnt es dann rechtzeitig,sowie sie es auch in freier Natur machen würde.

Hier dann noch ausführlich „Rubys Tagebuch“ 

Bei einigen Themen ist auch ein Update gemacht worden – Eselskelett… – ,Augen 

Noch im düsteren Januar 2018

 

 

 

Anfang Februar ging die Sonne am Abend glühend rot unter,da wußte ich,es kommen schöne Tage.

 

 

 

Die Esel waren begeistert und nahmen alle ausgiebig ein Sonnenbad.

Weitere Updates folgen

Januar 2018

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Das neue Jahr ist nun da und schon ist einiges auf der RoverStar Eselfarm passiert.

2017 ging feucht zu Ende,d.h. es regnete,regnete und ein Sturm jagte den anderen.Die Esel konnten und wollten nicht raus.Ich fand gerade mal eine „Lücke“ am Tag,so dass ich meine Ruby etwas rauslassen konnte. Auf jeden Fall wollten Yamka und Ruby nicht lange raus – der Boden nass,die Luft feucht und absolut kein Sonnenstrahl. Wie soll denn dabei ein Eselchen gesund werden !?
Aber zu ihrer Herz- Krankheit ist hier mehr zu finden.
Silvester kam auch mit Regen,so dass die Nachbars Kinder nicht lange ihre Knaller losließen.Um ca 21 Uhr war dort Schluß. Gut so,an dieser Stelle war ich froh über den Regen.Um Mitternacht war es leider gerade trocken und unsere anderen Nachbarn meinten,das neue Jahr „laut begrüßen“ zu müssen.Silvesterknaller so laut,als wenn einer neben dem Stall steht und schießt! .Die Esel haben sich mächtig erschrocken und reagierten zum einen mit versuchter Flucht,zum anderen mit Durchfall oder einfach stehen und erstarren mit Zittern.Zum Glück fing es bald wieder an zu regnen und nach 3 seehr lauten Böllern war Schluß.Es reichte aber schon, um meine Altstute zum Lahmen zu bringen und meiner Ruby bescherte es eine zusätzliche Herzattacke  . Super  🙁 .Ja und das eigentliche Schlimme kam dann eine Woche später. Meine kleine „Dawn“ hatte normalerweise am 11.01 . Abfohltermin.Ich freute mich sehr drauf.Ein Lichtblick in dieser Jahreszeit.Es kam anders – am Freitag ,05.01.,ging es mit der Geburt bei „Dawn“ los.Wie ich sie entdeckte,hing ein Stück Fruchtblase raus und  sah nicht nach einer normalen Geburt aus. Kaputte Fruchtblase = Fohlen tot!  .Mit 4 Leuten ,2 TÄ ,mein Sohn und ich haben wir dann das Fohlen raus gezogen.Es war nicht einfach,da die Geburtswege noch nicht geweitet waren,das Fohlen noch nicht in der Geburts-Endlage war.Jetzt hoffe ich,das bei ihr innerlich alles gut verläuft.Eine Kolik ist schon eine Folge dessen.Ich hoffe,das es dabei bleibt. Offensichtlich war das Fohlen bei dem Silvesterschock gestorben.Ich habe schon ein Fohlen im 9.Mon der Trächtigkeit ,durch einen sehr großen Schreck verloren.Wenn eine tragende Stute sich stark erschrickt ,kann man nach ein paar Tagen mit einem toten Fohlen rechnen.Es kann in jedem Trächtigkeitsmonat geschehen. So langsam beginne ich den  Winter zu hassen.

Dezember 2017

Allen Langohrfreunden und denen,die die Esel lieben, wünsche ich

mit Ruby zusammen – Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

     Ruby bittet jeden,ihr  Tagebuch  zu lesen und hofft auf viele guten Genesungswünsche.

Oktober 2017

Ups,der September ging sehr schnell vorbei,so dass ich jetzt erst einige Bilder  einstellen werde.Einige meiner Eselchen sind inzwischen in die Schweiz gereist .Alles lief am 2.10. wie am Schnürchen ,sie wurden mit „offenen Armen“  empfangen. 🙂 Meine 2 neuen Eselchen sind am 3.10.auch in Amsterdam eingetroffen und sind hier zu sehen.

Hier jetzt die Bilder vom noch schönen September – „Amy“ nimmt ein Sonnenbad.Dabei steht ihr Fell aufrecht .So kommt Sonne gut an die Haut. Sollten die Esel Ektoparasiten oder eine Pilzerkrankung haben, ist die Sonne für die Haut ein sehr wichtiger Faktor.

Jetzt ein paar Nasen,Augen und Ohren die Sinnesorgane der Tiere. Zur Futteraufnahme ist die Nase mit das wichtigste Organ.Nur da durch können die Esel instinktiv fressen.

Zuerst ein paar „bunte“ graue,schwarze und braune Ohren und Nasen,  –

  

Jetzt langhaarige Ohren und „Backenbart“ von langhaarigen Eseln –

Als weiteres ein paar Beinchen

mit“Ringels“eben Zebrastreifen  und        lange Haare an den Beinchen v Groß- u Miniatur-Esel –

Schwanzquasten und Hänge-Mähnen der Langhaar-Esel und Stehmähnen alle Größen –

 

Sogar lockiges Fell gibt es bei Eseln  –

Es sind nur einige von vielen Unterschieden,die man bei Eseln findet. Daher ,wenn ein Esel nicht aussieht wie der andere,ist er weder krank noch ein Muli. Esel sind Individualisten,nicht nur vom Wesen ,nein,  in jedem Punkt ist jeder Esel  etwas Besonderes.

Auf der Verkaufsseite habe ich ein paar nette Eselspiele angeboten , auch ist mir wieder meine „kreative“ Idee von vor 20 J eingefallen.

Um es noch einmal zu erwähnen – wenn einem Eselfreund etwas positiv oder negativ in meinem Blög auffällt oder er zu einem meiner Beiträge etwas schreiben möchte, muß er sich anmelden,einloggen,um seinen Kommentar abgeben zu können.

Eins habe ich noch vergessen zu zeigen –

Wie wird ein weißer Esel grau ?

Mittags läßt man(n) bzw Frau die Esel auf die Weide unter anderem ein weißes Eselkind. Abends holt man sie wieder rein ,aber wo ist mein weißes Eselkind ? Ich rufe ihren Namen und ein graubraunes kleines Etwas  kommt angerannt. Oh nein ,was war denn nun passiert ?  Einfache Erklärung – am Nachmittag gab es ein Regenschauer und Ria liebt es, ein Sandbad zu nehmen. 🙂  Jetzt war ein Teil des guten braunen Mutterbodens auf ihrem Körper. 🙂 Erst nach 2 Tagen war sie wieder weiß.!

Und seit Anfang Oktober spielt meine Ela Amme und säugt 2 Fohlen – ihre eigene Tochter „Yamka “ und Dedes Tochter „Ruby“.Eine Ammenstute zu haben ist super. Meine kleine Ruby hat auch nicht aufgegeben,Jetzt trinken beide Fohlen ,so wie es passt und Ela läßt es zu.

 

August – September 2017

Der August ist zu Ende,der September ist da. .Das Wetter soll nicht das Thema sein,denn übers Wetter spricht man meist,wenn man sonst nichts mehr zu sagen weiß und der Klimawandel ist nun mal in vollem Gange. Die Kastanienbäume ließen schon die Blätter Mitte August fallen,seit ca 3 Wochen sind die Kraniche  schon hier, auch fallen schon einige Eicheln herunter. Ein richtiger Sommer war es hier im Norden nicht. Jetzt hoffe ich noch auf einen schönen September,auf einen schönen Herbst.  Neuigkeiten gibt es wenige bei  meinen Eselchen – sie fressen Brennessel wie verrückt, die sind aber auch um die 2m hoch.  .Alle sind super gut drauf.Sie haben sich alle dem (verregnetem) Klima angepasst und recht spät abgehaart.  Winterfutter = Heu ist eingelagert,ist ein super Schnitt geworden.So richtig schön mit Samen .Aber bis es das zum Futtern gibt,gibt es noch Heu vom letzten Jahr und jede Menge Stroh,von dem allen habe ich noch ausreichend.

Bei den Hühnern war der Sommer nicht so gut – sie hatten   2 x Besuch vom Fuchs .Das Ende war,das mein Althahn schwer verletzt übrig blieb.Mehrfache Bisswunden auf dem Rücken,aber er hat überlebt.Inzwischen hat er 2 neue Hühnchen .Wird aber zur Zeit noch am Stall gehalten,am Tage mit einem Auslauf ,eben immer wenn die Esel draußen auf der Weide sind.Der Fuchs nutzt es aus ,wenn es regnet und die Esel in ihrem Haus sind,die Hunde zur Mittagspause auch drin sind.Er kommt dann nämlich über die Weide durch einen Auslauf der Esel.. Sind die Esel draußen,sagt sein Instinkt ihm,daß es zu gefährlich ist.Es ist eben,wie bekannt – ein sehr schlauer Fuchs.

Unser Zaunkönig hat für seine „Damen“ auch wieder bei meinem Heulager ein Nest errichtet gehabt .Ich habe es nicht gemerkt.Erst als ich die Heunetze für den Winter zusammen suchte ,fand ich eins seiner Nester. Die Schwalben sind zwar auch in diesem Jahr sehr zahlreich vertreten,aber da es bei uns sehr oft geregnet hat, sind viele Jungtiere gestorben.Die Eltern konnten sie nicht mit Futter (Fliegen) versorgen.Für die letzten Vogelbabys wurde es jetzt noch mal schönes Fliegenwetter.Der Eselstall lebte plötzlich wieder,es war wie in einer Voliere. Die letzte Brut ist flügge und wird uns wohl Anfang September verlassen. Der Sommer ist um.

Noch einige Fotos meiner Langohren.Bei denen sind wohl August und September sehr starke Monate für die Fortpflanzung – alles rosst,was nicht tragend und kein Hengst  🙂   ist. Sogar meine 27jährige Seniorin “ Peggy“ ist dabei.Die Rosse ist für mich ein gutes Zeichen – denen geht es gut. Die Rosse ist ein Zeichen ihrer Gesundheit .

      

Kleiner Zwischenbericht vom September –

Selten schreibe ich hier von meiner Wenigkeit,weil es hier ja um die Langohren geht.Aber wenn der Freund der Langohren nicht gesund ist,kommt man oft an seine Grenzen.Viele der menschlichen Erkrankungen kann man auch bei den Tieren finden.So manch einer ist dann am rätseln ,was das Langohr hat.Auch der Mensch bzw ich mußte lange überlegen,wie so das jetzt und warum wirkt nichts.So kam ich (kein Arzt ! ) auf die Idee,das Blut auf Vitamine untersuchen zu lassen.Das Ergebnis war erfolgreich  – Vit B12 Speicher leer.

Vitamin B12 speichern,so wie der Mensch, können Esel /Pferd nicht .Equiden sind von Natur aus Vegetarier und bilden es selber im Darm.Auf dieser Seite wird auch ein Hinweis gegeben,woran man den Vit B12 Mangel erkennen kann.Man sollte einfach dann dem Instinkt seines Esels vertrauen.Wichtig ist es vielleicht für die Eselbesitzer, die entweder Jungesesel oder Esel der älteren Generation haben.Aufwachsende und ältere Esel benötigen mehr wie ausgewachsene Tiere. Ausreichend gutes Heu und Stroh,damit der Darm gut versorgt ist,ist wichtig. Hier ein Vergleich Mensch/Pferd.

Ich kann jedenfalls von mir sagen – wow,die Wirkung von Vit B12 ist immens,man lebt wieder. Ich kann mich endlich richtig auf meine 2 neuen Eselchen freuen.Dazu mehr im Oktober . 🙂 Auch kann ich jetzt endlich wieder beim Esel-Wiki weiter machen.

                                          

In den nächsten Tagen kommen aber  wieder Fotos.

 

 

 

Juli 2017

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Hallo Eselfreunde

Der Monat Juli ist schon wieder fast zu Ende und damit das Jahr 2017  schon über die Hälfte vorbei.Wir hier oben in Norddeutschland hatten bisher leider kaum Sommerwetter ,der Klimawandel macht sich bemerkbar.Dazu gehört der Regen,der an manchen Tag ganz schön nervt, ab und an Sonne und Temperaturen von 12  bis eben über 20 Grad. Auf jeden Fall war bisher wenig Heuwetter.Die Esel haben sich irgendwie schon darauf eingestellt. Sie sind noch nicht durch mit dem Fellwechsel.Das alte Fell hat somit noch seinen Nutzen. Ansonsten sind alle wohlauf und erfreuen sich bester Gesundheit.Durch das Wetter bedingt habe ich jetzt “ Brennesselwälder“, die ich absense und den Eseln gebe. Sie sind echt begeistert. Brennessel enthält ja sehr viel Vit C,das wird immer gebraucht. Weiteres dazu hier  So kann jeder verfahren,ich meine die Kräuter im Auslaufnach Weidegang zu geben.Nicht jede Weide ist Kräuerreich.

Meine „Sommergäste“ die Schwalben ,leiden natürlich unter dem Klima. Durch den ständigen Regen sind wenig Fliegen da,so dass sie die Brut oft nicht groß bekommen

Dem JKK bin ich auch zu Leibe gerückt.Bin echt positiv überrascht gewesen,waren nur 5 Pflanzen,die Hälfte wie im Vorjahr.Alle waren sauber von den Eseln und Kühen frei gelegt.Bei keiner der Pflanzen fehlte auch nicht ein Blatt.– 

Somit konnte ich die JKK-Pflanzen ,bevor sie Samen streut,sauber mit Wurzel und Co entfernen.

Jetzt gibt es erst mal ein paar Bilder von den Eseln –

                          

Gerne beantworte ich Fragen rund um den Esel.  Auch für Verbesserungsvorschläge mit Angabe der gemeinten Seite und der evtl vorhandenen Quelle oder Erfahrung, ,habe ich ein offenes Ohr.

Kontaktadresse über Email

Juni 2017

Halo Eselfreunde

Jetzt haben wir schon Ende Juni ,der Sommer ist endlich auch in Norddeutschland angekommen. Ab ca den 12. wurde es warm und es war an der Zeit ,den Eselchen endlich die Weide anzubieten.. Das Gras steht am Ende der Blüte und hat die richtige Konsistenz,d.h. es hat jetzt nicht mehr die Kraft bzw die Proteine wie im Mai  Das Gras im Mai ist eher für Kühe,für Silage.Sie benöigen die Proteine,wenn sie Leistung (Milch) erbringen müssen. Außerdem sind sie Wiederkäuer und haben eine andere Verdauung..Es  stecken jetzt die vollen Vitamine und Mineralien in der Blüte.Dieser Zeitpunkt ist optimal,denn Vitamine und Co sind für die Esel jetzt sehr wichtig (Fellwechsel etc)..Das Heu vom Vorjahr hat ja durch die lange Lagerung kaum noch nützlichen Inhalt.Das Anweiden fällt auch in gewisser Weise weg,weil es schon sehr feste ,ausgewachsenne Stengel wie beim Heu sind.Wenn den Eseln das Gras zu diesem Zeitpunkt und auch in ausreichender Menge angeboten wird,die Tiere die Wahl haben beim Fressen, werden von ihnen auch keine Giftpflanzen gefressen.Nur bei ausreichendem Angebot  können sie auch instinktiv fressen.Es gibt kein Tier ,ob Haustier (Huhn) oder Wildtier ( Reh) .welches  Giftpflanzen freiwillig zu sich nimmt. Wichtig ist deshalb auch bei  den Eseln,dass das Angebot an Gras reichlich ist ,dann wird kein zB JKK gefressen.Bei mir wird es seit Jahren weder von den Kühen noch von den Eseln gefressen.Durch Ausstechen der Pflanze VOR Ende der Blütezeit wird man ganz gut Herr der Lage.Giftige Pflanzen und Tiere sind  durch bestimmte Farben (zB Rot o roter Stengel b JKK ) und auch bestimmtem Geruch ( JKK stinkt).für andere  tierische Lebewesen ( Fleisch -u.Pflanzenfresser) als giftig zu erkennen. Instinkte haben alle Tiere.Hätten Esel keine,würden sie bestimmt jeden Ampfer mitfressen.Den fressen sie aber nur,wenn sie es für den Stoffwechsel benötigen-  instinktiv!!

Bei mir ist das Anweiden in 2 Tagen je eine Stunde erledigt,danach kommen die Esel bis auf weiteres 2,5 Std auf die Weide.Kein Durchfall,nur glückliche Eselchen.

Dazu ein paar Bilder                        

    

Da meine Weiden nicht so viele Kräuter haben bzw diese für die Tiere nicht zu erreichen sind,sense ich die Kräuter ab und biete diese im Auslauf nach dem Weidegang an..Das wechselt von Brennesseln über Klebkraut so wie auch Mariendisteln.Dazu auch ein paar Bilder    –        

Hirt habe ich noch eine ,auch für mich, kleine Überraschung bezüglich  der Zucht mit Eseln.

Kleines Update hier  und weitere Aktuallisierungen  hier und hier und hier